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HeadsUp / Erasmus +


Heads UP - Heads Using Professional Learning Communities
The project invents and implements a model for leadership development in order to
support school principals to lead their teachers better into school improvement and
necessary teaching development. By supporting school leaders to raise their leadership
skills the project supports them to manage better to lead their teachers into improving
and to take on the challenges of teaching diversity more successfully. It follows a
model that can be seen as a PLC-"Doubledecker" (like a biplane) because it joins
school leaders into PLCs and encourages them to build up likewise professional
learning communities for teachers.. The project also builds up a school based
transnational network for leadership and school improvement. In each of the six partner
countries PLCs of heads are set up and their progress is supported by learning options
distributed by a learning platform, conferences and counselling in an innovative way.

Link: www.plc-headsup.eu



Projekt zur Führungskräfteentwicklung
Das Projekt „Heads UP - Headmasters Using Professional Learning Communities“ entwickelt und implementiert ein Modell zur Kompetenzentwicklung von SchulleiterInnen, um sie darin zu unterstützen, die Lehrkräfte ihrer Schule in der Unterrichtsentwicklungen zu begleiten. Professionelle Lerngemeinschaften (professional learning communities, PLCs) haben sich als effektives Instrument in der Weiterbildung von Lehrkräften bewährt. Im Projekt werden nun zum ersten Mal SchulleiterInnen in Professionelle Lerngemeinschaften zusammengeführt, durch die sie ihre Führungsfähigkeiten praxis- und anlassbezogen ausbauen. Dies stattet sie dafür aus, Lerngemeinschaften innerhalb des Kollegiums zu initiieren und damit die professionelle Weiterentwicklung ihres Kollegiums auszubauen.

Angesichts der aktuellen schulentwicklerischen Herausforderung, SchülerInnen mit unter-
schiedlichen Bedürfnissen in allen Ländern erfolgreich zu unterrichten (zu nennen sind hier
bspw. heterogene Klassen, inklusive Erziehung oder die Integration von Flüchtlingskindern),
müssen Bemühungen um Unterrichts-entwicklung forciert werden. Das Projekt trägt dazu bei,
indem es über das Lernen der SchulleiterInnen das Lernen der Lehrkräfte anzuregen und
darüber Einfluss auf erfolgreiche Lernleistungen von SchülerInnen zu nehmen sucht.

Das Modell des Projekts stellt sich als PLC-„Doppeldecker“ dar. SchulleiterInnen werden
in PLCs begleitet, um vergleichbare Lerngemeinschaften für Lehrkräfte an ihrer jeweiligen
Schule aufzubauen. Die Form der PLCs bietet SchulleiterInnen eine Lernumgebung, in der
alle Mitglieder sowohl von den Erfahrungen der anderen profitieren als auch gemeinsam
Wissen erweitern, da sie sich einer kooperativ arbeitenden Gruppe verpflichten und gegen-
seitig Unterstützung bei der Entwicklung ihrer je individuellen Bedürfnisse schaffen. Da die
Arbeit in einer PLC jedem/r erlaubt, unterschiedliche Ziele zu verfolgen und zugleich Unter-
stützung dafür zu erhalten, stellen PLCs eine vielfaltsorientierte Methode dar, in der
individuelle Entwicklungsbedürfnisse mit kollektivem Lernen vereint sind. Individuelle
Hintergründe und spezifische Arbeitssituationen der Mitglieder einer PLC können berück-
sichtigt und überdies zwischen den Geschlechtern Chancengleichheit erzielt werden.
Trotz der positiven Erfahrungen mit PLCs, sind sie an europäischen Schulen und Hoch-
schulen noch immer nicht geläufig. Und obwohl Führungsentwicklung auf internationaler
Perspektive breit diskutiert wird, wird Führungstraining vornehmlich national umgesetzt.
Das Projekt überwindet diese Lücke indem es nationale und internationale Aktivitäten für
die berufliche Professionalisierung verbindet und eine transnationale Lernumgebung eröffnet.

Im Projekt kooperieren LehrkräfteausbildnerInnen, FührungstrainerInnen, Schulaufsicht-
personal, SchulleiterInnen und ForscherInnen, um ein breiteres Spektrum an Erfahrungen
guter Praxis in Führung und vielfaltsorientierter wissenschaftlich orientierter Lehre anbieten
zu können. Das Projekt entwickelt Schule durch das transnationale Netzwerk mit. In jeder der
sechs Partnerländer werden SchulleiterInnen-PLCs eingerichtet. Ihr Fortschritt wird unterstützt
durch eine E-Learning Plattform, Fachtagungen und individuell begleitende Beratungen. Im
Gegenzug streben die SchulleiterInnen an, PLCs für LehrerInnen in ihrer Schule einzuführen
und so besseren Lerngelegenheiten für SchülerInnen zuzuarbeiten.

Auf nationaler und internationaler Ebene stellt das Projekt ein neues Modell zur Verfügung und
vertieft das Bewusstsein für die berufliche Entwicklung an den Schulen. Seine Die Entwicklung, Erprobung und Evaluation des Modells führt nicht nur zum Austausch praktischer Erfahrungen, sondern auch zu Beiträgen in den nationalen und internationalen Diskursen zu Führung und Lernen unter Bedingungen von Heterogenität sowohl im bildungspolitischen als auch wissenschaftlichen Bereich. Außerdem kann das Modell von Profit und Non-Profit Organisationen adaptiert werden. Auf lokaler und regionaler Ebene wird das Projekt Schulentwicklung vorantreiben, für die Universitäten wird es Erkenntnisse anbieten, die in die Curricula der LehrerInnenbildung eingehen werden.
 
Koordination:
Pädagogische Hochschule Weingarten, Deutschland

Partner:
Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Feldkirch, Österreich
European University Cyprus, Nicosia, Zypern
Norges Teknisk-Naturvitenskapelige Universitet Trondheim, Norwegen
Universidad de Málaga, Spanien
City of Linköping, Education department, Schweden

Projektleitung:             Prof. Dr. Katja Kansteiner
Projektmitarbeiter:      Christoph Stamann









 
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Laufzeit10/2016-8/2019

 
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Erasmus + / SchulbildungDieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

 
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