Bachelor-Studiengang
Logopädie
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Katharina Kistler

„Stimmige Mischung aus Theorie und Praxis“


Katharina Kistler absolviert an der PH Weingarten den Bachelorstudiengang Logopädie.

 
„Ich bin ein kommunikativer Mensch“, sagt Katharina Kistler. Wer sie so fröhlich-offen und interessiert erlebt, weiß, dass diese Aussage zutrifft. Die 30-jährige Würzburgerin studiert seit dem Wintersemester 2014/15 „in der ersten Kohorte“ Logopädie an der PH Weingarten – zunächst berufsbegleitend und seit Oktober 2016 in Vollzeit. Im kommenden Jahr möchte sie ihr Studium mit dem Bachelor of Arts abschließen.


„Ich habe nach meinem Abitur und einem Freiwilligen Sozialen Jahr mit anschließendem Praktikum, beides am Blindeninstitut in Würzburg, meine Ausbildung als Logopädin in Ingolstadt gemacht“, erzählt sie. 2010 kam sie nach Oberschwaben und arbeitet seither in der Praxis Weingarten des Logopädienetzes Oberschwaben, einem regionalen Praxisverbund mit verschiedenen Standorten. Die staatlich anerkannte Logopädin ist spezialisiert auf die Behandlung von Sprech-, Sprach-, Stimm- und Schluckstörungen bei Erwachsenen und Kindern. „Ich arbeite sehr gerne mit Kindern“, sagt sie. „Auch kleine Fortschritte sorgen in meinem Beruf für eine große Freude.“ Die vielfältigen Behandlungsbedürfnisse ihrer Patienten sieht sie als Motivation und Herausforderung zugleich: „Nicht bei allen greift dieselbe Methode. Da gilt es immer wieder neue und ganz individuelle Konzepte zu entwickeln.“


Von der Möglichkeit eines Bachelorstudiums Logopädie in Weingarten erfuhr die junge Logopädin durch Birgit Brinkmann, eine ihrer Chefinnen. Sie ist als Lehrerin am Diakonischen Institut für Soziale Berufe tätig und wusste von dem neuartigen ausbildungs- und berufsbegleitenden Bildungsangebot der PH. „Ich wollte immer schon gerne studieren“, sagt Katharina Kistler. Da sie als ausgebildete Logopädin die Zulassungsvoraussetzung erfüllte, wagte sie den Schritt ins Studierendenleben. „Ich bin total froh über meine Entscheidung“, verrät sie. Der Studiengang biete eine stimmige Mischung aus Theorie und Praxis. Experten aus Forschung und Lehre sorgten für eine hohe Qualität. Die Weiterentwicklung der Logopädie in Richtung Akademisierung sei nur zu begrüßen, ist Katharina Kistler überzeugt. „Wir profitieren sehr von einer Stärkung unserer wissenschaftlichen Basis.“ Ob sich ihr Studium letztlich auch in einer besseren Bezahlung niederschlägt, ist für sie sekundär. „Ich arbeite gerne als Logopädin, weil ich meinen Beruf liebe.“ Eine finanzielle Anerkennung des akademischen Grades sei aber sicherlich wünschenswert.

 

Als Studienort schätzt Katharina Kistler die PH sehr. Nicht nur die landschaftlichen Vorzüge mit Bodensee und Bergen, auch die kurzen Wege, die schnellen Kontaktmöglichkeiten und die Nähe zu den Dozentinnen und Dozenten zeichnen aus ihrer Sicht die Hochschule auf dem Martinsberg aus. Da der Studiengang aber noch jung sei, laufe bei der Organisation nicht alles reibungslos. „Wir sind ein kleiner Studiengang, der in der Planung der Kurse von manchen Fachrichtungen leider vergessen wird.“ Und noch ein Verbesserungswunsch von ihr: „Ein bisschen mehr Fachliteratur in der Bibliothek wäre schön.“ Das Literaturangebot in Sachen Logopädie werde sich aber sicherlich sukzessive verbessern, je länger der Studiengang bestehe.


Heimweh nach Würzburg hat Katharina Kistler, die seit zwei Jahren verheiratet ist, wenig. „Wir sind hier angekommen und fühlen uns gut aufgenommen“, sagt sie. Die Region biete so viel. „Meine Hobbys Wandern und Sport kommen bei der Fülle an Freizeitmöglichkeiten hier jedenfalls sicher nicht zu kurz.“


Barbara Müller
 

 
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Katharina Kistler studiert Logopädie
 
Zur Person

Katharina Kistler wagte den Schritt ins Studierendenleben. Die ausgebildete Logopädin will ihre Kenntnisse im Studiengang Logopädie an der PH Weingarten vertiefen.