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Migration und Globalisierung in der Lehrendenbildung

Weingarten – Migration und Globalisierung stellen neue Anforderungen an die Pädagogik. Unter dem Titel „Wir sollten mehr über die Kulturen der Ausländerkinder erfahren“ beschäftigt sich Professor Dr. Gregor Lang-Wojtasik in seiner Antrittsvorlesung am Donnerstag, 29. Mai, um 18.15 Uhr im Festsaal der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH), mit aktuellen Herausforderungen in der Lehrendenbildung. Lang-Wojtasik ist seit 1. Oktober 2007 Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Pädagogik der Differenz“ und seit Januar 2008 Senatsbeauftragter der PH Weingarten für die Auslandsbeziehungen mit Indien.

Das von Studierenden stammende Zitat „Wir sollten mehr über die Kulturen von Ausländerkindern erfahren“ nimmt Professor Lang-Wojtasik als Ausgangspunkt, um vor dem Hintergrund einer differenztheoretischen Perspektive über die dahinter liegenden Herausforderungen für die Erziehungswissenschaft und Lehrendenbildung nachzudenken. Lang-Wojtasik ist Grund- und Hauptschullehrer mit einer interessanten „Migrationsbiografie“. Geboren wurde er 1968 in Witten (Ruhrgebiet/Nordrhein-Westfalen). Schulbesuch, Studium, Anwärterzeit und Promotion absolvierte er in Hannover (Niedersachsen), in Nürnberg (Franken/Bayern) war er als Wissenschaftlicher Assistent und Akademischer Rat tätig. Er ist verheiratet mit einer Schwäbin aus Memmingen und Vater von zwei Kindern.

Neben seiner Tätigkeit in Allgemeinbildenden Schulen war Lang-Wojtasik mehrere Jahre Klarinettenlehrer an einer Musikschule und sammelte verschiedene Erfahrungen als zertifizierter Mediator. Er habe sich schon immer für internationale und interkulturelle Fragestellungen interessiert, sagt er und berichtet von Reisen nach Indien und Bangladesh. In den vergangenen sechs Monaten führten ihn zwei wissenschaftliche Reisen nach Ägypten und Japan. In seiner Promotion als Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes Villigst beschäftigte er sich mit non-formaler Bildung auf dem indischen Subkontinent. Seine Habilitationsschrift fokussiert Schultheorie angesichts der Globalisierung. Seit März 2005 ist Lang-Wojtasik im Vorstand der Sektion „International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft“ in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Ende vergangenen Jahres wurde ihm durch den Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine Prämie für herausragende Leistungen in der Lehre zugedacht.

Pressemitteilung vom: 26.05.2008

 
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