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SCHULKUNST-Landesausstellung „Experiment“ eröffnet

Über 250 Schülerarbeiten aus dem ganzen Land an der PH Weingarten zu sehen – Kunstpädagogischer Kongress „Kunst bewegt“

 

Schulkunst an der PH Weingarten: Matthias Wolf (v. li. n. re.), Beate Wieland und Sabine Frömke aus dem Kultusministerium sowie Prof. Dr. Werner Knapp und Prof. Dr. Martin Oswald eröffneten die Landesausstellung und den Kongress. (Klick auf das Bild für volle Auflösung)

Weingarten/Stuttgart – Eifrig kleben die Kinder aus der vierten Klasse der Parkschule Kressbronn Rollen aus Zeitschriftenpapier zusammen und bauen daraus große Türme. Im Hintergrund laufen Videoinstallationen und die weitläufigen Gänge des barocken Schlossbaus hängen voll mit Malereien, Drucken, Fotografien und anderen Kunstwerken.
Die Pädagogische Hochschule Weingarten hat sich in eine große Galerie verwandelt. Sie ist Gastgeberin für die Schulkunst-Landesausstellung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport zum Thema „Experiment“ sowie des gleichzeitigen Kongresses „KUNST beWEGt“. Über 250 Schülerarbeiten aller künstlerischen Genres, von Textil, über Installation, Collage, experimentelle Fotografie, bis hin zur emotionalen experimentellen Malerei werden noch bis zum 16. November an der PH ausgestellt und sollen bis zu 50 Schulklassen, Lehrern, Kunststudierenden und der interessierten Öffentlichkeit als Inspiration dienen. „Schulkunst hat die Aufgabe, Impulse zu setzen für eine zeitgemäße Kunstausbildung“, erklärte Franz-Walter Schmidt, Referent für das Schulkunst-Programm des Landes Baden-Württemberg.

 

Mit einem ungewöhnlichen musikalischen Beitrag schlossen die Schüler der Rossentalschule in Albstadt den Kongress ab: Sie brachten ihre Installation „Tonleitern“ zum Klingen. (Klick auf das Bild für volle Auflösung)

„Die Ausstellung weist auf die Bedeutung des Kunstunterrichts für die Bildung von Kindern und Jugendlichen hin“, sagte Rektor Professor Dr. Werner Knapp bei der Eröffnung des Kongresses mit Blick auf die öffentliche Bildungsdiskussion, die sich seit PISA auf die Schulfächer Mathematik und Deutsch verkürzt habe. „Kunst ist ein wesentlicher Bestandteil der kulturellen Bildung“, betonte auch Ministerialdirigentin Sabine Frömke, die im Kultusministerium die Abteilung Jugend Sport und Weiterbildung leitet, auf einer Pressekonferenz und fügte hinzu: „Kunst kann einen unschätzbaren Beitrag leisten, wenn wir von Inklusion sprechen.“
Inklusion und künstlerische Bildung ist neben der Kunst in der frühkindlichen Bildung ein Hauptthema des gleichzeitig stattfindenden Kongresses, mit rund 150 Lehrern, Studierenden und Referendaren. Die Workshops und Vorträge, teilweise von namhaften Kunstexperten wie Prof. Dr. Bazon Brock, sollen nicht nur „gute Inputs geben für den Unterricht“, wie Organisatorin Beate Wieland, Referentin für Bildende Kunst im Kultusministerium, betonte, sondern auch die Vernetzung fördern. Kunstprofessor Dr. Martin Oswald wies auf die Bedeutung und den großen Bedarf in der Lehrerfortbildung hin, in der die Pädagogische Hochschule künftig eine wichtige Rolle spielen wolle.

 

 

 

Die barocken Gänge der Pädagogischen Hochschule Weingarten wurden zur Galerie. Über 250 Schülerarbeiten werden im Rahmen der Landesausstellung Schulkunst gezeigt. (Klick au fdie Bilder für volle Auflösung)



 
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