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„Explosionsartig hervortretende Ideen in Farbe“

Kunstprojekt der Pädagogischen Hochschule Weingarten: Studierende nahmen an Workshop mit der Aulendorfer Künstlerin Helosia Correa teil

 

Weingarten –  „Die Farbe an sich hat es in sich“, meinte Dr. Martin Oswald, Kunstprofessor an der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH), bei der Eröffnung einer Ausstellung in der Pausenhalle der Hochschule auf dem Martinsberg. Oswalds Anerkennung galt den Werken von PH-Studierenden des Faches Kunst, die in dem Kunst-Workshop „Farbe an sich“ unter der Leitung der deutsch-brasilianischen Künstlerin Heloisa Correa  entstanden sind. Die international renommierte Malerin lebt seit zehn Jahren in Deutschland und hat seit kurzem ein großes Atelier in Aulendorf. Ihre Bilder befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen. Auch das Büro der Bundesministerin Annette Schavan ziert ein Bild von Heloisa Correa. Im Juni 2007 sind Werke der Künstlerin in einer Ausstellung in Wolfegg zu sehen.  

 

Es war dies der zweite Kunst-Workshop, der an der PH stattfand. Im vergangenen Jahr hatten PH-Kunst-Studenten zusammen mit dem Schweizer Künstlerpaar Hauck und Kaeser Vernetzungsinstallationen entstehen lassen. Einmal im Jahr werde ein Künstler oder eine Künstlerin nach Weingarten eingeladen, um am Ort gemeinsam mit Kunst-Studierenden ein künstlerisches Projekt – „Artist in Residence“ – zu erarbeiten, berichtete Professor Oswald, der die Projektidee hatte. Die Finanzierung eines entsprechenden Lehrauftrags übernehmen die Stadt Weingarten und die Hochschule gemeinsam. „Wir alle profitieren davon – Künstler, Studierende, Stadt und Hochschule“, so der Weingartener Kulturamtsleiter Dr. Peter Hellmig.

 

„Es war ein tolles Erlebnis“, schwärmten zwei Studierende und erzählten von ihrer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema „Farbe“. In einer Power-Point-Präsentation am Rande der Ausstellungseröffnung erhielten die Besucher Einblick in das Workshop-Geschehen. Da wurde mit den Händen und verschiedenen Werkzeugen auf Papier, Karton oder Leinen agiert, wurden Farben getestet, Skizzen gefertigt, erste Ergebnisse diskutiert und immer wieder neue Ideen umgesetzt. Die Künstlerin habe ihr die Scheu vor dem Umgang mit Farbe und Material genommen, immer wieder Tipps gegeben und auch weiter geholfen, wenn die Arbeit in Stocken geraten sei,  berichtete eine weitere Teilnehmerin. „Am Ende waren wir selbst überrascht, wie viele verschiedene Werke entstanden sind.“

 

Vielfalt, Qualität und Individualität der Arbeiten sind bestechend. Die Kunst-Studierenden schufen groß- und kleinformatige Bilder oder auch Bilderpaare, kombinierten Abstraktion mit informeller Malerei und mathematischen Formen,  platzierten Zahlen, Buchstaben oder Worte in Farbflächen, arbeiteten mit Kontrasten, Harmonien,  Begrenzungen und fließenden Übergängen, nutzten Licht und Schatten. „Die Werke sind explosionsartig hervortretende Ideen in Farbe“, lobte Professor Oswald. Die Studierenden seien von Anfang an mit Begeisterung und kreativen, innovativen Ideen dabei gewesen, berichtete Heloisa Correa und gratulierte den Künstlerjunioren zu ihren Werken. „Es hat Spaß gemacht, mit Ihnen zu arbeiten.“

 

Info: Die Werke sind noch bis Weihnachten und zum Teil bis zum Jahresende in der Pausenhalle der Pädagogischen Hochschule Weingarten zu sehen.      

 

Info: Die Projektteilnehmer

Christine Bäuerle, Jana Baitinger, Edeltraud Baumhauer, Sandra Bohner, Juliane Bonenberger,  Michaela Bühler, Sarah Feurle, Mathias Friedrich, Melanie Gairing, Anja Giesser, Pascale Kaiser, Irmela Kiefer, Tina Klauke, Martina Lanzinger, Andreas Malatyali, Nadine Müller, Roschi Reich, Carina Scheiffele, Heidi Schumacher, Lea Schweckheimer, Tanja Sutter, Judith Wiedemann, Nicole Wiedemann, Silvia Wild.

 

 

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