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Erziehungswissenschaft
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Von der Selektion zur Förderung? Elternberatung und Elternentscheidung im Übergang ihrer Kinder von der Grundschule in die weiterführenden Schulen

 

Die bildungspolitische Ausgangslage des Projekts ist die Änderung der Bedingungen im Übergang von der Grundschule in die weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg durch die neue kultusministerielle Setzung, die Grundschulempfehlung ab 2012 nicht mehr als „verbindlich“ zu werten. Damit bekommen die Eltern das Recht zuerkannt, selbständig zu entscheiden, auf welche Schulart sie ihr Kind schicken wollen. Die Schulen – dies betrifft insbesondere die Lehrer und Lehrerinnen – haben qua Verwaltungsvorschrift die Verpflichtung, die Eltern bei dieser Entscheidung zu beraten.

 

Zielsetzung
Das Projekt geht der Frage nach:
Ist die Neuerung der Öffnung alter selektiver Strukturen der Schule als Schritt heraus aus der Chancenungleichheit zu werten oder verfestigt sich zum einen über eine mögliche Verschiebung der Selektionszäsur auf die Sekundarstufe I und zum anderen über Bestrebungen der Eltern zum Statuserhalt die Chancenungleichheit?

 

Forschungsdesign
In einer Prestudie wurden Interviews durchgeführt mit

  • Lehrerinnen und Lehrern zur Diagnostik im Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule und ihren Erfahrungen mit der Beratung von Eltern mit Kindern in dieser schulischen Phase.
  • Eltern zu ihrer Einschätzung und zum Nutzen der Beratung sowie zu ihrer Entscheidung bezüglich der weiterführenden Schule ihres Kindes. Die Elternbefragung wurde qualitativ per Interview und zusätzlich quantitativ online per Fragebogen durchgeführt.

 

Publikationen

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Kooperation

Anna Sproll,
Schulamt Biberach

 

Ulrich Damm,
Schulamt Markdorf


 
Laufzeit

Beginn Schuljahr 2012/13


 
Genehmigung der Befragung

 

 

durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg vom 24. Juni 2013


 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Studierende der PH Weingarten