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Zehn High-Tech-Arbeitsplätze für Studierende

Im Fach Technik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten gibt es jetzt einen modern ausgestatteten Fachraum für automatisierte Fertigung

 

Martin Binder zeigt, wie Namensschilder und Schlüsselanhänger maschinell graviert werden. (Klick auf das Bild für volle Auflösung)

 

Im Erdgeschoss des Naturwissenschaftlichen Zentrums auf dem Martinsberg drängten sich am Mittwochnachmittag die Besucher: Kaum zu überhörende Geräusche wie zischendes Fauchen, Knallen, Klopfen und Hämmern machten neugierig und lockten unwillkürlich zum neuen Fachraum für automatisierte Fertigung der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH). „Wir haben jetzt endlich zehn moderne Arbeits- und Lernplätze mit kleinen computergesteuerten Fertigungsmaschinen für unsere Studierenden im Fach Technik realisiert“, berichtete Dr. Bernd Haasler, der seit 2010 Professor für Technikdidaktik an der PH ist. Mit dem neuen Fachraum, betont er stolz, habe sich die Hochschule bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich der allgemeinen technischen Bildung geschaffen. Seit April 2013 werden dort im Lehrplan fest verankerte Lehrveranstaltungen abgehalten.

 

Werkstattmeisterin Sarah Ibele und Professor Dr. Bernd Haasler testen Pneumatik-Gerätschaften. (Klick auf das Bild für volle Auflösung)


Rund 30.000 Euro an Eigenmitteln wurden verbaut, um das frühere Materiallager in einen hoch technisierten Fachraum zu verwandeln. „Material und Gerätschaften waren größtenteils vorhanden“, so Haasler. Die PH habe unter anderem zahlreiche Gerätschaften zur pneumatischen Steuerungstechnik von den Gewerblichen Schulen Ravensburg erhalten, die dort im Zuge der technischen Entwicklung ausrangiert wurden, für den Lehrbetrieb der Pädagogischen Hochschule, als didaktische Medien, aber noch sehr wertvoll sind. Raumgestaltung und Ausstattung des Fachraums seien in Eigenleistung selbst konzeptioniert worden. „Studentische Hilfskräfte und alle Mitarbeiter des Arbeitsbereichs haben viele Stunden dafür investiert. Einrichtungsgegenstände von der Stange gibt es in diesem neuen Fachraum keine“, so Haasler. Jetzt fehlten nur noch Kleinigkeiten wie etwa eine Tafel oder ein Beamer. „Wir hoffen aber, dass wir diese Dinge in naher Zukunft auch noch erhalten.“

 

(Klick auf das Bild für volle Auflösung)


Der neue Fachraum werde nicht nur für Einführungs- und Lehrveranstaltungen genutzt, er diene auch als offene Werkstatt, berichtete Professor Dr. Hartwig Mackeprang. Rat und fachkundige Unterstützung erhalten die Studierenden von Werkstattmeisterin Sarah Ibele, Leiterin der fachdidaktischen Werkstätten. Sowohl die ausgestellten fachpraktischen Arbeiten als auch die Vorführungen einiger Gerätschaften zeigten, dass das Angebot des neuen Fachraums gerne genutzt wird. Technik-Student Florian Fischer beispielsweise präsentierte bei der offiziellen Eröffnungsveranstaltung eine aus den 1970er Jahren stammende kleine Spritzgießmaschine, die er selbst umbaute und für die er ein neues Formwerkzeug schuf, um aus Kunststoffgranulat Einkaufswagen-Chips herzustellen. Gleich daneben zeigte Martin Binder, Akademischer Mitarbeiter im Fach Technik, wie Namensschilder und Schlüsselanhänger maschinell graviert werden. „Das Gerät wurde so ausgestattet, dass wir damit auch bei externen Veranstaltungen auftreten können“, so Binder. Entsprechende Anfragen gebe es bereits.



 
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