Dem Malerischen nachspüren / Publikation zur SPOT ON #Malerei Tagung 2025
Das Malerische ist unverfügbar: Es lässt sich nicht vollständig planen und kontrollieren, schon gar nicht erzwingen. Was aber bedeutet das für eine Didaktik der Malerei? Wie kann ein künstlerisches Denken in Flächen und Farben ausgebildet und die Eigengesetzlichkeit des Bildes erfahrbar werden? Zu diesen Fragen haben Kunstpädagog:innen und Malerinnen gemeinsam Vermittlungskonzepte erprobt, über ihren Wert in der Kunstlehrer:innenbildung diskutiert und Transferperspektiven der Vermittlung malerischer Praxis in den schulischen Kunstunterricht entwickelt.
Dem Malerischen nachspüren richtet sich an Kunstpädagog:innen im schulischen und außerschulischen Beriech, an Studierende, Hochschullehrende, Künstler:innen in Vermittlungskontexten und an alle, die Malerei als Erfahrungs-, Denk- und Bildungsraum verstehen. Das Buch macht deutlich: Kompetenzförderung und Unverfügbarkeit schließen sich nicht aus – sie können einander produktiv bedingen, wenn Vermittlung offen bleibt für das, was im Malprozess geschieht.
Helpensteller, Katja / Römmelt, Christian (Hg.) (2026): Dem Malerischen nachspüren. Impulse für eine Malereididaktik in Studium und Schule. München: kopaed.

