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PH Weingarten ist Partnerhochschule des Spitzensports

Weingarten – „Von diesem Vertrag profitieren alle Beteiligten – es gibt nur Gewinner“, sagte Professor Dr. Jakob Ossner, Rektor der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH). Er unterzeichnete einen Vertrag, der die PH zur „Partnerhochschule des Spitzensports“ macht. Vertragspartner sind der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband, das Seezeit Studentenwerk Bodensee sowie die beiden Olympiastützpunkte Freiburg-Schwarzwald und Stuttgart.

„Wir brauchen Ansprechpartner an den Hochschulen, die Spitzensportler, die nicht an Olympiastützpunkten studieren, fördern“, betonte Hans-Ulrich Wiedmann, Leiter des Olympiastützpunktes Freiburg-Schwarzwald. Für die Athleten würden individuelle Lösungen gesucht. Die Kooperation mit der PH Weingarten beispielsweise biete die Chance, Spitzensport und Studium in Weingarten zu kombinieren. In Baden-Württemberg gebe es vier Olympiastützpunkte, berichtete Sylvio Kroll, Leiter des Olympiastützpunktes Stuttgart und früher selbst Leistungssportler. Ziel der Kooperationsvereinbarung sei es, die sportlichen Begabungen Einzelner zu fördern. „Wir verlangen der Hochschule dabei einiges ab“, so Kroll. Nach der Universität Konstanz ist die PH die 82. Hochschule, die mit dem Spitzensport kooperiert.

Etwas über 1000 Studierende gebe es derzeit in Verbindung mit dem Spitzensport, so Olaf Tabor, Generalsekretär des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands. Alle zwei Jahre werde die PH künftig geprüft, ob die Hochschule auf dem Martinsberg auch weiterhin die erforderlichen Leistungen zur Förderung des Spitzensports erfülle. Insgesamt 15 Sportarten werden angeboten. Über den Sport werde der Name der Weingartener Hochschule in die Welt getragen, so Tabor. „Eine bessere Werbung ist kaum denkbar.“

Das Seezeit Studentenwerk Bodensee unterstütze diese Kooperationsvereinbarung unter anderem durch die Bereitstellung eines Kontingents von bis zu fünf Wohnheimplätzen für studierende Spitzensportler, berichtete der Leiter des Studentenwerks Volker Kiefer. Auch eine bedarfsgerechte Verpflegung für Spitzensportler müsse gewährleistet sein.

Bei Professor Dr. Stefan König vom Fach Sport liege die Kooperation in besten Händen, waren sich die Kooperationspartner einig. Die in der Vereinbarung aufgeführten Maßnahmen sollen dazu dienen, den an der PH Weingarten studierenden Spitzensportlern zeitgleich eine akademische Ausbildung und eine spitzensportliche Karriere zu ermöglichen. Es gelte, Benachteiligungen im Studium aufgrund eines sportlichen Engagements zu verhindern, so König. Hierzu gehören konkrete Unterstützungsmaßnahmen wie beispielsweise die Bereitstellung persönlicher Mentoren, eine Flexibilisierung der Studienplanung, die Einführung von Urlaubssemestern für wichtige Meisterschaften, die Individualisierung von Abgabe- oder Prüfungsterminen, die individuelle Planung von Praktika und Exkursionsteilnahmen oder auch die studienfachspezifische Überprüfung besonderer Fördermöglichkeiten im Individualfall. „Es gibt viel zu tun“, betonte Professor König. „Ich freue mich drauf.“

Pressemitteilung vom: 24.07.2008

 
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