Link:Zur Startseite | Logo: Pädagogische Hochschule Weingarten
 
Aktuelles
Hochschule
Studium/Lehre/Weiterbildung
Forschung
Einrichtungen/Personen
Leitung/Verwaltung
Service/Information
Link: www.ph-weingarten.de/en
 



 

Ein Ausstellungsabend mit viel Herzblut

Studierende des Faches Kunst an der Pädagogischen Hochschule präsentierten zum ersten Mal öffentlich ihre Abschlussarbeiten


Weingarten – „Faszinierend, was auf dem Martinsberg so alles geschieht, und schön, dass wir dies jetzt auch mal zu sehen bekommen“, sagte ein Besucher am Freitagabend im Kultur- und Kongresszentrum Weingarten. Seine Begeisterung galt der ersten öffentlichen Abschlusspräsentation des Faches Kunst an der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH). Studierende hatten die Foyers des Tagungszentrums im Erd- und Obergeschoss in eine große Ausstellung verwandelt und zeigten Arbeiten, die allein schon durch ihre künstlerische Vielfalt bestachen.


Eigentlich seien es 16 kleinere Ausstellungen unter dem Dach einer großen, berichtete der PH-Kunstprofessor Dr. Martin Oswald in seiner Begrüßung. 14 Kunststudentinnen zeigten ihre Abschlussarbeiten aus praktischen Seminaren, aber auch Werke aus den Seminaren „Produktdesign“ und „Künstlerisches Projekt“ waren zu sehen. Bislang seien die studentischen Arbeiten im Rahmen der Prüfung nur hinter verschlossenen Türen gezeigt worden, so Oswald weiter. „Jetzt präsentieren wir zum ersten Mal das gesamte Spektrum künstlerischen Schaffens an der PH der interessierten Öffentlichkeit.“ Möglich geworden sei dies mit Unterstützung der Stadt Weingarten und der Betreiber des Best Western Hotels, die für das Thema Kunst stets offen seien. Dass die Idee einer solchen öffentlichen Präsentation Gefallen fand, zeigte das große Publikumsinteresse an der abendlichen Kunstschau.


Die Lehrenden, Frau Professorin Dr. Margarete Dieck, Katja Helpensteller und Prof. Dr. Martin Oswald hätten auf die Ausstellung keinerlei Einfluss genommen, betonten sie: „Es handelt sich um eine nicht kuratierte Ausstellung.“ Einzige Vorgabe für die Studierenden sei gewesen, dass jeweils mehrere Arbeiten unterschiedlicher Stilrichtungen präsentiert werden sollten. Die künstlerische Vielfalt mache den besonderen Reiz dieser Ausstellung aus, sagte Oswald in seiner Eröffnungsrede und betonte: „Wir sind keine Kunsthochschule.“ Ziel der Ausbildung sei es, dass die Studierenden einen Blick beispielsweise für zeichnerische Probleme und Kompositionen entwickelten, um später in der Lage zu sein, das Fach Kunst zu unterrichten. Entstanden sind dabei Zeichnungen und Aquarelle, Plastiken und Arbeiten im Raum, Batiken, Werke aus Ton und Gips oder aus dem Bereich der Drucktechnik, aber auch Fotografien und – in der Verbindung von Wort und Bild – Kurzfilme sowie andere künstlerische Kompositionen. In der Ausstellung stecke großes Engagement und viel Herzblut, so Oswald: „Unseren Studierenden gebührt ein großes Kompliment.“


Dieser Meinung waren auch die Ausstellungsgäste. „Schade, dass die Werke nur einen Abend zu sehen sind“, sagte eine von der Kreativität der jungen Menschen begeisterte Besucherin. Kunstvolle Müll-Arrangements, fantasievoll drapierte Plastiktüten und Schachteln, Designerlampen aus vergoldeten Flaschendeckeln, Kompositionen mit Gegenständen und Pflanzen, Fotostudien, Ton-, Gips- und Holzkunstwerke, abstrakte und gegenständliche Malerei, Porträts und Aktzeichnungen, Farb- und Schwarzweißkompositionen – die Stil- und Materialvielfalt der studentischen Werke schien keine Grenzen zu kennen.

Abschluss Kunst


Auf großes Interesse stieß die erste öffentliche Abschlusspräsentation des Faches Kunst der Pädagogischen Hochschule Weingarten im Kultur- und Kongresszentrum.
Bild: PH Weingarten



 
DruckansichtDruckansicht