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„Eisbrecher zwischen zwei Hochschulen“

Die ersten fünf Absolventen des Masterstudiengangs „Höheres Lehramt an beruflichen Schulen – Fahrzeug- und Fertigungstechnik“ erhielten am Freitag ihre Urkunden und Zeugnisse

 

Vertreter der Pädagogischen Hochschule Weingarten, der Hochschule Ravensburg-Weingarten und des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung mit den ersten fünf Absolventen des Masterstudiengangs „Höheres Lehramt an beruflichen Schulen – Fahrzeug- und Fertigungstechnik“ bei der Absolventenfeier an der PH. Bild: PH (Für volle Auflösung auf das Bild klicken)


„Sie sind sozusagen die Eisbrecher zwischen zwei Hochschulen“, begrüßte Professor Dr. Joachim Rottmann von der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH) fünf junge Männer bei einer kleinen Absolventenfeier an der PH. Die fünf sind die ersten Absolventen des Masterstudiengangs „Höheres Lehramt an beruflichen Schulen – Fahrzeug- und Fertigungstechnik“, das die PH in Kooperation mit der Hochschule Ravensburg-Weingarten und in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Seminar für Lehrerbildung anbietet. Am Freitag erhielten sie ihre Urkunden und Zeugnisse.

Der neue Masterstudiengang, so Rottmann, führe das konsekutiv aufgebaute innovative Bachelor-Studienangebot fachlich fort und eröffne nach erfolgreichem Abschluss durch den dem ersten Staatsexamen gleichwertigen Masterabschluss den Zugang zum Vorbereitungsdienst (Referendariat) für das Höhere Lehramt an beruflichen Schulen. Drei Semester dauert der Studiengang in der Masterphase. Nach dem Referendariat können die Absolventen dann als Lehrer an einer Berufsschule, einer Berufsfachschule, einem Berufskolleg oder einem technischen Gymnasium unterrichten. Zuvor sei dies nur über ein Studium an einer Universität möglich gewesen, berichtete Rottmann. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen auf dem Martinsberg, die früher trotz räumlicher Nähe eher wenige Berührungspunkte gehabt hätten, funktioniere jetzt in der gemeinsamen Aufgabe, Studierende zu Sekundarstufe II-Lehrern zu qualifizieren, bestens. Den Absolventen des Masterstudiengangs stehe neben dem Lehramt an berufsbildenden Schulen ein breiter Arbeitsmarkt in der gewerblich-technischen Wirtschaft offen – dies vor allem bei so hervorragenden Prüfungsergebnissen, wie sie die fünf Absolventen mit Endnoten zwischen 1,0 und 1,4 erreicht haben. Die fünf Studierenden hätten sich angesichts anfänglicher Probleme und Anlaufschwierigkeiten als sehr strapazierfähig erwiesen, lobte Rottmann und gratulierte zu den hervorragenden Masterergebnissen.

Als die PH in Weingarten im Jahr 1962 gegründet worden sei, habe die Verwaltung aus nur fünf Personen bestanden, berichtete PH-Rektor Professor Dr. Werner Knapp. In den vergangenen 50 Jahren habe die Hochschule eine viel beachtete Entwicklung genommen. Und vielleicht werde nach den jetzigen fünf Masterabsolventen in einigen Jahren deren Zahl auch einmal die Aula füllen, wagte er einen Blick in die Zukunft. Die inhaltliche Zusammenarbeit der beiden Hochschulen mit dem Staatlichen Seminar für Lehrerbildung sei ein Novum, aber sehr erfolgreich, betonte Knapp und dankte den Studiengangsleitern für die gelungene Abstimmung der unterschiedlichen Studiensysteme untereinander. Die Kooperation mit der PH habe sich als sehr fruchtbar erwiesen, lobte auch Professor Dr. Franz Brümmer, Prorektor für Studium und Lehre der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Die Kooperationspartner würden auch in anderen Bereichen künftig eng zusammenarbeiten. „Wir sind die dankbaren Abnehmer, wenn es um die Vorbereitung auf die Lehrtätigkeit an beruflichen Schulen geht“, betonte Professor Josef Baier, Bereichsleiter am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung. Gewerbelehrer würden dringend benötigt. „Jetzt kommt für Sie der Schritt in die Praxis“, sagte er zu den jungen Masterabsolventen und wünschte ihnen viel Erfolg und Kraft für den Alltag.



 
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