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„Ein ästhetisches Erlebnis für die Besucher“

Im Kultur- und Kongresszentrum Weingarten sind noch bis 6. Februar Werke von zwei Studierenden der Pädagogischen Hochschule zu sehen

Weingarten – „Die Ausstellung ist ein wichtiger Beitrag für den Reichtum und die Lebendigkeit unserer Stadt“, meinte Weingartens Oberbürgermeister Gerd Gerber bei einer Ausstellungseröffnung im Kultur- und Kongresszentrum (KuKo) Weingarten. Es ist bereits die zweite Ausstellung im Rahmen der Reihe „Kunst im KuKo“, die gemeinsam von Stadt und Pädagogischer Hochschule (PH) veranstaltet wird. Noch bis Sonntag, 4. Februar, zeigen zwei PH-Kunststudierende dort ihre Werke. Zu sehen sind abstrahierte Farblinolschnitte von Corinna Holdenried sowie Kleinplastiken aus Holz, Papier und Stein von Sebastian Rummel.

Oberbürgermeister Gerd Gerber habe in der Stadt eine kunstfreundliche Atmosphäre geschaffen und sei offen für neue Ideen, lobte PH-Kunstprofessor Dr. Martin Oswald die erfolgreiche Kooperation. Das Kultur- und Kongresszentrum sei darüber hinaus eine „noble Adresse für die kleine, aber feine Ausstellung“. Für die Auswahl der gezeigten Werke zeichne die Hochschule verantwortlich, so Oswald weiter. Corinna Holdenried habe sich von Anfang an einen mit Kunst in Verbindung stehenden Beruf gewünscht. Und sie wollte gerne mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten. Was lag da näher, als ein Studium an der PH Weingarten mit dem Schwerpunkt Realschule? Schon als kleines Mädchen habe sie gezeichnet, erzählte Corinna Holdenried. In der Schule habe sie dann eine gute Kunsterzieherin gehabt, die ihre Vorliebe gefördert habe. Bei ihrem Studium an der PH entstanden jetzt unter der Anregung der PH-Kunstprofessorin Dr. Margarete Dieck reizvolle Linolschnitte mit verschiedenen Farbgebungen – überwiegend abstrakte Arbeiten, aber auch drei figürliche Werke sind dabei. Die Künstlerin wählte für ihre experimentellen Arbeiten unterschiedliche Verfahren wie beispielsweise Weißlinienschnitt, Reduktions- oder Stempeltechnik und schuf dadurch eine hohe künstlerische Vielfalt, die zu entdecken es sich lohnt.

Verschiedene Kleinplastiken zeigt Sebastian Rummel in der Ausstellung. Auch Rummel habe in der Schule einen Kunstlehrer gehabt, der seine Interessen förderte, betonte Professor Oswald. „Ich möchte meine Begeisterung für Kunst gerne an Schüler weitergeben“, begründete der junge Künstler seine Studienwahl. In studienbegleitenden Praktikas mit den Themen „Masken“ und „Afrika“ sowie in einem Ganztagesbetreuungs-Projekt mit der Realschule Weingarten ist ihm dies bereits bestens gelungen. Sebastian Rummel lasse sich von den Materialien Holz, Stein und Papier inspirieren und schaffe eine Beziehung zum Raum, sagte Professor Oswald. „Holz ist mein Lieblingsmaterial“, erzählte Rummel und berichtet von einer eigenen kleinen Werkstatt bei sich zu Hause. Die Zeit an der PH würde für die Herstellung der Skulpturen kaum ausreichen. Rund 60 Stunden benötige er für ein Projekt. Die in Weingarten gezeigten Skulpturen aus Ton, Speckstein und Holz seien für die Besucher „ein ästhetisches Erlebnis“, so Professor Oswald. Faszinierend ist auch sein Werk „Segel“ aus Papier auf Sperrholz mit Sprühlack überzogen. Ein Blockpraktikum im australischen Sydney habe ihn dazu inspiriert, berichtete er. „Die dortige Oper hat die bauliche Form eines Segels.“

Info: Die Ausstellung der beiden PH-Studierenden im Kultur- und Kongresszentrum Weingarten ist noch bis 4. Februar zu sehen. Der Eintritt ist frei.


 

Pressemitteilung vom 18. Januar 2007

 
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