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Spielerisch mathematische Kompetenzen stärken

Erfolgreicher Abschluss des internationalen Forschungsprojekts spimaf – Pädagogische Hochschule Weingarten entwickelt mit Partnern in Österreich und der Schweiz 18 Spiele für die Frühpädagogik

 

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Frühe mathematische Förderung führt nachweislich zu einem besseren mathematischen Können in der Schule. Wenn dabei das vergnügliche, absichtslose Spiel mit zielgerichtetem Lernen verbunden werde, könnten mathematische Kompetenzen spielerisch und nachhaltig gefördert werden, sagte Professor Dr. Werner Knapp, Rektor der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH), am vergangenen Samstag (13.09.) in Lindau. Dort trafen sich rund 120 Hochschulvertreter, Pädagogen und Erzieher aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zu einem großen Tag der Spiele, der den Abschluss des Projektes „Spielintegrierte mathematische Förderung“ (spimaf) bildete. Im Rahmen des von der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) unterstützten Forschungsprojekts arbeitete die PH Weingarten seit 2009 eng mit der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, der Universität Zürich sowie der Bildungsanstalt für Kinderpädagogik (BAKIP) Feldkirch und dem Land Vorarlberg zusammen.

 

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In enger Abstimmung mit der Praxis seien über mehrere Jahre hinweg 18 Spiele zur frühen mathematischen Förderung entwickelt worden, berichtete Professorin Dr. Elisabeth Rathgeb-Schnieder von der PH Weingarten. Von Februar bis Juni 2013 wurden diese Spiele in deutschen, schweizerischen und österreichischen Kindergärten intensiv erprobt. 30 pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich testeten die Spiele mit insgesamt circa 550 Kindern. Aufgrund ihrer Rückmeldungen, die mittels Fragebogen, Interview oder auch Videografie eingeholt wurden, seien die Spiele abschließend überarbeitet worden. „Jetzt sind sie reif für den Einsatz bei jungen Kindern und werden deshalb der Öffentlichkeit vorgestellt“, so die Projektpartner. Die unterschiedlichen Spieltypen, darunter Brett-, Würfel- und Kartenspiele, weisen verschiedene Schwierigkeitsgrade zur Vermittlung mathematischer Grundlagen wie beispielsweise Mengenvergleich, Zahl-Menge-Zuordnung oder auch Aufsagen und Herstellen der Zahlenreihenfolge und Anzahlbestimmung auf. Die Besucher des Spieltags konnten die spimaf-Spiele nicht nur selbst an Spieltischen erproben, sie erhielten auch Instruktionen zum selbständigen Herstellen von Spielen und erfuhren durch Videobeispiele und in Kurzvorträgen mehr über die Bedeutung der spimaf-Spiele in der Frühpädagogik aus spielpädagogischer, mathematikdidaktischer und kognitionspsychologischer Sicht.

 

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Text und Fotos: Barbara Müller



 
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