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Internationale Bodensee-Hochschule zieht Bilanz

Rund um den Bodensee fanden im Jahr 2010 zum zehnten Jahresjubiläum an 17 Hochschulstandorten Veranstaltungen für die Öffentlichkeit statt, die ein breites Spektrum an Wissen vermittelten, Menschen über die Grenze hinweg in Kontakt brachten und den praktischen Nutzen der Wissenschaft in der Region verdeutlichten. Highlight war der Bildungsgipfel in Kreuzlingen, bei dem Besucher, Regierungsmitglieder und Wissenschaftler gemeinsam den Geburtstag des Verbundes feierten.

Die IBH blickt nun am Ende ihres Jubiläumsjahres positiv in die Zukunft. Neue Forschungsprojekte, intensivierte Kontakte und die Zusage der Bildungsminister auf eine Weiterfinanzierung des Verbundes nach 2014 sind die Basis für diese Einschätzung des IBH-Vorstandes. Er ist unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Erwin Beck (PH des Kantons St.Gallen) ist jetzt für zwei Jahre wiedergewählt worden. Dr. Margret Ruep, Rektorin der PH Weingarten tritt neu in den fünfköpfigen Vorstand ein. Mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Standort Ravensburg, ist ein neuer Hochschultyp zum Verbund hinzugekommen. Damit ist ein weiterer Meilenstein in der hochschulartenübergreifenden Zusammenarbeit gelegt.

Neue Projekte gestartet

In diesem Jahr erhalten zehn neue Projekte eine Förderung durch die IBH, die ihr Budget aus den Zuschüssen der Anrainerländer und Kantone des Bodensees sowie aus dem EU-Programm Interreg erhält, an dem auch die Schweiz beteiligt ist. Im besonderen Masse fördert der Verbund Hochschulkooperationen, die einer nachhaltigen Entwicklung im Bereich Energie, Umwelt und Mobilität nutzen oder soziale und bildungsrelevante Fragestellungen bearbeiten. Das Projekt „Brücke“ beispielsweise fokussiert den Übergang von der Schule in das Berufsleben. Neue Projekte und Studiengänge wurden auch in der Lern- und Sprachforschung lanciert. Sie verfolgen das IBH-Schwerpunktziel, die Bildungsbedingungen für Lernende und Schulen der Region und damit Menschen und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die neuen Forschungsansätze haben das Potenzial, überregional Wirkung zu zeigen. Wirtschaft und Politik sollen vom Bodensee-Geschäftsklimaindex (BGKI) profitieren, der als konjunktureller Stimmungsindikator für die internationale Bodenseeregion mit Förderung der IBH ausgebaut wird.

Koordinationsstelle geschaffen

2010 hat das IBH-Symposium zum Demographischen Wandel die Potentiale für Unternehmen und die Chance für innovative Entwicklungen, die in diesem Trend liegen, aufgezeigt. Der grenzüberschreitende Dialog im Verbund fördert Antworten auf gesellschaftliche, technische und wirtschaftliche Fragen. Die IBH hat in diesem Jahr in der Kreuzlinger Geschäftsstelle eine Koordinatorin für den Wissens- und Technologietransfer eingestellt. Leistungsschwerpunkte der Hochschulen sollen so besser identifiziert und gebündelt werden, um mittelfristig zu grösseren gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit entsprechenden externen Fördergeldern zu gelangen.

Fakten zur IBH

-29 Hochschulen aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz

-10 beteiligte Bundesländer und Kantone

-1.600 Professuren

-1,15 Mio. Euro Budget durch die Internationale Bodenseekonferenz und das EU-Regionalförderprogramm Interreg-IV

-Finanzierung von bislang 65 grenzüberschreitenden Projekten und Studiengängen

 
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