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Teilprojekt 1: Umgang mit Differenz in einer inklusiven Schule

An der Pädagogischen Hochschule Weingarten ist zum 1. August 2019 eine Abordnung im FuN-Kolleg "Heterogenität" im Teilprojekt 1: "Umgang mit Differenz in einer inklusiven Schule" (Prof. Dr. Gregor Lang-Wojtasik, Erziehungswissenschaft) zu besetzen (Kennziffer: Teilprojekt 1 / 379).

Die Abordnung ist auf drei Jahre befristet und mit einer Lehrverpflichtung von in der Regel 2 SWS verbunden. Die Abordnung erfolgt mit dem Ziel der Promotion oder Habilitation.

Projekt- und Aufgabenbeschreibung
Das Projekt konzentriert sich auf Unterricht als schulischer Mikroebene. Es wird betrachtet, wie Lehrende und Lernende Differenz in Interaktionen wahrnehmen und was dies für ihre handlungsleitenden Orientierungen in Lehr-Lern-Prozessen bedeutet. Mithilfe qualitativ-rekonstruktiver Zugänge (z.B. Ethnographie) sollen ausgewählte Perspektiven von Lehrkräften und Schüler*innen der 3./4. Jahrgangsstufe in Grundschulen Oberschwabens erhoben werden. Diese empirischen Ergebnisse werden an aktuelle Schultheorie angebunden, um Aussagen für einen zukunftsgewandten und entdramatisierten Diskurs zu Heterogenität und Inklusion in der Organisation und Institution Schule herauszuarbeiten.
Erwünscht sind grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich qualitativer Forschungsmethoden (z.B. Dokumentarische Methode, ethnographische Unterrichtsforschung, Grounded Theory).

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Promotionsberechtigung (in der Regel mind. 8-semestriges Lehramtsstudium mit überdurchschnittlichem Staatsexamen oder Masterabschluss) mit einer für die Ausrichtung des Kollegs einschlägigen Fächerkombination,
  • drei Jahre überdurchschnittliche Bewährung in der Schulpraxis als Lehrperson an einer Grund-, Haupt-, Werkreal- oder Realschule, in der Sekundarstufe I einer Gemeinschaftsschule oder an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ). Die dreijährige Schulpraxis sollte zum Zeitpunkt des Beginns der Abordnung (1. August 2019) erfüllt sein.
  • Habilitandinnen und Habilitanden müssen zum Zeitpunkt der Abordnung promoviert sein. Die überdurchschnittliche Bewährung als Lehrperson ist in den Bewerbungsunterlagen durch eine aktuelle, nicht länger als ein Jahr (vom Zeitpunkt der Bewerbung an gerechnet) zurückliegende dienstliche Beurteilung durch die Schulleitung der Schule, an der sich die Lehrkraft zum Zeitpunkt der Bewerbung befindet, nachzuweisen.

Wir weisen auf das Landeshochschulgesetz des Landes Baden-Württemberg (insb. § 52 LHG) hin. Bei der Einstellung werden die Grundsätze des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) berücksichtigt. Die Pädagogische Hochschule hat sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil in Lehre und Forschung zu erhöhen und fordert entsprechend qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Bitte richten Sie Ihre Online-Bewerbung in einem PDF-Dokument mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien inkl. Hochschulzugangsberechtigung, dienstliche Beurteilung durch die Schulleitung) spätestens bis zum 26. Oktober 2018 per E-Mail an: rektorat(at)ph-weingarten.de.

Bitte geben Sie bei Ihrer Bewerbung die Kennziffer "Teilprojekt 1 / 379" an.

Im Fall von Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Dr. Gregor Lang-Wojtasik (langwojtasik(at)ph-weingarten.de) oder an die Sprecherin des Kollegs an der PH Weingarten, Prof. Dr. Stefanie Schnebel, Telefon 0751/501-8352, E-Mail: schnebel(at)ph-weingarten.de.

Hinweis: Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nach einer Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten unter Beachtung der datenschutz- rechtlichen Bestimmungen gelöscht.

Finanziert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

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