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Kontaktstudium Erwachsenenbildung: Neuer Kurs beginnt

Teilnehmer von der Polizeischule bis zur Hebammenpraxis schätzen Methodenvielfalt und Doppeldeckerprinzip

 

So weit wie das Berufsfeld Erwachsenenbildung ist, so bunt ist auch die Mischung der Teilnehmer des Kontaktstudiums, das seit über 25 Jahren erfolgreich an der Pädagogischen Hochschule Weingarten angeboten wird. Der nächste Kurs unter Leitung von Dominik Bernhart, Katrin Weible und Dagmar Wolf beginnt mit einem Schnuppertag am Samstag, 8. Oktober 2011, und dauert drei Semester.
Die Studierenden des aktuellen Kurses kommen aus ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen, von der Polizeischule bis zur Hebammenpraxis. Allen ist eines gemeinsam, sie geben Kurse für Erwachsene oder unterrichten diese auf die eine oder andere Art.
Das Studium beinhaltet zehn Präsenzphasen von je anderthalb Tagen, ein intensives Selbststudium anhand von Fachliteratur sowie die Arbeit in Tandems und Kleingruppen. Die Lernerfahrungen werden zudem von den Teilnehmern in Form von Protokollen schriftlich festgehalten und reflektiert. Zu den Besonderheiten des von Professor Dr. Diethelm Wahl entwickelten Studiums gehört die Arbeit nach dem Prinzip des pädagogischen Doppeldeckers. Das heißt, die Teilnehmer erleben in den Präsenzphasen genau jene Methoden am eigenen Leib, die sie später in ihren Kursen einsetzen.
Marianne Dirks ist Hebamme und gibt Geburtsvorbereitungskurse, Rückbildungsgymnastik und Elternkurse. Künftig möchte sie auch Fortbildungen anbieten und hat sich deshalb für das Kontaktstudium entschieden: „Wir lernen verschiedene Methoden, die man sehr gut in die eigenen Kurse übernehmen kann. Aber nicht alle passen auf meinen Bereich. Was mir gut gefällt, das sind Methoden, mit denen man die Teilnehmer mehr aktivieren kann, dass sie sich persönlich einbringen“, sagt sie.
„Mir gefällt besonders gut, dass wir die Methoden alle selbst ausprobieren und selbst erfahren“, sagt Anne Widmann, Dozentin am Institut für Soziale Berufe in Ravensburg, wo sie Fachschülerinnen, also angehende Erzieherinnen unterrichtet.
Raimund Engler ist Lehrer an der Polizeischule in Biberach und unterrichtet dort Fächer wie Polizeitaktik, Psychologie und situatives Handlungstraining. „Was mir sehr viel bringt, ist der Austausch mit den anderen Teilnehmern, die aus diversen anderen Bereichen kommen“, berichtet er. „In der Gruppe gibt es viele unterschiedliche Sehweisen. Jeder hat einen anderen Blickwinkel. Und wir haben alle schon eine Menge Lebenserfahrung.“

Die Teilnehmer des Kontaktstudiums Erwachsenenbildung kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen:

 

Marianne Dirks

 

Marianne Dirks ist Hebamme,

 

Anne Widmann

 

Anne Widmann Dozentin

 

Raimund Engler

 

und Raimund Engler Lehrer an der Polizeischule.

Alle profitieren von gegenseitigen Unterrichtsbesuchen, der Vielfalt an Methoden und dem Blick über den Tellerrand.


Weitere Informationen: www.kontaktstudium-erwachsenenbildung.de.

Anmeldeschluss ist der 1. Dezember 2011. Die Teilnehmerzahl wird auf 30 Personen begrenzt. Die Teilnahme am Schnuppertag am 8. Oktober ist kostenfrei und unverbindlich.



 
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