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Landrat und Oberbürgermeister würdigen 50 Jahre Einsatz

Die Vereinigung der Freunde der PH (VdF) feierte ihr Jubiläum

 

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Mit einem „Festakt in drei Teilen“ feierte die Vereinigung der Freunde der PH Weingarten (VdF) am Samstag, 5.Juli, ihr 50-jähriges Jubiläum. Nach festlicher Musik im Audienzsaal und Grußworten von Landrat Kurt Widmaier, Gründungsmitglied Prof. Dr. Wolfang Marcus, Oberbürgermeister Markus Ewald sowie Rektor Prof. Dr. Werner Knapp klang der Abend bei einem gemeinsamen Abendessen im Festsaal der PH aus.


Musik aus dem Kloster Weingarten machte den Auftakt einer gelungenen Jubiläumsveranstaltung. Das Kloster Weingarten hat zwischen 1550 und 1800 eine musikalische Blüte erlebt wie kaum ein anderes oberschwäbisches Kloster. Das Programm des Oberschwäbischen Barock-Ensembles um Berthold Büchele brachte dies eindrucksvoll zum Ausdruck. Im ersten Teil des abwechslungsreichen Konzerts stand die geistliche Musik im Mittelpunkt. Dass die Patres aus Weingarten aber auch einen Sinn für humorvolle weltliche Musik hatten, wurde anschließend deutlich. Sogar ein Ausschnitt aus einem Weingartner Musiktheaterstück war zu hören. Die Begeisterung, mit der das Büchele-Quartett und die Gesangssolisten die Weingartener Musik interpretierten, übertrug sich nahtlos auf die zahlreichen Zuhörer im voll besetzten Audienzsaal. Dieser bot, als einer der schönsten Säle in ganz Oberschwaben, das perfekte Ambiente.

Anschließend begrüßte Landrat Kurt Widmaier als Vorsitzender der VdF im Festsaal die zahlreichen Gäste, darunter auch den Landtagsabgeordneten und Minister a. D. Rudi Köberle, den Staatssekretär a. D. Josef Dreier sowie den Landrat a. D. Dr. Guntram Blaser und die Ehrenmitglieder des Vereins.

Er erinnerte an die eigentlichen Gründer, die den Verein 1964 ins Leben gerufen hatten. Ganz bewusst sah sich der Verein von Anfang an als eine Vereinigung nicht nur von Angehörigen der Hochschule, sondern auch von Menschen aus Politik und Gesellschaft. Gerade Letztgenannte waren immer dann besonders wichtig, wenn es in kritischen hochschulpolitischen Situationen darum ging, sich für den Hochschulstandort Weingarten stark zu machen.

Besonders wichtig und hilfreich für die PH Weingarten ist hier die Tradition, dass die Landräte des Landkreises sich im Amt des Vorsitzenden der VdF für den Verein und die PH nach Kräften einsetzen. Die Lacher auf seiner Seite hatte Widmaier mit dem Kommentar, die PH sei in den letzten Jahren schon fast eine Außenstelle des Landratsamts gewesen, oder eben umgekehrt. Er spielte damit auf die große Bedeutung der PH für die historische oder geographische Regionalforschung sowie für die Kunst und den Sport in der Region an. Wärmstens empfahl er an dieser Stelle seinen Nachfolgern die VdF auch weiterhin zu unterstützen.


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An Aufgaben mangelt es auch in Zukunft sicher nicht. Und Visionen gibt es auch: Wenn sich Absolventen der Hochschule mehr als bisher mit Selbstverständlichkeit in der VdF wiederfinden, um den Kontakt zur früheren Hochschule und zu den Mitabsolventen zu halten, wird die PH auch zukünftig tatkräftige Freunde und Förderer haben.

Oberbürgermeister Markus Ewald ging auf die vielfältigen Beziehungen zwischen Stadt und Hochschule bzw. VdF ein. Ewald zeigte sich dankbar für die intensive und gute Kommunikation und Kooperation zwischen Rathaus und Hochschulen. Ein Beispiel dafür sei der „runde Tisch“, bei dem sich Vertreter der Stadt regelmäßig mit Studierenden austauschen. Ausgesprochen gut sei auch die Kooperationen mit der VdF. Diese leiste mit ihrem Jahresprogramm, zum Beispiel dem Kreuzgangkonzert, einen wertvollen Beitrag zum reichhaltigen kulturellen Angebot der Stadt. Zum Abschluss übereichte er als Dank für diese gute Zusammenarbeit einen Scheck, den Andreas Schwab als Geschäftsführer der VdF freudig entgegennahm.

Den humorvollen Abschluss der Grußwort-Reihe bildete schließlich Rektor Knapp. Er hatte sich verschiedene Grußkarten zum 50. Geburtstag besorgt und sich von diesen kräftig inspirieren lassen. Erstaunlich, was gewöhnliche Geburtstagskinder und der Förderverein einer Hochschule so alles gemeinsam haben.

Den dritten und letzten Akt des Jubiläums bildete schließlich das gemeinsame Abendessen. Das Buffet der Landfrauen aus Leutkirch war in den barocken Fluren gerichtet, im Festsaal selber waren zwei lange Tafeln gedeckt. Bis weit in den Abend hinein saß man beieinander und tauschte sich aus. Viele Blicke richteten sich dabei zurück auf die vergangenen 50 Jahre und wie damals, bei der Gründung, schwang wieder ein wenig Unsicherheit mit, was denn wohl die Zukunft an Entwicklung mit sich bringen würde. Dabei hatte doch der Rektor am Ende seiner Rede klar gesagt: „Du Vereinigung, ich wünsch dir alles Gute für die nächsten 50 Jahre!“


Text: Andreas Schwab
Foto: Andreas Schwab



 
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