Website des Faches
Wirtschaftswissenschaften
und ihre Didaktik
Link: Zur Startseite | Logo: Pädagogische Hochschule Weingarten
 
Link: www.ph-weingarten.de
 
 

Merkblatt zur Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten

Hinweis:

Dieses Merkblatt beinhaltet allgemeine Richtlinien im Hinblick auf das wissenschaftliche Arbeiten in Anlehnung an die Vorschriften der Prüfungsämter, ergänzt durch spezielle Empfehlungen der Dozenten der Abteilung Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik. Grundsätzlich sind die üblichen Anforderungen an eine wissenschaftliche Arbeit zu beachten. Diese können einer einschlägigen Anleitungen entnommen werden.

 

Die Hausarbeit besteht aus folgenden Teilen:

 

1.  Deckblatt

2.  Inhaltsverzeichnis

3.  Abkürzungsverzeichnis

4.  Symbolverzeichnis

5.  Abbildungsverzeichnis

6.  Tabellenverzeichnis

7.  Text

8.  Anhang

9.  Literaturverzeichnis

+ = zwingend, (+) = bei Bedarf

+

+

+

(+)

(+)

(+)

+

(+)

+

 

zu 1 - Deckblatt

Das Deckblatt sollte folgende Angaben enthalten:

·   „Pädagogische Hochschule Weingarten”

·   „Prof. Dr. Claudia Wiepcke”

·   Titel der Veranstaltung

·   Thema der Arbeit

·   Name, Adresse, Tel.-Nr., Matrikelnummer

    und Fachsemesterzahl des Bearbeiters

(Ein Beispiel für das Titelblatt findet sich am Ende dieses Merkblattes.)


zu 2 - Inhaltsverzeichnis

 

Der Arbeit ist ein Inhaltsverzeichnis mit entsprechenden Seitenangaben voranzustellen. Die Glie­derung soll so aussagefähig sein, daß der Gedankengang der Arbeit ersichtlich wird. Die Einrückungen der Gliederungsebenen dienen der Übersichtlichkeit. Soll ein Gliederungspunkt weiter untergliedert werden, so müssen auf dieser Ebene mindestens zwei Unterpunkte aufgeführt werden. Der Text der einzelnen Gliederungspunkte muß exakt mit dem Wortlaut der Überschriften im Text der Arbeit übereinstimmen. Für die formale Gestaltung der Gliederung wird die Dezimalgliederung empfohlen.

 

                                                                              Seite

Inhaltsverzeichnis...................................................I

 

Abkürzungsverzeichnis............................................II

Symbolverzeichnis...................................................III

Abbildungsverzeichnis............................................IV

Tabellenverzeichnis.................................................V

 

1. Gliederungspunkt.................................................1

2. Gliederungspunkt.................................................#

     2.1 Gliederungspunkt..........................................#

            2.1.1 Gliederungspunkt................................#

            2.1.2 Gliederungspunkt................................#

     2.2 Gliederungspunkt..........................................#

3. Gliederungspunkt...............................................15

 

Anhang......................................................................VI

Literaturverzeichnis.................................................VII

 

 

zu 3 und 4 - Abkürzungsverzeichnis und Symbolverzeichnis

 

Alle verwendeten Abkürzungen und Symbole sind in getrennten Verzeichnissen aufzuführen und inhaltlich genau zu bestimmen.

 

zu 5 und 6 – Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

 

Alle Abbildungen und Tabellen sind mit entsprechenden Seitenangaben in getrennten Verzeichnissen aufzuführen.

zu 7 – Text

 

Inhaltliche und stilistische Anregungen

 

Eine kritische Distanz gegenüber der ausgewerteten Literatur ist zu wahren. Der Argumentationsfluß soll straff, präzise und redundanzfrei sein. Ein stringenter Begründungszusammenhang ist einzuhalten. Wörtliche Zitate empfehlen sich nur im Falle besonders prägnanter Aussagen.

Zitatcollagen, Floskeln, Tautologien und die Verwendung sind zu vermeiden. Aussagen in der ersten Person Singular oder Plural zu unterlassen.

 

Textgestaltung

 

 

Die einzelnen Seiten sind einseitig zu beschreiben und fortlaufend zu numerieren. Als Schriftgröße sollte im Textbereich der Schrifttyp „Arial“ mit Schriftgrad 11 - 12, im Fußnotenbereich mit Schriftgrad 9 verwendet werden. Der einzuhaltende Mindestabstand beträgt links 2 cm, rechts 2 cm sowie oben und unten jeweils 2 cm. Als Zeilenabstand im Text ist 1,5 zeilig, im Fußnoten­bereich 1 zeilig zu wählen.

 

Zitierweise

 

Jede Verwendung fremden geistigen Eigentums muss durch entsprechende genaue Quellenangaben kenntlich gemacht werden. Die Quellen müssen in einfacher und unmißverständlicher Form angegeben werden und grundsätzlich nachprüfbar sein.

 

Bei wörtlicher Wiedergabe muss für die völlige Identität eines Zitats Sorge getragen werden. Auch eine veraltete Schreibweise und ungewöhnliche Zeichensetzungen sind entsprechend der Quelle zu übernehmen. Die Auslassung eines oder mehrerer Wörter ist durch Punkte anzudeuten. Hinzufügungen sind als solche auszuweisen (z.B. durch Einklammerung). Der wörtlich übernommene Text ist in ”doppelte” Anführungszeichen zu setzen. Zitate innerhalb von Zitaten erhalten ,einfache‘ Anführungszeichen.

 

Werden fremde Texte nur sinngemäß wiedergegeben, so entfallen die Anführungszeichen. Allerdings muss auch hier in entsprechender Form darauf hingewiesen werden, daß es sich um fremdes Gedankengut handelt, z.B. durch Fußnoten mit dem Zusatz „Vgl.”. Zu jedem Zitat und zu jeder sinngemäßen Wiedergabe gehört eine Quellenangabe, die als Fußnote auf der­selben Seite erscheint.

 

Auf die Fußnote ist im Text durch eine hochgestellte arabische Ziffer hinzuweisen. Wird aus zweiter Hand zitiert, so ist in der Fußnote zuerst die Quellenangabe zu nennen; mit dem Ver-merk „zitiert nach ...” wird dann zusätzlich die benutzte Quelle angegeben. Grundsätzlich sollte jedoch möglichst immer auf die Primärquelle verwiesen werden.

(Fußnoten enden immer mit einem Punkt!)

 

Als Kurzzitierweise empfehlen wir folgende Möglichkeiten:

 

in der Quellenangabe (Fußnote):

Vgl. Wiepcke, C. (2012): S. 303.

 

im Literaturverzeichnis:

Wiepcke, C. (2012): Wirtschaftsdidaktik und Geschlechterforschung. In: Kampshoff, Marita/ Wiepcke, Claudia (Hg.): Handbuch Geschlechterforschung und Fachdidaktik, VS-Verlag: Wiesbaden, S. 299-314.

 

zu 8 - Anhang

 

In den Anhang gehören keine Informationen, ohne die der Text unverständlich bleibt. Abbildungen oder Tabellen, die im Text beschrieben werden, sollten daher immer in den Textteil aufgenommen werden. Der Anhang dient zur Ergänzung der Sachverhalte, die im Textteil dargestellt sind. Der Anhang ist auch nicht als „Papierkorb” für Abbildungen, Tabellen oder sonstiges Material zu ver­wenden, das sich im Laufe der Bearbeitung angesammelt hat.

Wenn eine Abbildung oder Tabelle aus der Literatur übernommen wurde, ist unmittelbar darunter die Quelle anzugeben. Dies gilt sowohl für den Textteil als auch für den Anhang.

 

zu 9 - Literaturverzeichnis

 

Bei Quellenangaben ist im Literaturverzeichnis der Arbeit ein einheitliches Schema beizubehalten.

Sie umfassen mindestens:

·   Verfasser mit Vornamen (ggf. „o.V.”)

·   Titel

·   Auflage (sofern mehr als eine), Band usw.

·   Bei Monographien: Orts- und Jahresangabe (ggf. „o.O.”/„o.J.”)

·   Bei Beiträgen in Zeitschriften: Jahrgangs- und Jahresangabe (ggf. „o.Jg.”/„o.J.”),

    Anfangs- und Endseite des Beitrages

·   Bei Beiträgen in Sammelwerken: Angabe des Sammelwerkes (Herausgeber, Titel, Auflage, Orts- und
Jahresangabe), Anfangs- und Endseite des Beitrages

 

Die Angabe des Verlages ist grundsätzlich üblich. Auf eine Unterteilung des Literaturverzeich­nisses nach Quellenarten (bspw. in Monographien, Sammelwerke, Zeitschriften) sollte ebenfalls ver­zichtet werden.

 

 

Beispiele:

 

Für Monographien

 

     Kern, W. (1992): Industrielle Produktionswirtschaft, 5. Aufl., Stuttgart: Schäffer-Pöschel.

 

Für Beiträge in Sammelwerken

 

Adelt, P./Müller, H./Zitzmann, A. (1990): Umweltbewußtsein und Konsum­verhalten - Befunde und Zu­kunftsperspektiven. In: Szallies, R./Wiswede, G. (Hg.): Wertewandel und Konsum. Fakten, Perspektiven und Szenarien für Markt und Marketing. Landsberg a.L., S. 155-184.

 

Für Zeitschriftenaufsätze

 

Beuermann, G./Sekul, St./Sieler, C. (1995): Informationsgrundlagen einer ökologischen Sortimentspolitik im Einzelhandel. In: UWF, 3. Jg. 1995, H. 1, S. 44-54.

 

 

 

Besonderheiten:

 

·          Mehrere Autoren/Herausgeber werden z.B. durch Semikolon oder Querstrich
getrennt. Bei mehr als drei Autoren/Herausgebern wird nur der erste mit
dem Zusatz „u.a.” oder „et al.” angegeben.

 

·          Bei mehr als drei Erscheinungsorten muß ebenfalls nur der erste mit dem Zusatz  „u.a.” oder „et al.” angegeben werden.

 

·         Sind von einem Autor/Herausgeber in einem Jahr mehrere Quellen erschienen, so werden sie durch kleine Buchstaben hinter der Jahreszahl voneinander unterschieden.

 

·          Zu sonstigen Besonderheiten wird auf die angegebene Literatur und die Literaturverzeichnisse wissenschaftlicher Werke verwiesen.

 
DruckansichtDruckansicht
 
 
der stuhl