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Teilprojekt 16: Beratung begabter Grundschülerinnen und -schüler und deren Eltern

An der Pädagogischen Hochschule Weingarten ist zum 1. August 2019 eine Abordnung im FuN-Kolleg "Heterogenität" im Teilprojekt 16: "Beratung begabter Grundschülerinnen und -schüler und deren Eltern" (Prof. Dr. Robert Grassinger, Pädagogische Psychologie; Prof. Dr. Stefanie Schnebel, Erziehungswissenschaft) zu besetzen (Kennziffer: Teilprojekt 16 / 385).

Die Abordnung ist auf drei Jahre befristet und mit einer Lehrverpflichtung von in der Regel 2 SWS verbunden. Die Abordnung erfolgt mit dem Ziel der Promotion oder Habilitation.

Projekt- und Aufgabenbeschreibung
Die Beratung mit Eltern von Schüler(innen) mit (weit) überdurchschnittlicher Intelligenz ist im Grundschulbereich noch wenig ausgebaut. Mit dem ENTER-Triple L Modell (Grassinger, 2009; Ziegler, Grassinger, Stöger & Harder, 2012) besteht ein theoretisches Beratungskonzept, das fünf Beratungsphasen umfasst und in dem (intervenierende) Maßnahmen nicht nur angeraten, sondern deren Umsetzung im System Schule begleitet und evaluiert werden.
Ziele des Projektes sind, (1) die Wirkung der Begabtenberatung gemäß dem ENTER-Triple L Modell empirisch an Grundschulen zu prüfen, (2) hierfür notwendige Beratungskompetenzen empirisch zu identifizieren und (3) die Ausprägung dieser Kompetenzen in unterschiedlichen Phasen der Lehrerbildung zu untersuchen. Hierzu werden Beratungsgespräche mit Eltern analysiert sowie Variablen der Beteiligten erfasst, welche mit statistischen Verfahren ausgewertet werden. Dies umfasst auch die Beratung ratsuchender Familien, die Präsentation der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Tagungen und die Veröffentlichung von Ergebnissen.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Promotionsberechtigung (in der Regel mind. 8-semestriges Lehramtsstudium mit überdurchschnittlichem Staatsexamen oder Masterabschluss) mit einer für die Ausrichtung des Kollegs einschlägigen Fächerkombination,
  • drei Jahre überdurchschnittliche Bewährung in der Schulpraxis als Lehrperson an einer Grund-, Haupt-, Werkreal- oder Realschule, in der Sekundarstufe I einer Gemeinschaftsschule oder an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ). Die dreijährige Schulpraxis sollte zum Zeitpunkt des Beginns der Abordnung (1. August 2019) erfüllt sein.
  • Habilitandinnen und Habilitanden müssen zum Zeitpunkt der Abordnung promoviert sein. Die überdurchschnittliche Bewährung als Lehrperson ist in den Bewerbungsunterlagen durch eine aktuelle, nicht länger als ein Jahr (vom Zeitpunkt der Bewerbung an gerechnet) zurückliegende dienstliche Beurteilung durch die Schulleitung der Schule, an der sich die Lehrkraft zum Zeitpunkt der Bewerbung befindet, nachzuweisen.

Wir weisen auf das Landeshochschulgesetz des Landes Baden-Württemberg (insb. § 52 LHG) hin. Bei der Einstellung werden die Grundsätze des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) berücksichtigt. Die Pädagogische Hochschule hat sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil in Lehre und Forschung zu erhöhen und fordert entsprechend qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Bitte richten Sie Ihre Online-Bewerbung in einem PDF-Dokument mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien inkl. Hochschulzugangsberechtigung, dienstliche Beurteilung durch die Schulleitung) spätestens bis zum 26. Oktober 2018 per E-Mail an: rektorat(at)ph-weingarten.de.

Bitte geben Sie bei Ihrer Bewerbung die Kennziffer "Teilprojekt 16 / 385" an.

Im Fall von Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Robert Grassinger (grassinger(at)ph-weingarten.de) oder an Frau Prof. Dr. Stefanie Schnebel (schnebel(at)ph-weingarten.de).

Hinweis: Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nach einer Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.

Finanziert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

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