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Kultur- und Kongresszentrum wird zur Kunsthalle

Studierende des Faches Kunst an der Pädagogischen Hochschule Weingarten präsentierten öffentlich ihre Abschlussarbeiten

"Das sind ja sieben tolle kleine Ausstellungen unter dem Dach einer großen“, begeisterte sich eine Besucherin im Kultur- und Kongresszentrum Weingarten. Sie war wie viele andere zur Semester-Abschlusspräsentation des Faches Kunst an der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH) gekommen, die in dieser Form das zweite Mal stattfand. Sieben Studierende – Sarah Pischedda, Janina Hölzel, Tanja-Maria Pavlov, Marianne Friz, Ann-Kathrin Knoll, Anne-Kathrin Riedle und Ann-Katrin Hönig – hatten das Foyer des Tagungszentrums für einen Abend in eine Kunsthalle verwandelt. Sie zeigten eigene Werke aus den verschiedensten Sparten, von der Fotografie über Zeichnung und Malerei bis hin zu plastischen Arbeiten, die innerhalb eines Studienmoduls entstanden sind.

Möglich geworden sei diese zweite Kunstschau wieder mit Unterstützung der Stadt Weingarten und vieler Helfer sowie vor allem durch die Betreiber des Best Western Hotels, die nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung stellten, sondern auch einen Sektempfang organisierten, berichtete Kunstprofessor Dr. Martin Oswald, der allen Beteiligten für das große Engagement dankte. Die Auswahl der Werke zu einer vorgegebenen Anzahl an Arbeiten hätten die Studierenden selbst getroffen. Sie zeige die Vielfalt des künstlerischen Schaffens im PH-Fach Kunst. An der Hochschule auf dem Martinsberg entstehe Kunst in der Verbindung zwischen Praxis und Theorie. Dabei habe man immer die Kunstpädagogik im Blick, so Oswald: „Wir sind keine Kunstakademie.“ Merkmal der Lehre sei ein enger Bezug zur Schulpraxis. Die Studierenden sollten später in der Lage sein, das Fach Kunst zu unterrichten. Dies gehe nur mit einem gut funktionierenden Team an Lehrenden, betonte Oswald, der zusammen mit Professorin Margarete Dieck und Katja Helpensteller die studentischen Arbeiten zuvor bewertet hatte.

Die große Vielfalt der gezeigten Werke verlieh dieser Abschlusspräsentation einen ganz besonderen Reiz. So waren in der Ausstellung neben Zeichnungen und Aquarellen oder Plastiken und Arbeiten im Raum auch Farblandschaften, Arbeiten aus Ton und Gips oder aus dem Bereich der Drucktechnik sowie eindrucksvolle fotografische Arbeiten zu sehen. In einem Nachbarsaal wurden darüber hinaus Zeichnungen mit Motiven aus der Oberschwäbischen Landschaft gezeigt – allesamt Ergebnisse eines PH-Kunst-Seminars. „Schade, dass die Werke nur einen Abend zu sehen sind“, meinte ein von der Kreativität der jungen Künstlerinnen begeisterter Besucher. Und er stand mit seiner Meinung keineswegs allein.


 
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