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„Studium an einer der schönsten Hochschulen“

Weingarten – „Sie haben sich für ein Studium an einer der schönsten Hochschulen entschieden, dazu beglückwünsche ich Sie“, begrüßte Prorektor Professor Dr. Martin Oswald die Studienanfänger der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH) bei der Erstsemesterbegrüßung am Donnerstag im Kultur- und Kongresszentrum Weingarten. 183 junge Menschen haben sich im Sommersemester für ein Lehrerstudium an der Hochschule auf dem Martinsberg eingeschrieben, 97 davon für den Studienschwerpunkt Grundschule, 47 für Hauptschule, 39 für Realschule und 50 für weitere Studiengänge.

Der Studienschwerpunkt Hauptschule sei von den Erstsemestern „drastisch unter Bedarf“ gewählt worden, bedauerte Professor Oswald. Die Grundschule hingegen liege, was den künftigen Lehrerbedarf betreffe, deutlich zu hoch. Auch im Bereich Realschule werde „über Bedarf studiert“. Oswald appellierte an die Studienjunioren, ihre Studiengang- und Fächerwahl noch einmal zu überdenken: „Bis zum Ende des Sommersemesters können Sie sich problemlos umorientieren“, sagte er und verwies darauf, dass im Grundschulbereich derzeit lediglich ein Lehrerbedarf in den Fächern Mathematik, Musik, Chemie, Physik und Sport bestehe, in der Hauptschule dagegen in nahezu allen Fächern. Im Realschulbereich herrsche neben Bildender Kunst und Geschichte vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern Lehrermangel.

Mit den studentischen Neuzugängen zählt die PH im Sommersemester 2007 rund 2300 Studierende. „47 Professoren und 96 Mitarbeiter im akademischen Mittelbau lehren in 19 Fächern“, informierte Oswald die Erstsemester. Hinzu kommen 70 Beamte und Angestellte in der Verwaltung. Laut einer aktuellen Evaluation fühlen sich die Studierenden an der PH „insgesamt gut betreut“. Der Hochschule wurde eine erfolgreiche Arbeit attestiert. Oswald: „Wir haben einen hohen Praxisbezug.“ Gemäß ihrem Leitbild sei die PH bestrebt, auf der Grundlage einer berufsbezogenen wissenschaftlichen Ausbildung Wissen und Können miteinander zu verbinden. Auch die Möglichkeit eines Auslandssemesters sei gegeben – beispielsweise in Form eines Blockpraktikums in Indien.

Die Pädagogische Hochschule verfüge darüber hinaus über eine gute Ausstattung. Oswald nannte in diesem Zusammenhang die Hochschulbibliothek mit ihren rund 300.000 Bänden und etwa 500 Zeitschriften sowie 88 Labor- und 100 Computerplätze. Die anfallenden Studiengebühren werden laut Oswald bei der PH ausschließlich in die Lehre investiert. Über die letztendliche Verwendung entscheide ein Gremium, dem sechs Studierende angehören.

„Weingarten ist eine Wohlfühlstadt“, gab der Erste Bürgermeister Rainer Kapellen den Studienneulingen mit auf den Weg und präsentierte den neuen Imagefilm der Stadt. Lediglich in Bezug auf Parkplätze und Wohnraum gebe es Probleme. Die Hochschulstadt sei aber bestrebt, diese in den Griff zu bekommen. „Denken Sie beim Feiern und Festen bitte auch an die Nachbarn – diese sind sensibler geworden“, bat er die Erstsemester. Kapellen informierte die Studierenden auch über das günstige Studiticket für den ÖPNV. „Sollten Sie dennoch mit dem Auto unterwegs sein, achten Sie bitte darauf: Rund um die Hochschule gilt Tempo 30.“ Bei Strafzetteln gebe es auch für Studienanfänger keine Schonfrist.

 
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