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Rezensionen von Studierenden der PH Weingarten


Gmehling, Will

Freibad. Ein ganzer Sommer unter dem Himmel

Verlag: Peter Hammer
160 Seiten

ab 10 Jahren

Die Geschwister Robbie, Katinka und Alf Bukowski bekommen als Dank für ihre mutige Rettung eines Kleinkindes, das im Hallenbad fast ertrunken wäre, Freikarten für die Freibadsaison. Normalerweise hätten sie sich das nicht leisten können, weshalb die Euphorie groß ist. Sie haben es nicht immer leicht, machen aber aus allem das Beste und halten als Geschwister zusammen. Alle drei setzen sich eigene Ziele, die sie bis zum Ende des Sommers erreichen wollen. Will Gmehling erzählt von den spannenden Abenteuern der Bukowskis, bei denen sie auf die unterschiedlichsten Menschen treffen. Dabei gelingt es Gmehling in einer humorvollen, leichten Art sogar schwierige Themen kindgerecht anzusprechen.

Persönliche Erfahrungen: Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Mein kleiner Bruder (11 Jahre alt, 5. Klasse) hat es innerhalb von drei Tagen verschlungen und fragte mich direkt im Anschluss, wann unser Freibad dieses Jahr endlich öffnen wird. Besonders gefallen haben ihm die lustigen Beschreibungen der Erwachsenen durch die Bukowskis und die alltäglichen Abenteuer im Freibad, die er selbst auch schon so erlebt hat, wie zum Beispiel das Springen vom 5m-Turm: wie viel Angst man anfangs hat, was für ein Kribbeln man beim Springen spürt und wie stolz man danach auf sich ist. Als erwachsene*r Leser*in wird man an seine eigenen schönen Kindheitsmomente im Freibad erinnert.

Hinweise für den Deutschunterricht: Das Kinderbuch eignet sich besonders für den Deutschunterricht in der 4. und 5. Klasse, ist sprachlich geprägt von einem einfachen Satzbau und wenigen Fremdwörtern. Auf unbeschwerte Weise werden Themen wie Armut, Rassismus und Inklusion aus kindlicher Perspektive behandelt. Auf Grund der sehr unterschiedlichen Charaktere können Schüler*innen vor allem die verschiedenen Perspektiven literarischer Figuren nachvollziehen.

Katharina Prang

Bildquelle: Katharina Prang

Link zum Verlag: https://www.peter-hammer-verlag.de/buchdetails/freibad


Moeyart, Bart

Wo ist Mia?

Ravensburg: Maier 1994
64 Seiten


Die schüchterne Laura beobachtet am zugefrorenen See eine geheimnisvolle Frau mit einem roten Hut. Sie sitzt schon lange da und blickt starr in die Ferne. „Soll Laura fragen, ob sie sich nicht wohl fühlt? […] In einiger Entfernung bleibt Laura stehen“ (S. 8). Plötzlich fängt die Frau leise an, vor sich hin zu singen: „Mia Frey schwimmt in dem See. Ach Mia, Dumme, lass das sein. Mia Frey trinkt aus dem See. Sie kommt nie, nie mehr heim“ (S.11).

Der Gesang ist schön und traurig zu gleich, sodass sich in Laura ein mulmiges Gefühl breitmacht. Das Mädchen versucht, es zu ignorieren und eine einfache Erklärung dafür zu finden. Sie möchte die traurige Frau trösten und sucht nach den passenden Worten. Die Frau mit dem roten Hut steht mit einem Ruck auf und schreitet eilig davon.

Das seltsame Gefühl in Laura wird stärker. Obwohl Lauras Schwester ihr erklärt, dass die Frau mit dem roten Hut verrückt sei, geht ihr diese Frau nicht mehr aus dem Kopf. Die Frage nach Mia setzt ihr zunehmend zu und macht sie sehr traurig.

Durch einen Zufall trifft Laura die Frau auf dem Friedhof wieder. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und geht zu ihr. „Doch dann schafft sie es nicht mehr. Sie setzt sich auf die Bank und fängt an, leise zu weinen“ (S. 49). Wird sich das Rätsel auflösen?

Der Erstlesetext ist durchaus anspruchsvoll, doch das geheimnisvolle Rätsel um Mia wird die Kleinen schnell fesseln. Das Kinderbuch handelt vom Leben, vom Alleinsein und vom Glücklichwerden. Unterstützt wird die gefühlvolle Lektüre mit den Schwarz-Weiß-Illustrationen von Annemie Heymans. Zudem versteht es der Autor, die Leserinnen und Leser in kurzen Sätzen ‚mitzunehmen‘. Er beschreibt prägnant und eindrücklich, was in Laura vorgeht, welche noch nicht gekannten Gefühle und Gedanken sich in ihr ausbreiten. Einfühlsam spannt er ein Geflecht aus Tatsachen, Gefühlen und einer Lösung, mit der Laura und die Frau mit dem roten Hut leben können.

Stefanie Dämmig und Gudrun Mohr



De Beer, Hans

Kleiner Eisbär – Lass mich nicht allein, Lars!

Verlag: NordSüd Verlag
32 Seiten

ab 4 Jahren

„Kleiner Eisbär – Lass mich nicht allein, Lars!“ von dem niederländischen Autor und Illustrator Hans de Beer erzählt eine Geschichte über Freundschaft zwischen einem Eisbären und einem kleinen Schlittenhund.
Lars, der kleine Eisbär, lernt einen kleinen Schlittenhund namens Nanuk kennen, der auf der Suche nach seiner Mutter ist. Obwohl beide zu Beginn keine Freunde sind, hilft ihm Lars. Doch dafür müssen beide in die Menschenstadt am Meer und das, obwohl Lars von seinem Vater gewarnt wurde, dass Menschen gefährlich sind. Auf dem Weg zu Nanuks Mutter erleben die beiden Freunde viele kleine Abenteuer, die die beiden zusammenschweißt.
Dieses Buch greift das Thema Freundschaft auf. Trotz des schwierigen Anfangs und den unterschiedlichen Fähigkeiten, die beide besitzen, ergänzen sie sich und kommen gemeinsam an das Ziel. Durch das Abenteuer entsteht zwischen Lars und Nanuk eine tiefe Freundschaft.
Weil der kleine Eisbär und der kleine Schlittenhund in der Geschichte personifiziert werden (rudern, sprechen), können sich die Kinder mit den tierischen Figuren identifizieren. Dadurch können sie das Thema Freundschaft auf ihre Lebenswelt übertragen. Sie lernen, dass man sich zu Beginn nicht verstehen muss, damit sich eine gute Freundschaft entwickeln kann.
Unterstützt wird das Kinderbuch durch zahlreiche Bilder, die von dem Autor selbst illustriert worden sind. Außerdem benutzt Hans de Beer eine kindgerechte Sprache, die Leser*innen mitreißt.

Eva Dogan, Sara Nipcon und Pia Scherwitz

Bildquelle: https://nord-sued.com/programm/kleiner-eisbaer-lass-mich-nicht-allein-lars/



KNISTER

Hexe Lilli und das Geheimnis der Mumie

Würzburg: Arena Verlag 2014
112 Seiten

ab 7 Jahren

„Hexe Lilli und das Geheimnis der Mumie“ ist ein Kinderbuch einer Kinderbuchreihe, das vom Autor KNISTER (Künstlername für Ludger Jochmann) verfasst wurde.

Die Grundschülerin Lilli besitzt ein geheimes Hexenbuch, durch welches sie spannende Abenteuer erlebt. Wegen eines Gipsverbandes am Arm von Lillis jüngeren Bruder Leon wird das Interesse der beiden Kinder für das Thema Mumien geweckt. Ihre Mutter vereinbart mit Lillis Lehrerin, dass die Klasse die Pharaonen-Sonderausstellung im Museum besuchen kann. In der Ausstellung wird den Kindern aus dem Tagebuch eines Professors vorgelesen, der sich auf einer Expedition in Ägypten befand. Dabei bleibt ein Rätsel ungelöst, wie eine Mumie einen Steinsarg verlassen konnte, ohne dass jemand jemals zuvor die Grabkammer des Pharaos betreten hatte. Lilli will das Geheimnis lüften und benötigt dazu einen Gegenstand aus dieser Zeit von diesem Ort. Sie entwendet ein Sandkorn, mit dessen Hilfe sie in die Vergangenheit reist. Auf ihrer Zeitreise kommt sie dem Rätsel auf die Spur.

Die Schrift des Buches ist überdurchschnittlich groß und auf den einzelnen Seiten ist der Text übersichtlich gestaltet. Einzelne Wörter und Zeichnungen sind durch verschiedene Farben und Größen hervorgehoben. Durch diese formale Gestaltung wird den Leser*innen der Einstieg in das Lesen erleichtert. Der auktoriale Erzähler führt die Leser*innen durch das Buch. Der Schwierigkeitsgrad der verwendeten Sprache variiert. So werden Leser*innen zum Beispiel mit eventuell nicht leicht zu verstehenden Wörtern wie „Gastreferenten“ (S. 37), „Museumspädagoge“ (S. 40) oder „Fratzen“ (S. 84) konfrontiert. Die Syntax ist maßgeblich gekennzeichnet von Hauptsätzen.

Der Charakter der mutigen, aber nicht immer furchtlosen Lilli bietet besonders Leserinnen die Chance, sich mit der Protagonistin zu identifizieren. Deshalb sind wir der Meinung, dass sich dieses Buch vordergründig an Mädchen im Grundschulalter richtet. Das Buch kann auf Grundlage seiner zeitlosen, spannenden und informativen Erzählung die Leser*innen in die literarische Welt entführen.

Alena Paula Dämpfle, Elena Fetscher und Lisa Müller

Bildquelle: https://www.arena-verlag.de/artikel/hexe-lilli-und-das-geheimnis-der-mumie-978-3-401-06943-2



Nordqvist, Sven

Wie Findus zu Pettersson kam

Hamburg: Friedrich Oetinger 2002
26 Seiten

ab 4 Jahren

In dem Buch „Wie Findus zu Pettersson kam“ vom schwedischen Autor und Illustrator Sven Nordqvist geht es um das freundschaftliche Zusammenleben von Pettersson und seinem kleinen Kater Findus. Die Geschichte beginnt damit, dass Findus von Pettersson erzählt bekommen möchte, wie er zu Pettersson gekommen ist. Alles fängt damit an, dass der alte Pettersson einsam mit ein paar Hühnern auf einem kleinen Hof lebt, bis ihm seine Nachbarin einen kleinen Kater schenkt. Pettersson zeigt dem kleinen Findus seine Welt und die beiden wachsen immer mehr zusammen. Eines Nachts begibt sich Findus auf eine Entdeckungsreise durch Haus und Garten. Als Pettersson am nächsten Morgen aufwacht und Findus verschwunden ist, macht er sich voller Sorge sofort auf die Suche.

Die Geschichte greift die Themen Einsamkeit, Freundschaft und Herkunft auf, die Kindern auch in ihrer eigenen Lebenswelt begegnen. So wie Findus beschäftigen sich auch Kinder ab einem gewissen Alter mit ihrer Vergangenheit und ihrer Herkunft, was dazu führt, dass sie sich mit der Geschichte identifizieren können: Durch die Personifikation des Katers Findus kann dieser Prozess zusätzlich unterstützt werden. Die Erzählweise ermöglicht, dass die Leser*innen in die Geschichte involviert werden und beispielsweise bei der Suche nach Findus mitfiebern.

Laura Dörflinger und Veronika Traub

Bildquelle:  https://www.oetinger.de/buch/wie-findus-zu-pettersson-kam/9783789169168


Kästner, Erich

Das doppelte Lottchen

Berlin: Dressler Verlag 1959
169 Seiten

ab 10 Jahren


Der Roman „Das doppelte Lottchen“, eines der bekanntesten Kindergeschichten des deutschen Schriftstellers Erich Kästner, handelt von der Begegnung zweier identisch aussehender, neunjähriger Mädchen in einem Ferienlager. Dieses Aufeinandertreffen wird im Verlauf der Geschichte ihre Leben ordentlich auf den Kopf stellen.

In einem Sommerlager in Seebühl am Bühlsee treffen die sich äußerlich gleichenden, aber charakterlich gegensätzlichen Mädchen aufeinander. Luise Palfy, die äußerst selbstbewusste Tochter eines Komponisten aus Wien, ist empört darüber, dass die ruhige Lotte Körner aus München es wagt, mit dem gleichen Gesicht wie sie daherzukommen. Doch nach dem anfänglichen Konflikt finden die Mädchen zueinander und stellen fest, dass sie Schwestern sind, deren Eltern sich getrennt haben. Von dem Wunsch getrieben, Vater bzw. Mutter kennenzulernen, beschließen die Mädchen, ihren Eltern etwas vorzuspielen und ihre Namen, Frisuren, Kleider und Leben zu tauschen.

Eine Geschichte von Zwillingen, deren Themen auch heute noch aktuell sind. Sie befasst sich mit einer eher traurigen Thematik, die sich um die Trennung und das Zusammenfinden der Erwachsenen dreht. Das Erleben der Kinder wird dabei stets in den Blick genommen. Daher spricht das zeitlose Kinderbuch auch die heutigen Kinder an, da viele Heranwachsende durch eine Trennung bei nur einem Elternteil aufwachsen und somit die Entscheidung ihrer Elternteile akzeptieren müssen.

Friederike Janetschek und Lara Jasmin Metzger


Pressler, Mirjam

Jessi - Drei Dackel bringen Glück

Ravensburg: Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH 1988
63 Seiten

ab 6 Jahren


Was für ein Glückstag: Die Grundschülerin Jessi sieht eines Morgens drei Dackel hintereinander! Der anfangs normale Tag wird für sie zu einem Glückstag, an dem sie drei Wünsche – wie in einem Märchen – frei hat. Jessi will ihr Glück für ihre Familie und Freunde einsetzen. Fest überzeugt von ihrem Glück trifft sie Entscheidungen, die sie im Verlauf der Geschichte noch an ihrem Glück zweifeln lassen.

Die 1940 in Darmstadt geborene Autorin Mirjam Pressler schreibt in diesem Roman von einem vermeintlichen Glückstag, den viele Menschen – und speziell Kinder –aufgrund außergewöhnlicher Ereignisse schonmal erlebt haben. Inhaltlich ist die Geschichte leicht zugänglich, hat aber dennoch einen herausfordernden Tiefgang, da am Ende nicht alles nach Jessis Vorstellungen verläuft.

Die schwarzweißen Illustrationen, die von Gitte Spee gezeichnet wurden, sind sehr kindgerecht und ästhetisch ansprechend gestaltet. Der hohe Umfang an Illustrationen kann den Übergang vom Bilderbuch zum illustrationsfreien Buch unterstützen.

Ulrich Remke und Lia Scholl



Kling, Marc-Uwe/Henn, Astrid

Das NEINhorn

Hamburg: Carlsen Verlag 2019
48 Seiten

ab 3 Jahren

Im Land der Träume, in dem Feen und Gnome wohnen und Blumen so groß wie Bäume sind, wurde ein Einhorn geboren. Dieses Einhorn war nicht wie die anderen Einhörner, denn es mochte sich nicht waschen, mochte nicht essen, mochte nicht zur Schule gehen und mochte nicht einmal vom gezuckerten Glücksklee speisen. Das Einzige, das es immer tat, war auf Bitten und Fragen mit „NEIN!“ zu antworten. Daher wurde es von den anderen Einhörnern nur noch NEINhorn gerufen.

Das Bilderbuch „Das NEINhorn“, geschrieben von dem Autor Marc-Uwe Kling und illustriert von Astrid Henn, erzählt von einem widerspenstigen Einhorn und seinen Freunden, die es auf seinem Weg nach Nirgends kennenlernt. Seine Freunde haben es ebenso wie das Einhorn satt, dauernd froh und glücklich zu sein. Der schlecht hörende Waschbär, der Hund, dem alles egal ist, die Prinzessin, die ständig auf ihrer Meinung beharrt und das Einhorn, das ständig „Nein“ sagt, machen diese einmalige Freundschaft zu etwas Besonderem.

Der spielerische Wortwitz Klings und die Illustrationen von Henn machen „Das NEINhorn“ zu einem Bilderbuch für wortakrobatische Kinder. Eine Geschichte mit Wortspielen der besonderen Art, die dazu einlädt, sich selbst auf die Suche nach einem EGAaL, einer HEULe, oder auch einem sich stets ekelnden IHHHgel zu machen.

Nora Herrmann und Niklas Nutto

Bildquelle: https://www.carlsen.de/download/elvis/original/5437



Kuhlmann, Torben

Edison - Das Rätsel des verschollenen Mauseschatzes

Zürich: NordSüd Verlag 2018
112 Seiten

ab 5 Jahren

Alles beginnt in einer Mäuseuniversität: eine Freundschaft und ein Abenteuer. Der junge Mäuserich Pete sucht den alten, weisen Mäuseprofessor wegen einer geheimnisvollen Notiz seines Vorfahren auf. Es handelt sich um einen Hinweis zu einem Schatz, der die beiden in die bedrohliche, dunkle Meereswelt – auf den Meeresgrund der Tiefsee – führt. Sie stoßen auf viele Hindernisse, geben aber niemals auf! Als Erstes müssen sie viele Fragen beantworten: Wo genau liegt der unbekannte Schatz? Wie kommen die beiden Mäusefreunde dort hin? Wie bekommen Pete und der Professor unter Wasser Luft? Werden die beiden Mäusefreunde – ein Professor der Wissenschaft und ein junger Mäuserich, der das Verschwinden seines Vorfahrens mithilfe des Schatzes aufklären möchte – den mysteriösen Schatz finden können?

Torben Kuhlmann unterstützt die Erzählung mit Illustrationen, die die Lesenden in eine andere Welt eintauchen lassen. Die menschlichen Errungenschaften werden kindgerecht dargeboten, wodurch u. a. eine historische Perspektive eröffnet wird.

Das Buch wird ab 5 Jahren empfohlen, kann aber auf Grund der kreativen Gestaltung sowohl sprachlich als auch bildlich bis ins hohe Alter mit Neugier und Freude gelesen und vorgelesen werden.

Isabel Goller und Janika-Chiara Schwalm

Bildquelle: https://nord-sued.com/?s=edison&submit=


KNISTER

Hexe Lilli und das wilde Indianerabenteuer

Würzburg: Arena Verlag 1997
102 Seiten

ab 7 Jahren

Lilli ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie besitzt ein geheimes Hexenbuch, mit dem sie sich in unterschiedliche Abenteuer hexen kann. Vor ein paar Monaten hatte sie sich bereits in den wilden Westen gehext und dort geholfen, eine gefährliche Diebesbande hinter Gitter zu bringen. Eines Nachts hext sie sich zurück in den wilden Westen und landet in Zilli Concarnes Vorratskammer. Es hat sich seit ihrem letzten Besuch viel verändert. Die Bewohner der Stadt stehen in Streit mit den Indianern, da diese in räuberischer Manier die Lieferungen abfangen. Das ist der Grund, warum es in der Stadt keinen Tabak, keinen Whiskey, keine Lollis und keine Windeln mehr gibt. Obwohl die Beute nie bei den Indianern gefunden wurde, malen die Stadtbewohner die Pferde der Indianer grün an, kappen ihnen die Wasserleitungen und werfen stinkende Fische in ihre Zelte. Lilli ist sofort klar, dass hier etwas faul ist. Deshalb reiten Zilli und Lilli zu den Indianern, um mit diesen zu verhandeln. Allerdings sind die Indianer gar nicht erfreut über deren Besuch, weshalb der Plan zu scheitern droht. Schaffen Zilli und Lilli es trotzdem, die Stadt zu retten und den Dieb zu finden?

Die Protagonistin Lilli verkörpert ein kluges, mutiges und vor allem authentisches Mädchen. Mit der spannenden Abenteuergeschichte werden Leser*innen verschiedenen Alters angesprochen.

Lara Hutt und Lena Konstanzer



Kordon, Klaus

Die Reise zur Wunderinsel

Weinheim: Beltz & Gelberg 1983
222 Seiten

ab 8 Jahren

Mit den Worten „Es war einmal …“ beginnt Klaus Kordon seinen abenteuerlichen Roman über die Reise der Familie Pitt. Die märchenhafte Erzählung der Abenteuer beruhe auf einer wahren Begebenheit, was durch den Untertitel „Eine fast wahre Geschichte“ und direkt zu Beginn der Erzählung suggeriert wird. Dies fordert das Fiktionalitätsbewusstsein der Leser*innen heraus, denn es soll darüber nachgedacht werden, welche Teile der Geschichte nun wahr sind und wie wenig dies doch von Bedeutung ist, je länger man die Reise der Figur Silke verfolgt.

Das Kinder- und Jugendbuch handelt von den Eltern Pitt und ihrer neunjährigen Tochter Silke – eine durchschnittliche Familie, die am Rande eines Industriegebiets wohnt und sich eines Tages einem schlimmen Schicksal stellen muss. Silke ist sterbenskrank. Nachdem ihr Arzt keine Hoffnung auf Heilung sieht, beschließen Silkes Eltern, ihr ihren größten und letzten Wunsch zu erfüllen. Und mit genau diesem Wunsch beginnt das Abenteuer der Familie Pitt.
Nachdem die Eltern all ihre Möglichkeiten ausschöpfen und sogar ihr Haus dafür verkaufen, geht es also los: von Deutschland nach Athen, von dort aus schließlich per Segelboot in die Südsee. Mit klarem Plan setzt das Schiff die Segel, doch was nützen Pläne, wenn die Welt so unberechenbar ist? Das muss auch die Familie Pitt feststellen und wagt sich durch neue Freundschaften und Familienmitglieder auch in Stürme und fremde Länder und erkennt ganz nebenbei die Schönheit der Natur wieder. Von typischem Segeljargon, über den Umgang mit einer vermeintlich unheilbaren Krankheit, bis hin zu einem Naturerlebnis der Extraklasse, lässt Kordon nichts aus und zieht uns so in seinen Bann. Die Erzählung endet unerwartet in einem Wunder, von dem keiner zu träumen gewagt hätte.

Eine Geschichte, die nicht an Aktualität verliert, Themen wie Krankheit, Tod und Umweltbelastung kindgerecht behandelt und bei der die Hoffnung auf ein gutes Ende nie verloren geht.

Ronja Henschel, Paula Janouschek und Fabienne Müller

Bildquelle: https://www.beltz.de/fileadmin/beltz/products/9783407741059.jpg


Nuppeney, Burkhard

Prinzessin Lillifee

Münster: Coppenrath Verlag 2004

ab 3 Jahren

Der Autor Burkhard Nuppeney und die Illustratorin Monika Finsterbusch nehmen die Leser*innen mit auf eine Reise in eine Märchenwelt voller Freundschaft und Zusammenhalt.

Die kleine Prinzessin Lillifee lebt in einem Blütenschloss mit einem wunderschönen Garten. Den ganzen Tag über kümmert sie sich um die Tiere und Pflanzen, die dort leben, denn sie will eine gute Fee sein. Eines Tages bekommt Lillifee eine Einladung zu ihrem ersten Feenball, die sie aber vor lauter Hilfsbereitschaft vergisst. Einen Tag vor dem Ball fällt ihr ein, dass sie noch gar nichts anzuziehen hat. Als sie in ihrem Schloss nichts Passendes findet, helfen ihre Freunde, ihr ein Ballkleid zu nähen. So kann Lillifee doch noch überglücklich auf ihren ersten Feenball gehen.

Dieses Buch greift das Thema Freundschaft auf. Lillifee, die all ihren Freunden immer altruistisch zur Seite steht, bekommt von ihnen im Gegenzug ein Kleid genäht. Das Narration vermittelt, dass Freundschaft bedeutet, immer füreinander da zu sein und nicht egoistisch zu handeln. Außerdem wird aufgezeigt, dass eine Prinzessin sich z. B. nicht über Reichtum definiert, sondern durch positive Handlungen gegenüber ihren Mitmenschen. Weil Prinzessin Lillifee und ihre tierischen Freunde in der Geschichte personifiziert werden, bieten die Figuren den Leser*innen ein Identifikationspotenzial.

Teresa Grathwohl, Svenja Lanz und Simona Schlenk



Haentjes, Dorothee/Waechter, Philip

Schaf ahoi

Weinheim: Beltz & Gelberg 2010
32 Seiten

ab 3 Jahren

Die Bilderbuchgeschichte „Schaf ahoi“ spielt auf einer beschaulichen kleinen Nordseeinsel, auf der es nur einen einzigen Bauernhof mit der Schafherde von Bauer Ole gibt. Dort lebt das kleine Schaf Berthold. Da Berthold keine Geschwister hat, ist seine Mutter stets sehr besorgt um ihn und legt großen Wert darauf, dass er vieles lernt. Die lautstarken Rufe seiner Mutter sowie seine strebsame Art tragen nicht gerade zu seiner Beliebtheit bei den anderen Jungschafen bei und schnell wird er als Muttersöhnchen abgestempelt. Als die anderen Schafe ein geheimes, nächtliches Abenteuer planen, ist schnell klar, dass Berthold dafür einfach nicht cool genug ist. Seinen Warnungen vor dem gefährlichen Watt und der zurückkehrenden Flut zum Trotz machen sich die anderen Jungschafe in der Nacht auf den Weg über das Watt zum Festland. Berthold ahnt, was passieren wird und macht sich mit Bauer Oles Kahn auf den Weg zum Festland, wo die anderen schon verzweifelt der Flut entgegenblicken. Plötzlich verwandelt sich der einstige Außenseiter zum Retter in der Not! Sein Wissen ermöglicht es Berthold, den Kahn sicher zurück zur Insel zu lenken.

Die Beschreibung der kleinen Nordseeinsel mit einem Bild von grünen Wiesen, Watt, Schafen und Oles Bauernhof lassen die Leser*innen in die beschauliche Schafswelt eintauchen. Schon kleine Kinder können sich in Bertholds Lage und seine Gefühlswelt hineinversetzen, wenn er von den anderen Jungschafen abschätzig als Streber bezeichnet wird. Die Dialoge in wörtlicher Rede lassen die Handlung lebendig wirken. Vor allem in der Situation, als Berthold von der nächtlichen Abenteuerplanung ausgeschlossen wird, empfindet man Mitgefühl mit dem Außenseiter, der die verletzenden Kommentare doch eigentlich gar nicht verdient hat. In dem Moment, als Berthold durch sein mutiges Handeln die anderen Jungschafe rettet, wird deutlich, wie viel Potential in einem kleinen, vorher noch belächelten, Schaf stecken kann. Ohne zu belehren, wird gezeigt, wie wichtig Wissen und Mut sind, und wie ungerecht und folgenreich Ausgrenzung sein kann.

„Schaf ahoi“ erzählt auf einfühlsame Art und Weise vom Leben eines Außenseiters. Das Bilderbuch beschreibt den inneren Zwiespalt eines Außenseiters zwischen der Angst nicht „cool“ genug zu sein, seinem eigenen Wissen und dem Mut, über den eigenen Schatten zu springen. Hierbei wird gezeigt, was es bedeuten kann, ausgeschlossen zu werden und wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt sind. Für Kinder im Kindergartenalter und Leseanfänger eignet sich das Bilderbuch u. a. als Vorlesegeschichte und bietet durch die detailreich gestalteten Illustrationen Raum für vielseitige Anschlussgespräche.

Anna Binzler, Tim Dzialosynski und Verena Westhäußer

Bildquelle: https://www.beltz.de/kinder_jugendbuch/produkte/produkt_produktdetails/5710-schaf_ahoi.html


Adrian, Christine/Kunstreich, Pieter

Die Reise mit den Störchen

Ravensburg: Ravensburger Buchverlag 1984
31 Seiten

ab 5 Jahren

In diesem Sachbilderbuch wird von einer Storchenfamilie, ihrer Lebensweise und ihrer Reise nach Afrika erzählt. Die Reise startet in Deutschland, wo die Storchenfamilie ihre Jungen zur Welt bringt und bestimmte Ringe erhält, die es den Menschen ermöglichen, den Aufenthaltsort der Störche nachzuvollziehen. Sie reisen drei Monate und über 10000 Kilometer nach Afrika zum Überwintern und anschließend zurück nach Deutschland. Dabei sind sie verschiedenen Schwierigkeiten wie der Nahrungssuche oder dem Überqueren des Meers ausgesetzt.

In der Verknüpfung der Geschichte über die Storchenfamilie mit den Sachinformationen gelingt es der Autorin Christine Adrian, kindgerecht Wissen zu vermitteln. Die Illustrationen von Pieter Kunstreich sind passend zum Text gestaltet, was auch den Kindern, die die teilweise langen Textstellen noch nicht lesen können, ein Verstehen ermöglicht. Die realistisch gehaltenen Bilder korrespondieren mit dem sachlichen Sprachstil und unterstützen den Prozess des Text- bzw. Bildverstehens.

Das Buch über in Deutschland heimische Störche ist wegen dieses Lebensweltbezugs, der symmetrischen Text-Bild-Interdependenz und der zahlreichen Sachinformationen für Kinder im Vorschulalter und für die Grundschule geeignet.

Tabea Apprich, Serafina Gloger und Theresa Schlumpp



Boie, Kirsten

Wir Kinder aus dem Möwenweg

Hamburg: Verlag Friedrich Oetinger 2000
172 Seiten

ab 8 Jahren

Die achtjährige Tara ist vor kurzem mit ihrer Familie in ein Reihenhaus gezogen und erzählt nun von ihrem neuen Leben im Möwenweg. Schnell lernen sie ihre Nachbarn kennen und die Kinder schließen Freundschaften. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer, die aus der Perspektive Taras erzählt werden. Die Leser*innen erleben mit, wie sie eine Fahrradtour an den See unternehmen, ihren eigenen Imbiss aufbauen, gemeinsam ein Sommerfest feiern und vieles mehr.

Freundschaft hat einen großen Stellenwert in diesem Buch: So wird zuerst beschrieben, wie Tara ihre neue beste Freundin Tieneke findet und wie beide Freundschaften mit den anderen Nachbarskindern schließen. Jedoch kommt es im Möwenweg auch immer wieder zu Reibereien zwischen den Geschwistern. Es werden immer wieder Klischees aufgelöst, wenn z. B. Tienekes Papa manchmal als Hausmann agiert oder Leser*innen darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Farbauswahl unabhängig vom Geschlecht ist.

In „Wir Kinder aus dem Möwenweg“ lassen sich viele Parallelen zu dem Klassiker „Die Kinder aus Bullerbü“ erkennen, allen voran der ähnliche Titel. Jedoch wird auch klar, dass sich das Leben innerhalb eines Jahrhunderts sehr verändert hat. So leben die Familien nicht mehr auf dem Bauernhof, sondern in Reihenhäusern und es werden verschiedene Familienkonstellationen abgedeckt (Alleinerziehende, Einzelkinder, kinderlose Paare etc.). Wie auch in Bullerbü wird die Geschichte von einem Kind aus der Ich-Perspektive erzählt, was den Leser*innen ein gewisses Identifikationspotential bereithält.

Einerseits zeigt sich das gemeinsame Leben von Tara und ihren Freunden als ein Wunschtraum kindlicher Leser*innen, andererseits ist auch im Möwenweg nicht alles perfekt: Tara und ihre Freunde lassen sich jedoch von nichts unterkriegen und erleben in sieben weiteren Büchern dieser Reihe vieles mehr.

Laura Bulling und Rebecca Tränkle

Bildquelle: https://www.oetinger.de/buch/wir-kinder-aus-dem-moewenweg/9783789131387



Finsterbusch, Monika

Prinzessin Lillifee, die kleine Ballerina

Münster: Coppenrath Verlag 2007
32 Seiten

ab 3 Jahren

Prinzessin Lillifee und ihre Freunde wollen bei einem Tanzwettbewerb im Feenreich mitmachen. Dies gestaltet sich jedoch schwieriger, als die Freunde ursprünglich gedacht haben. Wer soll ihnen nur das Tanzen beibringen? Prinzessin Lillifee hat die geniale Idee, eine Tanzlehrerin bei den Blumenelfen zu suchen, denn diese sind die besten Tänzerinnen im ganzen Land. Anfänglich läuft beim Wettbewerb alles gut, doch auf einmal vergisst Lillifee die Tanzschritte, was nun? Haben Lillifee und ihre Freunde überhaupt noch eine Chance auf den Sieg?

Diese Ausgabe der Lillifee-Bücher widmet sich dem Thema Ballett. Eine nennenswerte Rolle spielt außerdem die Bedeutung von Freundschaft. Die Geschichte zeigt, dass es immer wieder Momente im Leben geben wird, in denen man die Unterstützung seiner Freund*innen nicht missen möchte.

Die Geschichte wird von großflächigen und verspielten Illustrationen begleitet, die sich vermehrt über beide Buchseiten strecken. Durch helle und freundliche Farben sowie durch glitzernde Elemente wird der Inhalt des Textes visuell unterstützt und erweitert. Der Text auf den einzelnen Seiten ist kurz gehalten, daher eignet sich das Buch als Vorlesebuch für Kinder ab 3 Jahren und für Leseeinsteiger*innen.

Lisa Huber und Kira Lauinger

Bildquelle: https://www.spiegelburg-shop.de/prinzessin-lillifee-die-kleine-ballerina/63715


Stark, Ulf/Höglund, Anna

Kleiner Teufel Asmodeus

Hamburg: Carlsen 2000
46 Seiten

ab 6 Jahren

In einer Welt, welche unterhalb der Erde existiert, in der keine Sonne zu sehen ist und andere Regeln herrschen – auch „Hölle“ genannt –, lebt der kleine Teufel Asmodeus. Asmodeus ist anders als die anderen Teufelskinder; während diese sich raufen und zanken, sitzt er nur ruhig daneben. Er ist nie ungezogen oder zornig: Verhält sich so ein richtiger Teufel? Asmodeus Vater stellt ihn deshalb vor eine Aufgabe, bei der er beweisen soll, dass auch er ein echtes Teufelskind ist. Asmodeus wird hinauf auf die abscheulich riechende Erde, zu den sauberen und ekligen Menschen geschickt. Er soll dort einen Menschen verleiten, ihm seine Seele zu schenken. Bei dieser Aufgabe muss er einige Hürden überwinden. Er hat den Einfall, sein Anliegen hinter einem Angebot zu verstecken, bei welchem er derjenigen Person einen Wunsch erfüllen wird, wenn sie mit ihm kommt. Als er dem Glauben zu verfallen scheint, schon gescheitert zu sein, trifft er auf ein junges trauriges Mädchen, das auf das Angebot eingeht. Da das Mädchen keinen selbstsüchtigen Wunsch äußert, wendet er sich gegen das ursprüngliche Vorhaben des Vaters.

In seinem Kinderbuch zeigt Ulf Stark eine Teufelsfamilie mit ihren Herausforderungen. Durch seinen empathischen Schreibstil gestaltet er eine mitreißende und spannende Phantasiegeschichte. In meist kurzen Sätzen schildert der Autor die Welt tief unter der Erde und zeigt den Gegensatz zu dieser auf. Die Stimmung des Kinderbuches wird durch die teils düsteren Illustrationen von Anna Höglund unterstützt.

Ulf Stark kreiert ein Kinderbuch, das die Fantasie der Leser*innen erweitern kann und trotz der klischeehaft dargestellten Unterwelt dennoch das Gute betont.

Kathrin Reich und Selina Weber



Dahl, Roald

Hexen hexen

Reinbeck: Wunderlich 1986
185 Seiten

ab 10 Jahren

In dem Buch „Hexen hexen“ erzählt ein Achtjähriger von einem Abenteuer, durch welches sein Leben eine drastische Wendung nimmt.

Bei einem Autounfall verliert er seine Eltern und wird nun von seiner Großmutter betreut. Diese erzählt dem Jungen viele Geschichten, vor allem von der Gefahr, die von Hexen ausgeht: Hexen, ECHTE Hexen, würden Kinder hassen und diese vernichten. Um ihren Enkel zu schützen, erklärt die Großmutter, wie man diese Hexen erkennen kann. Dies ist sehr schwierig, da sie sich wie gewöhnliche Frauen aussehen und sich auch so.

Durch einen Kuraufenthalt der Großmutter in einem Hotel landet der Protagonist versehentlich mitten in einer Versammlung aller Hexen Englands. Diese planen die Vernichtung aller Kinder Englands, indem sie in Mäuse verwandelt werden. Am Ende dieser Zusammenkunft wird er von den Hexen entdeckt und in eine Maus verwandelt. Der Junge, der zwar seine äußere Gestalt, aber nicht seine Sprache oder seinen Charakter verlor, zieht nun mit seiner Großmutter los, um die Hexen zu bekämpfen und so die Kinder Englands zu schützen.

Ein zentrales Thema in dem Roman ist der Mut, den der Protagonist aufbringt, indem er seine eigenen Ängste überwindet, um andere zu schützen. Auch die Liebe wird thematisiert, die sich u. a. in der steten Zuversicht der Figuren widerspiegelt. Obwohl die in einfacher Sprache gehaltene Geschichte eine düstere Stimmung aufweist, schafft es Roald Dahl, dass viele Szenen den Leser amüsieren oder mindestens nur selten als tatsächlich gruselig wahrgenommen werden. Besonders hervorzuheben ist das offene Ende des Buchs, das Raum für weitere Vorstellungsbildungen lässt.

Amelie Fietze und Theresa Schropp

Bildquelle: https://res.cloudinary.com/holtzbrinck-buchverlage/image/fetch/w_320,c_fill,g_auto,q_auto,f_auto/https://rdw.hgvcdn.de/resources/FILENAME/9783644574618.jpg


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