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Programm im Wintersemester 2016/17

Folgende Veranstaltungen werden im Wintersemester 2016/17 gemeinsam von der Hochschule Ravensburg-Weingarten und der PH Weingarten angeboten:

 

25. Oktober 2016 von 18:00 bis 19:30 Uhr in Raum S 119 (PH)

Prof. Dr. Karin Terfloth (PH Heidelberg): "Umgang mit Diversität: Impulse aus der Sonderpädagogik"

Im inklusionsorientierten Unterricht gehören der Umgang mit Heterogenität durch die Gestaltung von individualisierten, differenzierten und kooperativen Lernanlässen sowie interdisziplinäre Teamarbeit und deren Reflexion zum Kerngeschäft.
Umso besser ist es, diese Themen in der LehrerInnenausbildung nicht nur theoretisch zu erarbeiten, sondern auch praktisch zu erfahren und zu reflektieren.
In der Veranstaltung werden die Kompetenzerwartungen einer Person im inklusionsorientierten Unterricht (verstärkt aus sonderpädagogischer Perspektive) formuliert und konkrete hochschuldidaktische Formate zu deren Umsetzung (inklusive Kinderwerkstatt an der Hochschule/Projektseminare) sowie die Erfahrungen damit vorgestellt und diskutiert.

29. November 2016 von 13:00 bis 14:00 Uhr in Raum S 119 (PH)

Prof. Dr. Markus Prechtl: "Gender@MINT - Blitzlichter auf aktuelle Herausforderungen und Interventionen"

Wie lässt sich die Ausbildung in MINT-Fächern gendersensibel gestalten? Diese Veranstaltung bietet einen Überblick zu klassischen Herausforderungen, denen sich Lehrende im MINT-Bereich hinsichtlich der "Geschlechterfrage" stellen sollten.
Mit praktischen Übungen werden wir Maßnahmen gegen ungünstige Attributionsmuster erschließen und verdeckte Stereotypen entlarven.

10. Januar 2017 von 18:00 bis 19:30 Uhr in Raum H 039 (HRW)

Martin Preußentanz, M.A.: "Big Data in der Hochschulbildung"

Angetrieben von der sogenannten Digitalisierungsoffensive finden eine Anzahl von Produkten, Ansätzen und Verfahren Einzug in die Hochschulbildung, die unter dem Begriff Big Data gefasst werden.
Bei Big Data handelt es sich schlicht um Sachverhalte, die eine enorme Menge an Daten erzeugen und verarbeiten.
Der Form nach entsprechen allerdings die meisten implementierten Prozesse nicht typischen Bildungsansätzen, sondern klassischen Marketingformaten mit nun deutlich erhöhten Reichweiten nach Außen und Innen.
Wie sich dies auf die konkrete Lehre auswirken wird und wie sich die Formen des Lernens verändern werden, erörtern wir anhand vieler Beispiele.

31. Januar 2017 von 18:00 bis 19:30 Uhr in Raum H 039 (HRW)

Martin Preußentanz, M.A.: "Wanderjahre und das Fremde in der Lehre"

Nur wer sich bewegt, wird bewegt und kann etwas in Bewegung setzen. Anteilig sind es z.B. vor allem die internationalen Studierenden, die mit einzigartigen Spitzenleistungen und den meisten Ausgründungen glänzen. Wir beobachten aber auch Situationen der Isolation, Separation und Lähmung. Der Begegnung mit dem Unbekannten sind Aufbruch und Angst inhärent. Da die Lehre selbst ein Transformationsgeschehen darstellt, spiegelt sich in ihr der beschriebene Januskopf persönlicher Zäsuren.
Lassen Sie uns - über Debatten institutionalisierter Diversität hinaus - grundsätzlich über den Stellenwert und Umgang mit dem Unbestimmten, Unverfügbaren und Fremden in der Lehre reden.
Zahlreiche alltagsnahe Impulse und wissenschaftliche Ansätze werden hierbei die Diskussion rahmen.
 

 
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