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„Hochschule und Stadt freuen sich auf Sie“

Weingarten – „Hochschule und Stadt freuen sich auf Sie“, begrüßte Prorektor Professor Dr. Martin Oswald am Donnerstag die Studienanfänger der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH) in der dortigen Aula. 167 Erstsemester beginnen ihr Studium im Sommersemester 2008 auf dem Martinsberg. Mit ihnen zählt die PH aktuell 2273 Studierende, im Vorjahr waren es 2300.

Von den Studienanfängern haben sich 83 für ein Grundschulstudium entschieden, 22 für die Hauptschule, 63 für die Realschule und 60 für weitere Studiengänge. Die Aussicht auf Anstellung im Bereich Grundschule sei derzeitigen Prognosen zufolge deutlich geringer, so Oswald. Auch im Realschulbereich werde derzeit über dem prognostizierten Bedarf ausgebildet. Im Bereich Hauptschule hingegen liege die Zahl der Studienanfänger immer noch unter dem Bedarf. Dort herrsche vor allem in den Fächern Englisch, Physik, Mathematik, Sport, Bildende Kunst, Musik, Wirtschaften, Technik und Haushalt Lehrermangel. In den Grundschulen bestehe lediglich in den Fächern Musik und Physik eine leichte Unterversorgung. Die Realschulen vermeldeten Bedarf in den Fächern Technik, Musik und Sport.

„Sie haben an der PH Weingarten auch die Möglichkeit, im Ausland zu studieren oder ein Auslandspraktikum zu absolvieren“, informierte Oswald die Erstsemester. Im Angebot seien dabei auch solche Kuriositäten wie Afrika oder China. „Nutzen Sie die Chance auf wertvolle Studienerfahrungen“, appellierte der Prorektor an die Studienneulinge. Diese erfuhren auch, dass an der PH derzeit 47 Professoren und Professorinnen, 96 Lehrkräfte im Mittelbau sowie 70 Beamte und Angestellte in der Verwaltung tätig sind, dass die Hochschulbibliothek mit 300.000 Büchern und 500 Zeitschriften bestückt ist und dass für die Studierenden 88 Laborplätze sowie 100 Computerarbeitsplätze zur Verfügung stehen. Wer praktische Tipps und Materialien für die Vorbereitung einer Unterrichtsstunde benötigt, sollte im Grundschulzentrum im Untergeschoss des Schlossbaus vorbeischauen. „Wir sind die Schnittstelle zwischen theoretischer Lehrerausbildung und praktischem Schulunterricht“, sagte Gabriele Lochmiller, die als abgeordnete Lehrerin die „gute Seele des Zentrums“ ist.

„Ich bin begeistert von den Räumlichkeiten und der schönen Region“, sagte eine Studienanfängerin, die den Weg aus dem Schwarzwald an die Hochschule gefunden hat. Erfreut hörten sie und ihre künftigen Kommilitonen, dass der PH in einer externen Evaluation eine erfolgreiche Arbeit im Bereich Lehre attestiert wurde. Oswald: „Die Studierenden fühlen sich bei uns insgesamt gut betreut.“

Die Hochschulen gehörten längst zum Profil der Welfenstadt, betonte Oberbürgermeister Gerd Gerber. Er ermunterte die Erstsemester in seiner Begrüßungsrede, den Ort Weingarten und seine Umgebung in seiner ganzen Vielfalt zu erkunden und neben dem Hochschulalltag auch am kulturellen Leben der Stadt teilzunehmen.

Pressemitteilung vom: 14.04.2008

 
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