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Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen eröffnet

Wissenschaftlicher Nachwuchs tagt in Weingarten


Weingarten – In Weingarten ist am Freitagnachmittag, 3. Dezember, die gemeinsame Graduiertenakademie der sechs Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg feierlich eröffnet worden. Die Feier fand während des 11. Tages des wissenschaftlichen Nachwuchses statt, zu dem sich rund 130 Nachwuchswissenschaftler sowie Professoren und Forschende an der PH Weingarten getroffen haben.
„Die Graduiertenakademie ist ein wichtiger Baustein für die Forschungsinfrastruktur der Pädagogischen Hochschulen“, betonte Referatsleiter Dr. Helmut Messer, der trotz schwieriger Witterungsbedingungen vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zu der feierlichen Eröffnung angereist war.

Die Pädagogischen Hochschulen seien ein „unverzichtbarer Bestandteil der differenzierten Bildungslandschaft in Baden-Württemberg“, sagte Messer weiter. Andere Länder würden den Südwesten um die Vorteile wie etwa den Praxisbezug und die enge Verzahnung mit den Schulen beneiden. Insbesondere durch den Ausbau einer leistungsfähigen Forschungsinfrastruktur könne das Profil der Pädagogischen Hochschulen weiter geschärft werden. Neben der neu eröffneten Graduiertenakademie zählte Messer weitere Maßnahmen auf, mit denen das Land diesen Weg fördere: Unterstützung der Hochschulen durch Forschungsreferenten, Angebot von Doktoranden-Stipendien, kooperative Promotionskollegs sowie Forschungskooperationen zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen.


Die Graduiertenakademie stellt eine gemeinsame Dachorganisation für alle Doktoranden der sechs Pädagogischen Hochschulen dar. Sie hat ihren Sitz an der PH Karlsruhe und wird von dem Forschungsreferenten Dr. Leo Gürtler koordiniert. Ihr Ziel ist es, die Nachwuchswissenschaftler durch hochschulinterne und übergreifende Angebote in vielen Bereichen, von der Forschungsmethodik über die Hochschuldidaktik bis hin zu personalen Kompetenzen zu unterstützen. Durch die gezielte Vernetzung der Hochschulen sollen der Austausch und die Netzwerkbildung der Nachwuchswissenschaftler untereinander gefördert werden. „Doktoranden sind heute nicht mehr Einzelkämpfer, sondern vielmehr eine Gruppe von jungen Leuten mit gemeinsamen und ähnlichen Bedürfnissen“, sagte der Prorektor für Forschung und Forschungsentwicklung der PH Weingarten Prof. Dr. Joachim Rottmann, der mit seinem Team für die Organisation der Veranstaltung vor Ort verantwortlich war.

Die Nachwuchswissenschaftler jedenfalls machten von der Möglichkeit des Austausches eifrig Gebrauch: Sie diskutierten ihre Forschungsvorhaben zwei Tage lang in rund 30 thematisch unterschiedlichen Arbeitsgruppen, hörten zwei Expertenvorträge im Plenum und ließen sich zum Thema Forschungsmethoden beraten. Der Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses wurde finanziell unterstützt von der Stiftung Würth.

 

 

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Zur feierlichen Eröffnung der Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen kamen zahlreiche Nachwuchswissenschaftler, sowie Professoren und Forschende nach Weingarten.



 
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