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Förderung sozio-moralischer Kompetenz bei Vorschulkindern

 

 Projektleitung Dr. Marcia Schillinger, BA-Studiengang Elementarbildung, Pädagogische Hochschule Weingarten 
 Kooperationspartner Prof. Dr. Georg Lind, Universität Konstanz 
 Projektgruppe

Dr. Marcia Schillinger & Christoph Lindenfelser - Studiengang Elementarbildung - PH Weingarten

Janna Dreher - Masterstudiengang Early Childhood Studies - PH Weingarten/St. Gallen 

Janine Bangert, Sandra Fritz und Sopia Wilhelm - BA-Studiengang Elementarbildung - PH Weingarten

 Laufzeit 2013 bis 2016
 Finanzierung keine 

 

Kurzbeschreibung:

Das Projektziel ist die Entwicklung einer didaktischen Methode zur interaktiven Förderung der sozialen und moralischen Kompetenz von Vorschulkindern.

 

Aus früheren Studien ist bekannt,  dass Moral nicht nur eine Frage der Einstellung und Werthaltung ist, sondern auch eine Frage der Fähigkeit, die eigenen Ideale im Alltag - insbesondere in Konfliktsituationen - konsistent und differenziert anzuwenden. Moralische Urteilsfähigkeit ist nach Lind (2009) lehrbar und kann durch Bildungsprozesse in einer günstigen Lernumgebung gefördert werden (Schillinger, 2006, 2012).

 

Die Studie basiert auf den theoretischen Grundlagen der Konstanzer Methode der Dilemmadiskussion (Lind, 2009), welche eine Möglichkeit zur Förderung der sozio-moralischen Urteilsfähigkeit von Schülern und Studenten bietet. Unter Beibehaltung der zugrunde liegenden pädagogischen Methoden soll die Methodik spezifisch für Kinder im Kindergartenalter ausgeweitet werden.

 

Die Studie ist  qualitativ und explorativ ausgelegt. In der Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen und den beteiligten pädagogischen Fachkräften soll eine Methode entwickelt, in drei Kindertageseinrichtungen im Raum Ulm und Weingarten erprobt (Videoauswertung) und auf der Ebene der Kinder und der Fachkräfte qualitativ evaluiert werden. Gearbeitet wird mit Dilemmageschichten nach DeVries & Zan (2012). Dabei sollen Leserunden gestaltet werden, in denen Kinder mit altersgerechten Dilemmasituationen konfrontiert werden, über die sie sich dann anschließend mit oder ohne Kinderzeichnungen in Gruppendiskussionen auseinandersetzen.

 

Ziel ist u.a. die Aktivierung von Fähigkeiten des Redens und Zuhörens unter Berücksichtigung von Perspektiven und Sichtweisen anderer Kinder. Dabei werden soziale Wahrnehmung oder soziale Perspektiveübernahme als eine wichtige Voraussetzung für die moralische Entwicklung betrachtet.

 

 

 

 

 

 
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Förderung sozio-moralischer Kompetenz
 
 
Projektleitung: Dr. Marcia Schillinger