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Teilprojekt 3: Professionelle Lerngemeinschaften in einer starken Grundschule - Transformation gruppenbezogener Lehrkräftekooperation für gemeinsames Lernen und Entwicklung zur Gestaltung von Heterogenität

An der Pädagogischen Hochschule Weingarten ist zum 1. August 2019 eine Abordnung im FuN-Kolleg "Heterogenität" im Teilprojekt 3: "Professionelle Lerngemeinschaften in einer starken Grundschule - Transformation gruppenbezogener Lehrkräftekooperation für gemeinsames Lernen und Entwicklung zur Gestaltung von Heterogenität" (Prof. Dr. Katja Kansteiner, Erziehungswissenschaft) zu besetzen (Kennziffer: Teilprojekt 3 / 380).

Die Abordnung ist auf drei Jahre befristet und mit einer Lehrverpflichtung von in der Regel 2 SWS verbunden. Die Abordnung erfolgt mit dem Ziel der Promotion oder Habilitation.

Projekt- und Aufgabenbeschreibung
Fragestellung: Unter welchen Bedingungen entwickeln sich bestehende gruppenbezogene Kollaborationsformen von Grundschullehrkräften zu Professionallen Lerngemeinschaften (PLG), sodass die Mitglieder Lernen verfolgen und sich dieses in erfolgreicher Veränderung ihrer Berufspraxis zeigt?
Forschungsmethoden: (1) Quantitative Ist-Stands-Analyse bestehender gruppenbezogener Lehrkräftekollaboration an Grundschulen in Baden-Württemberg, (2) teilnehmende Beobachtung Lehrkräftesitzungen + Fokusgruppeninterviews + Shadowing Unterrichtsausschnitte (qualitativ).
Forschungsziel: Überarbeitungsbedürftige Aspekte der Zusammenarbeitsformen identifizieren und adaptive Elaborierungsstrategie für PLG Entwicklung entwerfen.
Anforderungen: (1) praktische Forschungserfahrung mit mindestens einer Methode, (2) Fähigkeit im Verfassen wissenschaftlicher Texte, (3) Flexibilität für Reisen (Datenerhebung, Kooperationen), (4) hohe Kommunikationskompetenz, (5) Promotion-/Habilitationsinteresse.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Promotionsberechtigung (in der Regel mind. 8-semestriges Lehramtsstudium mit überdurchschnittlichem Staatsexamen oder Masterabschluss) mit einer für die Ausrichtung des Kollegs einschlägigen Fächerkombination,
  • drei Jahre überdurchschnittliche Bewährung in der Schulpraxis als Lehrperson an einer Grund-, Haupt-, Werkreal- oder Realschule, in der Sekundarstufe I einer Gemeinschaftsschule oder an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ). Die dreijährige Schulpraxis sollte zum Zeitpunkt des Beginns der Abordnung (1. August 2019) erfüllt sein.
  • Habilitandinnen und Habilitanden müssen zum Zeitpunkt der Abordnung promoviert sein. Die überdurchschnittliche Bewährung als Lehrperson ist in den Bewerbungsunterlagen durch eine aktuelle, nicht länger als ein Jahr (vom Zeitpunkt der Bewerbung an gerechnet) zurückliegende dienstliche Beurteilung durch die Schulleitung der Schule, an der sich die Lehrkraft zum Zeitpunkt der Bewerbung befindet, nachzuweisen.

Wir weisen auf das Landeshochschulgesetz des Landes Baden-Württemberg (insb. § 52 LHG) hin. Bei der Einstellung werden die Grundsätze des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) berücksichtigt. Die Pädagogische Hochschule hat sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil in Lehre und Forschung zu erhöhen und fordert entsprechend qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Bitte richten Sie Ihre Online-Bewerbung in einem PDF-Dokument mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien inkl. Hochschulzugangsberechtigung, dienstliche Beurteilung durch die Schulleitung) spätestens bis zum 26. Oktober 2018 per E-Mail an: rektorat(at)ph-weingarten.de.

Bitte geben Sie bei Ihrer Bewerbung die Kennziffer der Stelle "Teilprojekt 3 / 380" an.

Im Fall von Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Prof. Dr. Katja Kansteiner (kks(at)ph-weingarten.de) oder an die Sprecherin des Kollegs an der PH Weingarten, Prof. Dr. Stefanie Schnebel, Telefon 0751/501-8352, E-Mail: schnebel(at)ph-weingarten.de.

Hinweis: Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nach einer Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.

Finanziert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

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