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Leseförderung im ganzen Landkreis Ravensburg

Informationsveranstaltung für Lehrer und Eltern am 26. September im Schwörsaal


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Das Projekt Leseförderung durch Vorlesen, das in den vergangenen zwei Jahren bereits mit mehr als 3000 Schülerinnen und Schülern der Grund-, Haupt- und Realschulen in der Region Bodensee-Oberschwaben erfolgreich durchgeführt wurde, wird nun auf alle Schulklassen und Schulen im Landkreis Ravensburg ausgeweitet. Für alle interessierten Eltern und Lehrer, die sich an dem Projekt beteiligen wollen, gibt es dazu einen Informationsabend am Mittwoch, 26. September, um 19.30 Uhr im Schwörsaal in Ravensburg.

Das Projekt wird mittlerweile von einer Reihe bedeutender Institutionen unterstützt, denen die Förderung von Schülern am Herzen liegt: Angefangen vom Kultusministerium, dem zuständigen Regierungspräsidium, dem Staatlichen Schulamt Markdorf, der Bürgerstiftung Kreis Ravensburg, der Kreissparkasse, der LESEWELT, RavensBuch, dem Ravensburger Verlag, dem Regionalen Bildungsbüro Ravensburg, der Sonja-Reischmann-Stiftung und der Stiftung Lesen.

„In unserem Forschungsprojekt mit insgesamt drei Studien 2010, 2011 und 2012 haben wir festgestellt, dass regelmäßiges Vorlesen die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler deutlich verbessert“, fasst der Projektleiter Professor Belgrad zusammen. Die überraschenden Ergebnisse dieses Projektes haben eine breite Anerkennung bis ins Kultusministerium gefunden. Sogar in Brandenburg wird das Projekt jetzt an mehreren Schulen durchgeführt. In dem Leseförderungsprojekt wurde zunächst Hauptschülern der achten Klasse ein halbes Jahr lang drei- bis viermal wöchentlich 10 bis 15 Minuten lang Texte vorgelesen. Vorher und nachher wurde die so genannte basale Lesekompetenz mit einem Test gemessen. Diese hatte sich durch das Vorlesen bei den Schülern im Laufe des halben Jahres deutlich verbessert. Bei den Grundschülern und Realschülern konnte 2011 diese Wirkung noch verstärkt gezeigt werden.

Darüber hinaus hatte das Vorlesen auch noch eine Reihe anderer positiver Effekte: „Viele Schüler, die sonst nicht oder nur wenig lesen, haben sich plötzlich für Literatur interessiert und wollten auch zu Hause mehr lesen. Auch die Klassenatmosphäre hat sich durch das Vorlesen verbessert, die Schüler wurden ruhiger, konzentrierter und lernten, besser zuzuhören“, berichtet Belgrad.

Teilnehmende Schulen und Klassen sollen Zertifikate erhalten und können auf Wunsch wissenschaftlich begleitet werden. Am 26. September stellen die Kooperationspartner und Professor Belgrad das Projekt näher vor, zeigen auch anhand eines Films, wie es in der Klasse durchgeführt werden kann, und geben Tipps zum Vorlesen sowie organisatorische Hinweise.

Am 20. Oktober ist eine weitere Informationsveranstaltung zusammen mit dem Regionalen Bildungsbüro Ravensburg an der PH Weingarten geplant. Damit sollen zusätzlich Eltern, Ehrenamtliche, Erzieherinnen, Kinder, Jugendliche und Senioren angesprochen werden.

Weitere Informationen zum Projekt Leseförderung durch Vorlesen im Internet unter: www.lesefoerderung-durch-vorlesen.de


 
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