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Thüringer Akademiepreis für transdisziplinäre Nachwuchsforschung

Dieser Thüringer Akademiepreis rückt Forschung ins Blickfeld der Öffentlichkeit, deren Transdisziplinarität sich nicht nur auf Verbindungen zwischen einzelnen Fächern richtet, sondern die Brücke zwischen Geistes- und Naturwissenschaften schlägt. Die betonte Transdisziplinarität gibt ein Signal dafür in die Öffentlichkeit, dass die vielfach getrennt nebeneinander liegenden Wissenschaftsdisziplinen nicht nur wechselseitig, sondern auch gemeinsam wahrgenommen werden. Sie unterscheiden sich weniger durch ihre sie letztlich verbindenden gemeinsamen Fragestellungen, sondern vielmehr aufgrund ihrer methodischen Dispositionen.

Der an die Wissenschaftsförderung Dalbergs erinnernden Preis in Höhe von 2.000 Euro soll im kommenden Wintersemester hochschulöffentlich an der Bauhaus Universität Weimar verliehen werden. Bewerbungen werden bis zum 11. Juli 2022 an den Senat der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt erbeten: Postfach 45 01 22, 99051 Erfurt. Informationen zum Wissenschaftspreis und den Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier.
Auskünfte und Online-Bewerbungen: vpgk@akademie-erfurt.de.

DFG Communicator Preis

Ziel der Förderung

Der Communicator-Preis würdigt herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation. Er zeichnet einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Teams dafür aus, dass sie ihre Erkenntnisse und ihre Arbeitsweise einem breiten Publikum auf kreative, vielfältige und wirksame Weise zugänglich machen und so den Dialog und das Vertrauen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft stärken.

Anzahl der Preise und Preissummen

Der Stifterverband stellt für den Preis jährlich 50 000 Euro zur Verfügung. Der Preis kann an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder an Teams aus allen Fachgebieten verliehen werden, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland tätig sind.

Bewerbungs- und Vorschlagsberechtigte

Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge möglich. Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland tätig sind und ihre Kommunikationsaktivitäten überwiegend im deutschsprachigen Raum umsetzen. Vorschlagsberechtigt sind die Leitungen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie ehemalige Communicator-Preisträgerinnen und -Preisträger.

Kriterien für die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger würdigt die Jury folgende Leistungen:

  • Sie gehen neue Wege in der Kommunikation und entwickeln innovative, auch mutige Projekte und Formate (konzeptioneller Rahmen).
  • Sie verfolgen erkennbare Ziele in ihrer Kommunikation und sprechen ihre Zielgruppen in geeigneter Form an (Adressatenorientierung).
  • Sie machen ihre Forschungsarbeit und Erkenntnisse für nicht wissenschaftliche Zielgruppen zugänglich und bringen sich in öffentliche Debatten ein (gesellschaftlicher Bezug).
  • Sie sind Wegbereiter in der Wissenschaftskommunikation, indem sie zum Beispiel jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler motivieren und einbeziehen (Vorbildfunktion und Impulsgeber).
  • Sie arbeiten mit anderen Akteuren zusammen und schaffen Netzwerke, um ihre Kommunikationsziele zu erreichen (Kooperation).
  • Sie haben mit ihrer Kommunikation erkennbar etwas bewirkt (Monitoring).

Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Die Bewertung der Bewerbungen nimmt eine Jury aus Wissenschaftsjournalisten und Kommunikationsexpertinnen unter dem Vorsitz eines Präsidiumsmitglieds der DFG vor. Nach Auswahl der Jury benennt die DFG dem Stifterverband die Preisträgerin beziehungsweise den Preisträger. DFG und Stifterverband verleihen den Preis gemeinsam.

Weitere Informationen zum Communicator Preis finden Sie hier.

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