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Kindheitspädagogen mit sehr guten Berufsaussichten

Absolventen des dritten Kurses im Studiengang Elementarbildung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten feierten ihren erfolgreichen Abschluss

 

Absolventen des dritten Kurses im Studiengang Elementarbildung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten feierten ihren erfolgreichen Abschluss. Bild: PH (Klick auf das Bild für volle Auflösung)


In einer lebendigen und kurzweiligen Abschlussfeier wurden 35 frischgebackene Kindheitspädagoginnen und -pädagogen an der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH) verabschiedet. Die Studierenden organisierten und gestalteten in Zusammenarbeit mit Christoph Lindenfelser vom Studiengang Elementarbildung ein abwechslungsreiches Programm, das neben einer Märchenstunde (Alina Timm und Fabian Seiler) unter anderem auch ihr studentisches Leben in einer Improvisation durch Birthe de Vries und Schirin Walter eindrucksvoll und amüsant in Szene setzte.

Noch ist das Berufsbild der Absolventen frühpädagogischer Studiengänge nicht in der Gesellschaft etabliert, unter anderem hängt dies damit zusammen, dass es diesen Abschluss erst seit 2004 in Deutschland und seit 2007 in Weingarten gibt. Die diesjährigen Absolventen der dritten Kohorte sind – so Studiengangleiterin Professorin Dr. Susanna Roux – „nach wie vor bundesweit eine noch seltene Spezies“, die mit ihrer grundständig akademischen Ausbildung ein Novum in Deutschland darstellen. Professorin Dr. Elke Reichmann von der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, die vor ihrem Ruf nach Ludwigsburg Dozentin und Wegbegleiterin des Abschlussjahrgangs in Weingarten war, ermunterte die Absolventen vor dem Hintergrund dieser Lage, sich ihre Stelle „selber zu schaffen“. Dass Fachkräfte mit Hochschulbildung nachhaltige Lernprozesse bei Kindern nicht nur wesentlich effektiver unterstützen, sondern dass auch das weniger qualifizierte Begleitpersonal von der Zusammenarbeit mit gut ausgebildeten Kollegen profitiere, darauf weisen, so Roux, Forschungsbefunde aus England hin.

Eine im Juli im baden-württembergischen Landtag verabschiedete Gesetzesänderung erlaubt allen Absolventen frühpädagogischer Studiengänge des Landes fortan die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte/r Kindheitspädagogin/Kindheitspädagoge“ zu führen. Dies stellt eine wichtige Weichenstellung zur Anerkennung und Akzeptanz im Berufsfeld dar.

Die fünf besten Absolventinnen erhielten von Professorin Dr. Susanna Roux und Christoph Lindenfelser einen Büchergutschein: Birte de Vries, Natalie Geist, Maria Huber, Jasmin Leiprecht und Sandra Schwarz. Mit einer Traumnote von 1,2 schloss Natalie Geist als Jahrgangsbeste ab. 14 der 35 Absolventinnen, denen das Zeugnis überreicht werden konnte, haben einen Gesamtschnitt mit einer 1 vor dem Komma. Zehn weitere Studierende des Jahrgangs werden in Kürze ihr Studium abschließen.

Die beruflichen Orientierungen der frischgebackenen Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen sind vielfältig. Während acht künftig sicher in Kitas tätig sein werden, möchten 13 ein Masterstudium anschließen. Eine Person wird im internationalen Freiwilligendienst tätig werden, eine weitere in der Familienhilfe. Noch offen ist die künftige Stellensituation bei zwölf Absolventen. Sie dürften bei der Suche keinerlei Probleme haben. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften im Elementarbereich ist nach wie vor ausgesprochen hoch.



 
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