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Deutsch mit Sprecherziehung

Das Fach „Deutsch mit Sprecherziehung“ ist breit aufgestellt und nicht nur bedeutsam für das Lehramtsstudium an der PH Weingarten, sondern auch für einige andere Bachelor- und Masterstudiengänge. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen!

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Das Fach

Für angehende Lehrkräfte ist "Deutsch mit Sprecherziehung" von besonderer Bedeutung: Die breite Palette von Themen umfasst neben Literatur und Medien auch Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten, die sowohl für den Unterricht als auch für die individuelle Entwicklung von Schülerinnen und Schülern relevant sind.

In weiteren Bachelor- und Master-Studiengängen bietet das Fach u.a. Wissen zu Spracherwerb, Sprachförderung und Mehrsprachigkeit sowie zur Alphabetisierung Erwachsener.

Modulverantwortliche & Zuständigkeiten

Bei Fragen rund um Ihr Studium wenden Sie sich bitte an die zuständige Ansprechperson.

Modulverantwortliche

PO 2015

GS D1, Sek D2 (PO 2015) & Sek D5 (PO 2015)

Grundbildung (PO 2015)

 GS D2 (PO 2015)

  • NN

GS D3 (PO 2015) & Sek D3 (PO 2015)

GS D4 (PO 2015) & Sek D7 (PO 2015)

Sek D4 (PO 2015)

Sek D6 (PO 2015)

GS MA D1 (PO 2015)

Sek MA D1 (PO 2015) & Sek MA D2 (PO 2015)

 

Modul Sprache Masterstudiengang Musik - Bewegung - Sprache

Sprachliches Lernen (BA Elementarbildung)

Zusatzqualifikation LRS

Bachelorstudiengang Logopädie

 

Masterstudiengang Educational Science (Fachdidaktik Deutsch)

 

DaF/DaZ

 

Ergänzendes Erweiterungsfach mit abweichendem Umfang für Sek I (PO 2015)

 

Master Erweiterungsfach Sek I

Zuständigkeiten

Fachsprecher
Prof. Dr. Michael Steinmetz 
steinmetz@ph-weingarten.de

Anerkennungen bei Studiengang-/Hochschulwechsel
PD Dr. Birgit Schlachter
schlachter@ph-weingarten.de

Studienberatung für das Fach Deutsch
PD Dr. Birgit Schlachter
schlachter@ph-weingarten.de

Sprecherziehung
Kerstin Hillegeist
hillegeist@ph-weingarten.de

Schreibwerkstatt
Karin Schwind
schwind@ph-weingarten.de

Sprach-Sommercamp
Dr. Anny Schweigkofler Kuhn
anny.schweigkofler-kuhn@ph-weingarten.de

Sammlung Stottele
Dr. Mirijam Steinhauser
mirijam.steinhauser@ph-weingarten.de

Bibliotheksbeauftragter
Fabian Thomas M.A.
thomas@ph-weingarten.de

Testothek Deutsch
NN

Haushaltsbeauftragte des Faches
Prof. Dr. Cordula Löffler
loeffler@ph-weingarten.de

Homepage
Bettina Weickert
weickert@ph-weingarten.de

Lehrende & Forschende

Dreßler, Nana_01
Dreßler, Nana
Akademische/r Mitarbeiter/in
Deutsch mit Sprecherziehung
Eichstaedter_Judith
Eichstädter, Judith
Abgeordnete/r Lehrer/in
Deutsch mit Sprecherziehung
freudenberg_ricarda
Freudenberg, Prof. Dr. phil. Ricarda
Professor/in
Deutsch mit Sprecherziehung
von_Heynitz
Heynitz, Dr. phil. Martina von
Akademische/r Mitarbeiter/in
Deutsch mit Sprecherziehung
Kerstin Hillegeist
Hillegeist, Kerstin
Sprecherzieher/in
Deutsch mit Sprecherziehung
lischeid_thomas
Lischeid, Prof. Dr. phil. Thomas
Professor/in
Deutsch mit Sprecherziehung
Cordula Löffler_01 Website
Löffler, Prof. Dr. phil. Cordula
Professor/in
Deutsch mit Sprecherziehung
Carmen Müller_02_Website
Müller, Carmen
Akademische/r Mitarbeiter/in
Deutsch mit Sprecherziehung
Nagler, Sophia
Akademische/r Mitarbeiter/in
Deutsch mit Sprecherziehung
Marsilia Podlech_08_Website
Podlech, Marsilia
Akademische/r Mitarbeiter/in
Deutsch mit Sprecherziehung
schlachter_birgit
Schlachter, Dr. phil. Birgit
Akademische/r Oberrat/-rätin
Deutsch mit Sprecherziehung
Schweigkofler-Kuhn, Anny_04(1)
Schweigkofler Kuhn, Dr. phil. Anny
Akademische/r Mitarbeiter/in
Deutsch mit Sprecherziehung
Karin Schwind_07_Website
Schwind, Karin
Akademische/r Mitarbeiter/in
Deutsch mit Sprecherziehung
Aline Steger_01_Website
Steger, Aline
Akademische/r Mitarbeiter/in
Deutsch mit Sprecherziehung
Mirijam Steinhauser_02_Website
Steinhauser, Dr. Mirijam
Abgeordnete/r Lehrer/in
Deutsch mit Sprecherziehung
Steinmetz
Steinmetz, Prof. Dr. Michael
Professor/in
Deutsch mit Sprecherziehung
Fabian Thomas
Thomas, Fabian
Akademische/r Mitarbeiter/in
Deutsch mit Sprecherziehung
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Nachwuchsförderung

Die Pädagogische Hochschule Weingarten versteht sich als Stätte der Lehre und Forschung. Daher werden im Fach Deutsch Studierende unterstützt, die sich qualifizieren und einen akademischen Grad erwerben möchten.

Qualifizierung

Promotion und Habilitation
Wenn Sie über die Promotionsberechtigung verfügen, können Sie an der Pädagogischen Hochschule Weingarten im Fach Deutsch promovieren. Inhaltlich beraten Sie dazu die jeweiligen Professorinnen und Professoren. Über die formalen Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion informiert Sie das Zentrale Prüfungsamt. Des Weiteren besitzt die Pädagogische Hochschule das Habilitationsrecht.
Näheres finden Sie auf der Website des Prüfungsamtes.

Promovenden

Emely Knör, Akademische Mitarbeiterin

Titel
Sprachliche Vielfalt in Familienzentren und -treffs
Laufzeit 
seit Januar 2021
Betreuung 
Prof.‘in Dr. Cordula Löffler, Prof. Dr. Franziska Vogt (PH St.Gallen)
Förderung 
Internationale Bodensee-Hochschule (IBH)

Kurzbeschreibung
Die lebenslaufbezogene Ausrichtung ermöglicht Familienzentren, als Orte der Bildung von und für Familien, bereits in der frühesten Kindheit Kinder und ihre Familien zu stärken. Adressiert werden besonders auch Familien mit Migrationshintergrund, da weiterhin – trotz vielfältiger Bemühungen – von einem Risiko für benachteiligte Lebenslagen ausgegangen werden muss (Edelmann, Fehr, Moll, Schilter & Wetzel 2013; OECD 2016). Sprachliche Kompetenzen werden als wichtiger Prädiktor für Bildungserfolg angesehen (Kempert, Edele, Rauch, Wolf, Paetsch & Darsow 2016; Troesch, Keller, Loher & Grob 2017). Zentrale Bedeutung, wenn es um die sprachliche Vielfalt in frühpädagogischen Institutionen geht, kommt den Orientierungen der pädagogischen Akteur:innen zu. Dabei können sich Diskrepanzen zwischen den fachlich-normativen Vorgaben und den subjektiven Orientierungen der pädagogischen Fachkräfte zeigen, die sich wiederum auf die Bildungserfolge auswirken können (Kratzmann, Smidt, Pohlmann-Rother & Kuger 2013). Die vorliegende Studie knüpft hier an und fragt nach den Orientierungen von Akteur:innen hinsichtlich der sprachlichen Vielfalt in Familienzentren.

Im Rahmen des rekonstruktiv-qualitativen Forschungsdesigns wurden acht digitale Gruppendiskussionen mit Akteur:innen von Familienzentren in der internationalen Bodenseeregion (AT, DE, CH) durchgeführt. Die Daten werden mit der Dokumentarischen Methode aufbereitet und ausgewertet (Bohnsack 2021; Przyborski 2004). Die komparative Analyse der Themen in den Diskussionen ermöglicht fallübergreifende Orientierungen zu rekonstruieren, die in einer Typenbildung zusammengefasst werden sollen.

Die Studie soll damit den aktuellen Diskurs über die die Bedeutung der Orientierungen frühpädagogischer Fachkräfte hinsichtlich sprachlicher Vielfalt um die Perspektive Familienzentrum ergänzen. Außerdem können an die bisherigen Forderungen zu Aus- und Weiterbildung angeknüpft und zentrale Themen für die Fachkräfte in Familienzentren formuliert werden. Denn wenn bereits in der frühesten Kindheit der Bildungsort Familie von Seiten der Akteur:innen in den frühpädagogischen Institutionen ressourcenorientiert und mit einer offenen positiven Haltung gestärkt wird, kann ein Beitrag zu Chancengerechtigkeit geleistet werden.

Literatur
Bohnsack, R. (2021). Rekonstruktive Sozialforschung (10. Auflage). Opladen: Barbara Budrich.

Edelmann, D., Fehr, J., Moll, R., Schilter, M. & Wetzel, M. (2013). Chancengerechtigkeit und Integration durch frühkindliche Bildung? Erkenntnisse für die Professionalisierung des pädagogischen Personals auf Grundlage einer empirischen Längsschnittstudie. In B. Grubenmann & M. Schöne (Hrsg.), Frühe Kindheit im Fokus (S. 119-139). Berlin: Frank & Timme GmbH.

Kempert, S., Edele, A., Rauch, D., Wolf, K.M., Paetsch, J., & Darsow, A. (2016). Die Rolle der Sprache für zuwanderungsbezogene Ungleichheiten im Bildungserfolg. In C. Diehl, C. Hunkler & C. Kristen (Hrsg.), Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf (S. 157–241). Wiesbaden: Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-658-04322-3_5

Kratzmann, J., Smidt, W., Pohlmann-Rother, S. & Kuger, S. (2013). Interkulturelle Orientierungen und pädagogische Prozesse im Kindergarten. In G. Faust (Hrsg.), Einschulung. Ergebnisse aus der Studie „Bildungsprozesse, Kompetenzentwicklung und Selektionsentscheidungen im Vorschul- und Schulalter (BiKS)“ (S. 97-110). Münster: Waxmann.

OECD (2016). Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung (PISA 2015 Ergebnisse, Bd. I). Paris: OECD Publishing. https://doi.org/10.1787/9789264267879-de

Pzyborski, A. (2004). Gesprächsanalyse und dokumentarische Methode. Wiesbaden: Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-531-90347-7

Troesch, L. M., Keller, K., Loher, S. & Grob, A. (2017). Der Einfluss des elterlichen Sprachengebrauchs auf den Zweitspracherwerb der Kinder. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 31(2), 149 – 160. https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000204

Stephan Rogosch, Akademische Mitarbeiterin

Titel
Storytelling in der Sekundarstufe
Laufzeit
September 2022 bis Juni 2025
Betreuung
Prof.‘in Dr. Christina Hochstadt

Kurzbeschreibung
Die geplante Arbeit hat das Ziel, die Methode Storytelling theoretisch zu fundieren und Potenziale für den Deutschunterricht empirisch zu erproben. So werden einerseits anthropologische Grundlagen von sozialen und künstlerischen Erzählprozessen in den Blick genommen, andererseits wird untersucht, inwiefern die Methode den Erzählerwerb in der Sekundarstufe unterstützt und welchen Einfluss die Sprachhandlung Storytelling auf Einstellungen und mentale Prozesse von Schülerinnen und Schülern hat.

Mandy Schönfelder

Titel
Fragen über Fragen - Die fragetechnik in der Elementarpädagogik
Laufzeit
Januar 2012 -
Betreuung
Prof.‘in Dr. Cordula Löffler
Förderung
Internationale Bodensee-Hochschule (IBH), Ravensburger Stiftung, Stadt St. Gallen, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Logopädie

Beschreibung
Die Frage als pädagogisches Werkzeug ist ein fester Bestandteil im Kindergartenalltag. In diesem Zusammenhang wird der offenen Frage mit ihrem breiten Spektrum an Antwortmöglichkeiten ein didaktischer Mehrwert zugewiesen. Bisher ist jedoch weitestgehend unerforscht, welche sprachlichen Kompetenzen die evozierten Antwortstrukturen erfordern und inwieweit ein sprachliches Niveau einer bestimmten Fragekonstruktion entspricht bzw. beim Kind vorausgesetzt werden muss. Mit dem Promotionsvorhaben gilt es daher, das Postulat der offenen Frage kritisch zu betrachten und vor dem Hintergrund des Motivs „Sprachförderung und -forderung, statt Überforderung“ zu prüfen.

Das Design der videobasierte Untersuchung ist als Triangulation (Kombination einer quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse) angelegt: Es besteht zum einen aus einer quantitativ sprachwissenschaftlichen Analyse von Fragestrukturen sowie deren Kategorisierung im Rahmen eines Codesystem. Zudem wird in einem zweiten Schritt der Sprachstand von zwei- bis sechsjährigen Kindergartenkindern – unabhängig Alter, Geschlecht und Migration – mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse ermittelt und kompetenzbasierten Niveaustufen zugewiesen. Erklärtes Ziel des Forschungsvorhabens ist es, einen Zusammenhang zwischen Fragestrukturen und deren Wirksamkeit auf ein definiertes Sprachniveau auszuloten.

Susanne Kley, M.A.

Titel
Empirische Bestimmung von Kompetenzanforderungsprofilen für die Grundbildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen
Laufzeit
2011 -
Betreuung
Prof.‘in Dr. Cordula Löffler
Förderung
Pädagogische Hochschule Weingarten/ Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF, bis 12/2011)

Beschreibung
7,5 Mio. Menschen der erwachsenen Bevölkerung von 18 bis 64 Jahren in Deutschland können maximal einzelne Sätze lesen oder schreiben, jedoch keine zusammenhängenden Texte (vgl. Grotlüschen/ Riekmann 2011). Bisher ist jedoch nur rudimentär erforscht, über welche Kompetenzen die verschiedenen Akteure verfügen sollten, die an der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen beteiligt sind. Ziel dieser Untersuchung ist es daher, Kompetenzanforderungsprofile für die verschiedenen Akteure empirisch zu ermitteln sowie Empfehlungen für Wahlpflichtmodule im bisher bundesweit einzigen Master-Studiengang „Alphabetisierung und Grundbildung“ (PH Weingarten) abzuleiten.

Grundlage für das Forschungsvorhaben stellt das allgemeine Kompetenzprofil zur Alphabetisierung und Grundbildung dar (vgl. Affeldt et al. 2009; Schick-Marquart/ Kley 2008). Die Untersuchung ist als „Mixed-Method-Design“ (vgl. Creswell/ Plano Clark 2011) angelegt: sie besteht aus einer überwiegend standardisierten Online-Umfrage von verschiedenen Akteursgruppen, der eine offene Vorstudie vorangestellt wurde. Zudem wurde ein in Anlehnung an Prüfer/ Rexroth modifiziertes „2-Phasen-Pretesting“ (2000) durchgeführt, um das entwickelte Erhebungsinstrument entsprechend zu validieren sowie technische Mängel des Online-Fragebogens auszuloten (vgl. Couper 2008). Die befragten Akteure sollen darin die Relevanz der Kompetenzen mittels einer vierteiligen Rating-Skala bewerten. Die erhobenen Daten werden verschiedenen Analysen unterzogen, wobei vorwiegend mittels multivariater Analysemethoden Cluster aus denjenigen Akteuren identifiziert werden sollen, in denen die Relevanzbewertung der Kompetenzen ähnlich ist.

Carmen Müller 

Titel
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Laufzeit
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Betreuung
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Förderung
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Beschreibung
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Kerstin Pfannes

Titel
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Laufzeit
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Betreuung
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Förderung
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Beschreibung
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Hablitanden

Dr. Nina Ehrlich (PH Bern)

Titel
Kooperation im inklusiven Deutschunterricht
Laufzeit
seit 2020
Betreuung
Prof. Dr. Cordula Löffler, PH Weingarten

Beschreibung
Integrativer und inklusiver Unterricht basieren in der Schweiz bildungspolitisch auf der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, auf dem Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen sowie auf den Rechtsgrundlagen der Kantone. Festgehalten wird dort, dass integrative jeweils separierenden Lösungen vorzuziehen sind, unter Beachtung des Wohles und der Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes oder des Jugendlichen sowie unter Berücksichtigung des schulischen Umfeldes und der Schulorganisation.

Im inklusiven Unterricht ist die Kooperation von Regellehrpersonen und schulischen Heilpädagog*innen eine wesentliche Gelingensbedingung neben den Haltungen und Überzeugungen von involvierten Lehrpersonen sowie der Binnendifferenzierung als didaktischer Umsetzung von Inklusion. Einen Einfluss auf die Kooperation zwischen Lehrpersonen haben aber nicht nur Haltungen und Überzeugungen, sondern damit zusammenhängend auch Professionsverständnis, Ausbildungshintergrund, Berufserfahrung etc., die das berufliche Handeln prägen.

Hier setzt das Forschungsprojekt an, indem es nach „Good Practice“ der Kooperation im inklusiven Deutschunterricht fragt. Der zentrale Fokus liegt auf dem für die beteiligten Lehrpersonen sinnhaften Handeln bei der Förderung der Deutschkompetenzen. Methodischer Ausgangspunkt ist hierbei das Dokumentieren von (Aus)-Handeln von Aufgaben und Rollen bei der Planung eines inklusiven Unterrichts. Hierbei planen Regellehrpersonen und schulische Heilpädagog*innen die Förderung einzelner Schüler*innen (wie auch der ganzen Klasse) gemeinsam und nutzen dabei ihre deutschdidaktischen und heilpädagogischen Kompetenzen.

Als methodologische Grundlage dienen sowohl praxistheoretische Zugänge als auch Überlegungen aus den Cultural Studies zum Phänomen ‘Praxis’. Die Datenerhebung erfolgt mittels Leitfadeninterviews von Lehrpersonentandems; für die Auswertung wird diskursanalytisch bzw. selektiv-sequenzanalytisch vorgegangen. Die Ergebnisse sollen der Modellbildung dienen.

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Studentische Fachschaft

Unser Team umfasst Mitglieder aus verschiedenen Semestern und Studiengängen (Lehramt Grundschule & Sekundarstufe). Zu einer unserer Hauptaufgaben gehört die Kommunikation zwischen Studierenden und Dozierenden. Des Weiteren sind wir da, um bei organisatorischen Fragen rund um euer Deutsch-Studium zu helfen. Für alle inhaltlichen Fragen müsst ihr euch an die Dozierenden der jeweiligen Seminare richten. Zusätzlich wirken wir bei der Erstsemester-Begrüßung im Fach Deutsch mit.
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