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Galerie der künstlerischen Vielfalt

Zehn Studierende der Pädagogischen Hochschule Weingarten präsentierten im Kultur- und Kongresszentrum ihre Studienarbeiten im Fach Kunst

 

Großes Besucherinteresse herrschte am Donnerstagabend im Kultur- und Kongresszentrum Weingarten, wo zehn Studierende der Pädagogischen Hochschule ihre Werke präsentierten. Bild: PH/Barbara Müller (Klick auf das Bild für volle Auflösung)

 

 

Landschaftszeichnungen und Malereien, Aktskizzen, Linolschnitte, Druckgrafiken und Fotografien, Blindzeichnungen oder auch plastische Arbeiten und Skulpturen – das Foyer des Kultur- und Kongresszentrums in Weingarten präsentierte sich am Donnerstagabend als Galerie der künstlerischen Vielfalt. Zehn Studentinnen der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH) zeigten Arbeiten, die im Laufe ihres Studiums im Fach Kunst entstanden sind. Vor der Ausstellung, die von der Stadt Weingarten und dem Best Western Hotel unterstützt wurde, waren die Arbeiten durch die PH-Lehrenden – Professorin Dr. Margarete Dieck, Frauke Schlitz und Professor Dr. Martin Oswald – bewertet worden.

Die künstlerische Vielfalt mit Arbeiten aus so vielen Sparten mache den besonderen Reiz dieser auf einen Abend beschränkten Ausstellung aus, sagte PH-Kunstprofessor Oswald in seiner Begrüßung. Die gezeigten Werke stammten aus Seminaren und Workshops, in denen die Kunststudentinnen Vanessa Biehler, Isabel Engler, Anna Mirjam Haag, Sandra Harich, Holle Herth, Alexandra Kaiser, Anna Kühne, Madeleine Peterka, Thea Schöndorfer und Nathalie Wolf verschiedene Sichtweisen von Kunst erfahren und sich damit auseinandergesetzt hätten. Dabei habe auch das Thema Kunstvermittlung und Kunstdidaktik eine große Rolle gespielt, so Oswald weiter. „Die Damen werden künftig nicht als freie Künstlerinnen arbeiten, sondern als Kunstpädagoginnen“, gab er zu bedenken. Durch ihr PH-Studium hätten sie neben dem erforderlichen Fachwissen auch die Kompetenz erhalten, etwas anschaulich zu vermitteln. Die Auseinandersetzung mit Kunst sei an der PH in Perspektive auf ihren späteren Beruf erfolgt.

Die Werke faszinierten die zahlreichen Besucher sowohl durch ihre künstlerische Gestaltung und Ausdrucksstärke als auch durch ihre reizvolle Unterschiedlichkeit, die in der ansprechend-großzügigen Präsentation gut zur Geltung kam. Auch die musikalischen Klavier- und Gesangseinlagen von Ruben Rothenhäusler gefielen dem Publikum. „Das sind ja gleich mehrere Ausstellungen und ein tolles Konzert in einem“, begeisterten sich junge und ältere Ausstellungsbesucher gleichermaßen. „Das könnte ich nicht einmal mit offenen Augen“, sagte ein junger Mann und deutete auf Blindzeichnungen der PH-Studierenden, die diese mit verbundenen oder geschlossenen Augen geschaffen hatten. Zwei ältere Damen begeisterten sich besonders für die plastischen Arbeiten in verschiedenen Techniken und für die Designerarbeiten, darunter fantasievolle Linien- und Drahtgeflechte sowie einzigartige Schmuckstücke. Und ein älterer Herr erinnerte sich lachend an die eigene Schulzeit: „So eine Kunstlehrerin hätte ich auch gerne gehabt“, sagte er. „Dann hätte ich den Kunstunterricht sicher nicht so oft geschwänzt.“

Text: Barbara Müller



 
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