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Verschiedene Sichtweisen von Kunst

Sechs Studierende an der Pädagogischen Hochschule Weingarten präsentierten für einen Abend ihre Abschlussarbeiten im Fach Kunst

 

Sechs Studierende der Pädagogischen Hochschule präsentierten im Kultur- und Kongresszentrum Weingarten ihre Abschlussarbeiten im Fach Kunst (von links): Anna Skowski, Sabine Schönbeck, Josefin Kokot, Karina Baumeister, Isabel Hartmann und Dominique Feiteiro. Bild: PH (Klick auf das Bild für volle Auflösung)


„Manchmal, so scheint es, ist die Kunst noch anziehender als ein schöner Biergarten“, freute sich Kunstprofessor Dr. Martin Oswald von der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH) bei seiner Begrüßung an einem ganz besonderen Abend. Zahlreiche Besucher waren bei schönstem Sommerwetter ins Kultur- und Kongresszentrum Weingarten (KuKO) gekommen, um die öffentlich präsentierten Abschlussarbeiten von sechs PH-Studierenden im Fach Kunst anzuschauen. Das Interesse an den Arbeiten von Karina Baumeister, Dominique Feiteiro, Isabel Hartmann, Josefin Kokot, Sabine Schönbeck und Anna Skowski war groß. Diese Abschlusspräsentation von Kunststudierenden im KuKo habe fast schon Tradition, sagte Oswald. So viele Generationen aber habe man bei den Gästen noch nie vereint gehabt.

Die gezeigten Werke stammten aus Seminaren, in denen die Studierenden verschiedene Sichtweisen von Kunst erfahren hätten, berichtete Oswald. Darüber hinaus hätten sich die angehenden Kunstlehrerinnen natürlich auch mit der Frage beschäftigt, wie Kindern und Jugendlichen Kunst anschaulich vermittelt werden könne. „Die Vielfalt der Kunstwerke ist ja riesig“, staunte eine Besucherin, die mit ihrer Enkelin gekommen war. „Das sind ja gleich mehrere Ausstellungen in einer.“
Mit Plastiken in unterschiedlichen Materialien, Fotografien und experimentellen fotografischen Werken, Druckgrafiken, Malereien und Zeichnungen sowie konzeptionellen Arbeiten dokumentierten die sechs Studierenden ein breites Spektrum an Kunst. Da waren Landschaftszeichnungen und -Malereien mit Motiven aus der Region zu sehen, die sowohl durch die künstlerische Gestaltung als auch durch ihre Unterschiedlichkeit faszinierten. Begeistert waren die Besucher von den kreativen Plastiken, den Foto-Bildwerken und den Designerarbeiten der Studierenden, darunter eine aus Flaschendeckeln gefertigte Hängelampe sowie fantasievolle Linien- und Drahtgeflechte. Bei der Kunst gehe es häufig um eine Art Welterkenntnis oder auch um Selbstfindung, gab Professor Oswald zu bedenken. Er stellte exemplarisch das Werk von Anna Skowski vor. Die in Kasachstan geborene junge Frau kam im Alter von fünf Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland und begab sich jetzt auf Spurensuche in ihrem Geburtsland. Sie habe dabei viele Fotos gemacht, alte Fotografien gesichtet und Alltagsgegenstände gesammelt, erzählte sie. Entstanden sind daraus Kunstwerke wie eine interessante Fotoserie und eine installative Objektarbeit.



 
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