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Kindheitsgeschichte im Schulmuseum

Weingarten - In den Sommermonaten zeigt das Schulmuseum in Friedrichshafen die Sondersausstellung „Kindheit in Oberschwaben – früher und heute“. Die Ausstellung wurde in der Pädagogischen Hochschule konzipiert. Auf zwei Räume verteilt gibt sie Einblick in den Wandel des Kinderlebens und der Kindererziehung in Familie, Heim, Kindergarten und Schule sowie der Arbeits- und Spielwelt.

Um den Wandel anschaulich zu verdeutlichen, wird anhand von Dokumenten, Bildern und Fotos dargestellt, wie sich das Familienleben in Stadt und Land seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart tief greifend verändert hat. Kindergärten entstanden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, aber bis weit in das 20. Jahrhundert hinein besuchten nur wenige Kinder vorschulische Einrichtungen.

Kind sein bedeutete früher oft auch Kinderarbeit. Dies wird eindrucksvoll am Beispiel der „Hütekinder“ erläutert. Das Thema Schulkindheit darf auch nicht fehlen. Die Ausstellung ergänzt das Angebot des Schulmuseums, indem sie besondere Aspekte des täglichen Schullebens, etwa die überlangen Schulwege und die Praxis der Belohnungen und Strafen beachtet. Viel Raum erhält das Thema Spielen denn Kinder haben zu allen Zeiten gespielt. Aber womit haben die Kinder Oberschwabens in den vergangenen Jahrhunderten gespielt und welchen Stellenwert hatte das Spiel im Alltag? Darauf sind interessante Antworten zu finden. Schließlich kommen Kinder von heute selbst zu Wort. Kinder zwischen fünf und zehn Jahren konnten sich zu ihrem Lebensalltag äußern und Bilder dazu malen.

Die Ausstellung wurde unter der Leitung von Professorin Ursula Pfeiffer und Professor Erich Müller-Gaebele im Rahmen eines Seminars an der Pädagogischen Hochschule erarbeitet und gestaltet. Studierende haben durch Befragungen, Gespräche und Nachforschungen in Archiven aufschlussreiche Erlebnisberichte und persönliche Dokumente gesammelt und ausgewertet.

Die Ausstellung ist bis zum 30.9. täglich von 10-17 Uhr geöffnet. Gruppenführungen sind nach Absprache (Tel. 07541/3 26 22) möglich.

Pressemitteilung vom: 12.07.2007

 
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