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Monsteralarm an der Pädagogischen Hochschule

25 Kinder erleben ein tolles Ferienprogramm in der Bilderbuchsammlung


Mirijam Seitz (hinten) hat gemeinsam mit Studierenden für kleine Monsterjäger in der Bilderbuchsammlung der Pädagogischen Hochschule Weingarten ein tolles Ferienprogramm zusammengestellt. (Klick auf das Bild für volle Auflösung) Bild: PH

In der Bilderbuchsammlung der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH) herrscht fröhliches Treiben. „Wir gehen hier auf Monsterjagd, das ist ganz toll“, berichtet ein Junge und präsentiert stolz sein Monster-T-Shirt, das er extra dafür angezogen hat. Zusammen mit 24 weiteren Jungs und Mädchen im Alter zwischen fünf und elf Jahren nimmt er am Sommerferienprogramm der PH-Bilderbuchsammlung teil. Von Montag bis Freitag, immer von 9.30 bis 14.30 Uhr, geht es dort mit wilden Kerlen ins Bilderbuchland. „Bei uns ist jeden Tag Monsteralarm“, sagt Mirijam Seitz. Die akademische Mitarbeiterin der PH im Fach Deutsch – mit Sprecherziehung – öffnet seit vier Jahren mit großem Erfolg die Bilderbuchsammlung in den Sommerferien eine Woche lang für ganz junge Leseratten. Mit Unterstützung von vier PH-Studentinnen aus den Studiengängen Grundschullehramt und Elementarbildung bietet sie den jungen Besuchern dieses Mal ein „ungeheuerliches“ Ferienprogramm, das bestens ankommt. Auch von den Technischen Werken Schussental (TWS) und der Bürgerstiftung Kreis Ravensburg werde die Arbeit der Bilderbuchsammlung unterstützt, berichtet Mirijam Seitz.


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„Wir lesen jeden Tag eine spannende Geschichte“, erzählt ein Mädchen. Zum Glück geht es in den vielen Büchern und Bilderbüchern nicht nur um Biester, Ungeheuer und gruselige Nachtgestalten, sondern auch um freundliche Monster oder Schlafmonster. Sogar Buchstabenmonster haben sich in der Bilderbuchsammlung versteckt. „Wir erfinden auch eigene Monstergeschichten“, berichten die jungen Monsterjäger mit vor Eifer geröteten Wangen. Doch das ist längst noch nicht alles. In der Ferienwoche wird gemeinsam gesungen, getobt, gespielt, getüftelt und gebastelt – auch Ausflüge stehen auf dem Programm. „Gestern waren wir zu Besuch in 'Ottokars Puppenkiste', heute vergnügen wir uns hier“, berichtet Mirijam Seitz. Stolz zeigen die Monsterjunioren gruselig grell-bunte Monsterhände mit und ohne Krallen, die sie aus Handschuhen selbst gefertigt haben und deren Tauglichkeit sie in spielerischen Raufereien unter Beweis stellen. Im Zimmer gleich daneben haben Monster sogar Spuren hinterlassen: Überall sind rote, blaue, grüne und gelbe, große und kleinere Fußabdrücke zu entdecken. „Nicht erschrecken! Die haben doch alle nur wir gemacht“, lacht ein Mädchen und hebt stolz eine selbst gefertigte Karton-Stempelrolle hoch, mit der es auf Papier und Karton wilde bunte Fußspuren legt. Und da Ungeheuer natürlich Behältnisse für ihre Monsterutensilien benötigen, haben die Ferienkinder eine Vielzahl origineller Monstertüten gebastelt.


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„Hast du gewusst, dass es auf anderen Planeten auch Monster gibt?“, fragt ein Junge. „Wir haben tolle Geschichten darüber gehört.“ Und noch etwas haben die jungen Monsterfreunde gelernt: Selbst für Monster gibt es Benimm- und Erziehungsregeln, auch wenn sich der „Knacke“ für Monster ein wenig von dem „Knigge“, der für die Menschen gilt, unterscheidet. Eifrig stellen die Ferienkinder „Knigge“- und „Knacke“-Regeln textlich und zeichnerisch gegenüber. Unter „Knigge“ beispielsweise listen sie ein sauber aufgeräumtes Kinderzimmer auf, während in dem Zimmer bei „Knacke“ ein wüstes Durcheinander herrscht. „Ich glaube, ich habe daheim eher ein Monster-Kinderzimmer“, sagt ein Junge nachdenklich. „Wir auch“, lachen die anderen. Dann haben die jungen Monsterjäger Hunger und Durst. Raus geht es ins Freie zum Mittagessen – und natürlich auch zum Federball- und Ballspielen. „Schade, dass die Woche schon bald vorbei ist. Hier ist es nämlich richtig toll“, schwärmen zwei Jungs. „Wir haben viele neue Freunde gefunden.“

 
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