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Pädagogische Hochschule erwirkt Gegendarstellung

Weingarten/Ravensburg – In einer Verhandlung vor der sechsten Zivilkammer am Landgericht Ravensburg hat sich der Schwäbische Verlag am Donnerstag zur Veröffentlichung einer Gegendarstellung verpflichtet, die von Professor Dr. Jakob Ossner, Rektor der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH), verlangt worden war. Die Zeitung hatte am 3. Juni 2008 auf ihrer überregional laufenden Seite „Wir im Süden“ den Bericht „Rektor verzweifelt gesucht: Die PH Weingarten hat ein Führungsproblem“ veröffentlicht. Darin wurde Rektor Professor Dr. Jakob Ossner unter anderem „mangelnde Bereitschaft zur Kommunikation“ vorgeworfen. Nachdem die Schwäbische Zeitung einer vom Rektor gegenüber der Chefredaktion geäußerten Bitte um Korrektur dieser und anderer falscher Behauptungen nicht nachkommen wollte, musste am Donnerstag das Gericht sprechen.
Der Stuttgarter Rechtsanwalt Professor Dr. Emanuel H. Burkhardt, der die Hochschule vertrat, führte noch einmal vor Gericht aus, dass die Öffentlichkeit zeitnah und detailliert in mehreren Medieninformationen über die Vorgänge der Rektorenwahl an der Pädagogischen Hochschule informiert worden sei. Darüber hinaus habe es ein Pressegespräch nach der Senatsabstimmung am 25. April sowie ein weiteres Gespräch mit dem Südkurier gegeben. Auch andere, kurzfristige Medienanfragen seien berücksichtigt worden. Eine Gegendarstellung müsse veröffentlicht werden, legte die Vorsitzende Richterin die vorläufige Auffassung des Gerichts dar. Um einen längeren Rechtsstreit durch die Instanzen zu vermeiden, erklärte sich die Pädagogische Hochschule im weiteren Verlauf dazu bereit, die verlangte Gegendarstellung um einen Punkt zu kürzen. Die Vertreter des Schwäbischen Verlags zeigten sich im Gegenzug damit einverstanden, die Gegendarstellung zur „mangelnden Bereitschaft zur Kommunikation“ des Rektors an gleicher Stelle im Blatt und in gleicher Schriftgröße zu veröffentlichen. Mit dem von der Richterin verlesenen Wortlaut der Gegendarstellung erklärten sich beide Parteien einverstanden. Diese Gegendarstellung ist am Freitag in der Schwäbischen Zeitung nun in der ursprünglichen, von der Hochschule verlangten Version erschienen.

Pressemitteilung vom: 27.06.2008

 
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