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Pioniere und Expertinnen in Sachen frühkindlicher Bildung

Der Masterstudiengang „Early Childhood Studies“ hat erste Absolventen: Fünf junge Frauen feierten in Weingarten ihren erfolgreichen Abschluss

 

Absolventinnen des ersten Jahrgangs im Masterstudiengang „Early Childhood Studies“ feierten gemeinsam mit ihren Studiengangsleitern Professorin Dr. Susanna Roux (Mitte) und Professor Dr. Bernhard Hauser (links) sowie Professor Dr. Erwin Beck (Rektor der PH St. Gallen) ihren erfolgreichen Abschluss. Bild: PH (Klick auf das Bild für volle Auflösung)


Der Bereich der frühkindlichen Bildung hat in den vergangenen Jahren stark an Ansehen gewonnen. Um diesen steigenden Anforderungen gerecht zu werden, haben die Pädagogischen Hochschulen (PHn) Weingarten und St. Gallen (Schweiz) vor zwei Jahren gemeinsam den neuen Masterstudiengang „Early Childhood Studies“ entwickelt. Die ersten fünf Absolventinnen dieses Masterstudiengangs – drei Deutsche und zwei Schweizerinnen – feierten jetzt an der PH in Weingarten ihren erfolgreichen Abschluss.

„Vielen Dank für das, was Sie in den vergangenen zwei Jahren geleistet haben“, sagte Professor Dr. Erwin Beck, Rektor der PH St. Gallen, zu den frisch gebackenen Kindheitsexpertinnen. Die beiden PHn hätten durch die Einrichtung des Masterstudiengangs erreichen wollen, dass die Bildung im Elementarbereich nicht mit dem Bachelorabschluss ende. „Jetzt stehen Ihnen viele Türen offen“, so Beck. Besonders erfreulich sei, dass nach sieben Studierenden im zweiten Masterstudienjahrgang sich aktuell über 20 Teilnehmer für den dritten Jahrgang eingeschrieben hätten.

Bildung müsse früh ansetzen, gab der schweizerische Studiengangsleiter Professor Dr. Bernhard Hauser zu bedenken. Die ersten Absolventinnen des Masterstudiengangs „Frühkindliche Bildung“ seien bestens gerüstet für bevorstehende Herausforderungen. „Wir brauchen für die Erziehung unserer Kinder gesunden Menschenverstand, aber auch Experten mit fundiertem Wissen“, sagte Hauser. Viele Kinder würden durch die Realität benachteiligt. Hier seien nicht nur die Expertinnen für Kindheit gefordert.

Der vier Semester dauernde, konsekutive Masterstudiengang qualifiziere zur Expertise im Bereich der frühkindlichen Bildung von Kindern im Alter von drei bis zehn Jahren, berichtete Studiengangsleiterin Professorin Dr. Susanna Roux. Der Schwerpunkt liege auf Modulen in Bildungswissenschaften, Forschung und Praxis. „Den Absolventinnen stehen jetzt Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Steuerung, Planung, Beratung, Evaluation sowie Aus- und Weiterbildung in den Berufsfeldern der Elementar- und Primarbildung offen.“ Sie könnten aber auch in die Forschung gehen oder eine Promotion anstreben.

Als erste Absolventinnen des innovativen Kooperationsmasters hätten sie auch „Pionierarbeit“ geleistet, sagten die frisch gebackenen Kindheitsexpertinnen. Noch sei nicht alles bestens organisiert gewesen, berichteten sie, lobten aber die „hoch professionelle Arbeit“ der Studiengangsleiter und Dozenten sowie den „offenen Dialog“ und den „spannenden Austausch“. „Wir durften eine individuelle Betreuung und interessante Seminare genießen“, betonten sie. „Es waren für uns zwei spannende Jahre.“ Die fünf „Pionierinnen“ hätten unter besonderen Bedingungen tolle Leistungen erbracht, lobte Professorin Roux. „Wir nehmen Ihre Rückmeldungen gerne auf, damit der Masterstudiengang „Early Childhood Studies“ noch besser wird.“



 
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