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Kinder-Studi fragt: Was bringt ein Kopfbahnhof?

RAVENSBURG - Eisenbahn- wohin geht die Reise? hat Prof. Dr.-Ing. Jürgen Brath von der Dualen Hochschule Ravensburg gefragt. Die Kinder-Studierenden waren gespannt, was eine Eisenbahn alles braucht: Antrieb, Räder, Schienen und einen Bahnhof. In der ersten Vorlesung im Studienjahr wollten die Fragen dazu nicht enden.
Jürgen Brath lehrt Wirtschaftsingenieurwesen an der Dualen Hochschule. Die Eisenbahn ist sein Hobby. Zwei Modelleisenbahnzüge hatte er mitgebracht. Dass so viele Kinder da waren, fand er klasse. Alena und Theresa aus Hosskirch hatten von ihrem Lehrer von der Kinderuni erfahren. „Uns interessiert das, was man noch nicht weiß“, sagte Alena.

Professor Brath ging von Erfahrungen der Studis aus: Lokomotiven werden mit Dampf, Strom oder Diesel angetrieben. „Die Dampfmaschine hat im Jahr 1769 der Engländer James Watt erfunden“, sagte er. Als es 1892 in England die erste Eisenbahn gab, habe sie Angst und Bewunderung hervorgerufen, erzählte er. 1835 gab es in Deutschland erstmals eine Eisenbahn.

Außer einem Antrieb braucht die Eisenbahn Räder, Schienen und schließlich einen Bahnhof. Das Rad ist eine 6000 Jahre alte Erfindung. Schienen gibt es seit dem Jahr 600 vor Christi, seit etwa 2610 Jahren. Im Jahr 1849 gab es in Deutschland bereits ein ganzes Netz von Schienen. „Heute ist das Schienennetz in Deutschland 39 000 Kilometer lang“, stellte Jürgen Brath fest, „so viel wie einmal um die Erde. Das Schienennetz Europas reicht fünf Mal, das der Welt 29 Mal um die Erde.“

Das Thema Bahnhof ist zurzeit besonders spannend. Es gibt Durchgangsbahnhöfe, Kreuzungsbahnhöfe und Kopfbahnhöfe wie in Stuttgart. „Was bringt denn ein Kopfbahnhof?“, fragte ein Junge. Die Kopfbahnhöfe stammten aus einer Zeit, als es viele verschiedene Bahngesellschaften gab, erklärte Professor Brath. Da waren die Kopfbahnhöfe Endbahnhöfe für die Züge der einen Gesellschaft.

Für die Kinderuni haben sich im neuen Studienjahr, das zehn Vorlesungen umfasst, 221 Kinder eingeschrieben. Professoren der Hochschulen von Ravensburg und Weingarten erklären Kindern der dritten bis sechsten Schulklassen interessante Themen.

KinderUni

Pressemitteilung vom 11. Oktober 2010



 
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