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Forschungsprojekt zur Einführung von bilingualen Zügen an Realschulen



Projektleitung:
Prof. Dr. Ute Massler, Fach Englisch, massler@ph-weingarten.de, Pädagogische Hochschule Weingarten
Prof. Dr. Karin Schweizer, Fach Pädagogische Psychologie, schweizer@ph-weingarten.de, Pädagogische Hochschule Weingarten


Kooperationspartner:
Dr. Michael Horn, Fach Geographiedidaktik, horn@uni-landau.de, Universität Koblenz-Landau


Kontext der Studie:
Im Rahmen einer Längsschnittstudie zur Einführung eines bilingualen Zuges (fremdsprachlicher Sachfachunterricht) in der Sekundarstufe 1 an Realschulen in Süddeutschland wurden bisher 9 Klassen (bilingual unterrichtete Klassen und Kontrollklassen) untersucht. Aufgabe des Projekts ist dabei zum einen die wissenschaftliche Begleitung der Einführung an Realschulen und zum anderen die Erforschung des Zusammenhangs von bilingualem Unterricht in einem Sachfach (hier EWG: Erdkunde, Wirtschaft, Gemeinschaftskunde) und der Entwicklung der kognitiven, motivationalen und sprachlichen Fähigkeiten.


Ziele des Vorhabens:
Es geht zum einen um den Lernertrag in Fremdsprache und Sachfachwissen bilingual unterrichteter Schülerinnen und Schüler (SuS) im Vergleich zu vornehmlich einsprachig unterrichteten SuS. Weiterhin interessiert uns in diesem Zusammenhang die Ausprägung der kognitiven Fähigkeiten, der Motivation, des Interesses sowie des Selbstkonzepts. Diese Variablen sind als Kontrollvariablen angelegt, ermöglichen aber auch die Untersuchung der Entwicklung dieser Faktoren bei SuS mit und ohne Migrationshintergrund. Ein weiterer Gesichtspunkt ist der Vergleich der Entwicklung dieser Faktoren mit Bezug zum Bildungsabschluss der Eltern sowie zu deren Einschätzung der Wichtigkeit von Schulleistung. Ziel ist es, förderliche Aspekte des bilingualen Unterrichts auf kognitive Fähigkeiten (auch unter dem Gesichtspunkt Hochbegabung) und Motivation zu identifizieren und zu erklären.

Der Fokus der Studie liegt auf der Erforschung folgender Fragen:

  • Wie entwickeln sich die Fremdsprache und das Fachwissen bilingual unterrichteter SuS im Vergleich zu vornehmlich einsprachig unterrichteten SuS?
  • Wie entwickeln sich kognitive Fähigkeiten, Motivation, Interesse (positive, negative Emotionen und Wichtigkeit) sowie das Selbstkonzept (absolut, sozial, individuell und kriterial)?
  • Wie entwickeln sich o.g. Faktoren bei SuS mit und ohne Migrationshintergrund?
  • Wie entwickeln sich diese Faktoren mit Bezug zum Bildungsabschluss der Eltern sowie deren Einschätzung der Wichtigkeit von Schulleistung?





Vorträge



25. DGFF-Kongress für Fremdsprachendidaktik, Universität Augsburg (25.-28.9.2013)
Eine Längsschnittstudie zur Einführung eines Bilingualen Zuges in der Sekundarstufe 1: Konzeption der  Forschungsinstrumente und erste Ergebnisse (Ute Massler & Karin Schweizer)


GMF-Tagung, PH Freiburg (27.09.2014)
Vortrag: Eine Längsschnittstudie zur Einführung eines CLIL-Zuges in der Sekundarstufe 1 – Ergebnisse nach zwei Jahren (Ute Massler & Karin Schweizer)


Zukunftsforum Bildungsforschung: Bildung durch Sprache –Sprache durch Bildung, PH Freiburg (21.11.2014)
Eine Längsschnittstudie zur Einführung eines CLIL-Zuges in der Sekundarstufe 1: Konzeption der Forschungsinstrumente und erste Ergebnisse (Ute Massler & Karin Schweizer)


PAEPS (15. Fachgruppentagung Pädagogische Psychologie) Kassel (14.-16.9.2015)

  • a) Arbeitsgruppenleitung: Bilingualer Unterricht revisited: was sind Stärken und Schwächen im Rahmen von interkulturellen, motivationalen, kognitiven und Unterstützungsprozessen (Karin Schweizer & Ute Massler)
  • b) Vortrag: Einfluss von motivationalen und kognitiven Variablen auf die Leistungen in der Fremdsprache und im Sachfach beim bilingualen Unterricht in der Realschule: eine Längsschnittstudie (Karin Schweizer & Ute Massler)

 
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