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Was ist ein Nachteilsausgleich?

Um Studieninteressierten und Studierenden chancengleiche Teilhabe zu ermöglichen sowie Diskriminierungen zu vermeiden, stellen Nachteilsausgleiche ein wichtiges Instrument dar. Nachteilsausgleiche sollen situationsbezogen und individuell beeinträchtigungsbedingte Benachtei¬ligungen von Studierenden mit Behinderung und chronischen Erkrankungen kompensieren (DSW/IBS: 92-93).

Um einen Anspruch auf einen Nachteilsausgleich geltend machen zu können, muss dieser „erforderlich, geeignet und angemessen“ (a. a. O.: 95) sein. Der Anspruch ist im Grundgesetz, Hochschulrahmengesetz sowie im jeweiligen Landeshochschulgesetz gesetzlich verankert. Im Zeugnis darf das in Anspruch nehmen von Nachteilsausgleichen nicht vermerkt werden (a. a. O.: 92).

Nachteilsausgleiche können beispielsweise beim Zulassungsverfahren sowie den Studien- und Prüfungsleistungen geltend gemacht werden.

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