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Sondermittel und social top-up

Inklusion und Chancengerechtigkeit sind zentrale Anliegen des Erasmus+ Programms. Daher können Projektträger für Studierende, Graduierte und Hochschulmitarbeiter mit einem nachgewiesenen Grad der Behinderung (GdB) ab 50 Sondermittel bei der NA DAAD beantragen (Individualantrag). Geförderte mit einem GdB ab 30 sowie Eltern mit Kind erhalten ein social top-up aus Erasmus+ Projektmitteln des Projektträgers.

Zusätzliche Mittel für Eltern mit Kind(ern)
Studierende zum Studium bzw. (Graduierten-)Praktikum, die ihre Mobilität mit einem oder mehreren Kindern antreten, erhalten ein Top-up von 200 EUR pro Monat. Die Mitnahme des Kindes wird gegenüber der Hochschule oder dem Mobilitätskonsortium durch Reiseunterlagen oder Betreuungsnachweise belegt.

Zusätzliche Mittel für Studenten mit Behinderung (ab GdB 30)
Studierende zum Studium bzw. (Graduierten-)Praktikum mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 30 erhalten ein Top-up in Höhe von 200 EUR pro Monat. Der GdB wird gegenüber der Hochschule oder dem Mobilitätskonsortium durch einen Nachweis belegt.

Fördermittel für Schwerbehinderte
Es ist der NA DAAD ein Anliegen, schwerbehinderte Studierende, Dozenten und Hochschulmitarbeiter mit den Mitteln von Erasmus+ zu fördern und eine Auslandsmobilität zu ermöglichen. Die Berechnung und Bewilligung erfolgt für eine konkrete Mobilität, beruht jedoch (wie üblich im Erasmus-Programm) auf einem institutionellen Antrag. Die Bewilligung beruht auf der Berechnung des auslandsbedingten Mehrbedarfs und erfolgt nur dann, wenn andere nationale Stellen (Integrationsämter, Krankenkassen, Landschaftsverbände, Sozialämter, Studentenwerk) nicht finanzieren. Der GdB wird gegenüber dem Projektträger durch einen Nachweis belegt. Ein Antrag sollte zwei Monate vor Beginn des Aufenthalts bei der NA DAAD vorliegen.

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