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Kinder-Uni International

Nicht nur das Essen war international

RAVENSBURG/WEINGARTEN – Beim Sondertag „Internationalität“ der Kinderuni kamen die Lehrenden aus aller Welt. Faszination stand den Kinderstudis ins Gesicht geschrieben. Schon die Namen der Seminarleiter verwunderten. In kleinen Gruppen ging es im Klösterlegebäude der Dualen Hochschule auch um Essen, Bewegung und Erdkunde.

Noch ziemlich vertraut war, was die belgische Gaststudentin an der Dualen Hochschule Ravensburg Joelle Köttgen erzählte. In Belgien spricht man neben Flämisch und Französisch ja auch Deutsch. Weil Schokolade als belgische Spezialität gilt, kochte sie Schokokrossis. Lenny und Florian halfen ihr dabei. Exotisch waren die Früchte, mit denen die Brasilianerinnen Larissa und Marina etwas von ihrer Heimat zeigten: Kaki, Ananas, Mango und Karambola.

Wie fremd Namen und Sprachfärbung klingen können, zeigten der Libanese Mohammad Chami, der Indonesier Teja Wibisana Sutanto und Ahmed Faidz Zakaria aus Malaysia. Sie nehmen am internationalen Studiengang Mechatronik an der Hochschule Ravensburg-Weingarten (HS) teil, brachten einen Roboter mit. Sie führten auch vor, wie sie sich untereinander verständigen. Mechatronik-Studentin Remya Ramachandran kommt aus Indien. In ihrem prächtigen Sari berichtete sie voller Stolz von ihrer Heimat. Eine Milliarde Menschen wohnen in Indien. Elefanten werden als Haustiere gehalten und bekommen von der Regierung eine Rente.

Wie das Klima so unterscheiden sich auch die Temperamente. Afrikanische Lebensfreude ließ die Tanzpädagogin der Pädagogischen Hochschule Weingarten, PH, Caroline Frick die Kinder-Studierenden im Tanz spüren. Afrikanische Lebendigkeit legte Hyacienth Nghu Tebie aus Kamerun an den Tag, der an der HS Elektrotechnik studiert. In Afrika ist es heiß, erzählte die Ägypterin Fatma Abdeldaern. Die Promotionsstudentin der PH hat ein feuriges Temperament und verblüffte mit ein paar Sätzen auf Arabisch. Von einem meditativen Temperament zeugt die Heil- und Bewegungskunst der Chinesen. Dr. med. Martina Krell, Fachärztin für Schmerztherapie an der Oberschwabenklinik übte mit den jungen Studierenden im Freien.

Die Begegnungen beim Sondertag „Internationalität“ der Kinderuni waren Immer auch eine Lektion in Geografie. Wie heißt der höchste Berg der Erde? Den Mount Everest kennt fast jedes Kind. Aber wie heißt die Hauptstadt von Kamerun, der ehemals deutschen Kolonie? Yaoundé! Oder Jaunde. Wer hätte das gewusst?
BU: Beim Sondertag Internationalität der Kinderuni kamen die Lehrenden aus aller Welt.

Pressemitteilung vom 06.05.2010



 
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