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„Sie alle haben höchsten persönlichen Einsatz erbracht“

Weingarten – „Nicht nur die Hochschule hat Neuland betreten, auch die Teilnehmer des Master-Studiengangs Schulentwicklung haben Neues gewagt“, sagte Professor Dr. Jakob Ossner, Rektor der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH), bei der Abschlussveranstaltung des Weiterbildungsmasters. Vor zwei Jahren hatte die PH diesen neuen Studiengang als Gemeinschaftsprojekt mit den Hochschulen in St. Gallen, Rorschach, Kreuzlingen, Schaffhausen, Zürich und Feldkirch im Rahmen der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) gestartet. Beim zweiten Durchgang, der Anfang Oktober beginnt, wird die Hochschule Graubünden dazukommen.

Der innovative Studiengang war eine Idee der Rektoren der Pädagogischen Hochschulen in der IBH. Es sei nicht einfach gewesen, diesen Master zu etablieren, berichtete Ossner: „Wir brauchten einen Kooperationsvertrag der sieben Hochschulen mit drei verschiedenen Hochschultypen, der Studiengang musste akkreditiert werden und wir benötigten die Genehmigung des Ministeriums.“ In Rekordzeit konnten die Hürden genommen werden und im Oktober 2007 begannen 32 Teilnehmer den berufsbegleitenden Masterstudiengang. Die Federführung übernahm die PH Weingarten. Die Studienleitung hatten Thorsten Bohl und Franziska Vogt.

26 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben bis zum Schluss durchgehalten, 50 gemeinsame Präsenztage absolviert und weitere Masterinhalte im Selbststudium erarbeitet. Jetzt haben sie noch sechs Wochen Zeit, ihre Masterarbeit zu schreiben, dann gibt es die Zeugnisse. „Es war ein toller Studiengang, aber er hat auch viel Kraft gekostet“, berichteten Teilnehmer. Viele von ihnen sind Lehrer und haben während des Masters mit vollem Deputat weiter gearbeitet. Auch finanziell engagierten sich die Masterabsolventen. 1500 Euro im Semester mussten sie für den zweijährigen Master bezahlen. 30 Dozenten – 20 aus den beteiligten Hochschulen und zehn Externe – haben im Studiengang gelehrt. „Die Weiterbildung erforderte höchsten persönlichen Einsatz, den Sie alle erbracht haben“, meinte Ossner anerkennend. Jetzt gelte es, das erworbene Expertenwissen effektiv einzusetzen. Nach der Verabschiedung durch den Rektor erwartete die Absolventen ein ganztägiges Abschlussprogramm, das vor allem der Reflexion auf die zwei Jahre Studium gewidmet war. „Schade, dass es jetzt keine gemeinsamen Präsenztage mehr gibt“, bedauerte eine Masterteilnehmerin aus Zürich. „Wir waren eine nette Gruppe und haben von der internationalen Zusammensetzung sehr profitiert.“

Am 1. Oktober beginnt der zweite Durchgang des Masterstudiengangs „Schulentwicklung“ an der PH Weingarten. Er steht unter der Leitung von Dr. Stefanie Schnebel und Alois Keller aus St. Gallen.

Pressemitteilung vom: 09.09.2008

 
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