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Studenten der Pädagogischen Hochschule mit Sondersendung im russischen Rundfunk

„Stimme Russlands“ berichtet über Situation Jugendlicher  in  deutschen Gefängnissen. Justizvollzugsanstalt Ravensburg im Mittelpunkt.

 

Weingarten – Über ihre Erfahrungen in der JVA Ravensburg und über die Integrationsschwierigkeiten russlanddeutscher Jugendlicher berichteten Simon Hass, Artem Uljanov und Michael C. Hermann vergangene Woche im Moskauer staatlichen Rundfunk. In einer Schwerpunktsendung beschäftigt sich die „Stimme Russlands“ mit der Situation junger Gefangener in deutschen und russischen Gefängnissen und mit der Lebenswirklichkeit von Aussiedlern in Deutschland. „Es gibt viele Integrationsschwierigkeiten, die leider manchmal auch ins Gefängnis führen“, erläuterte PH-Student Simon Hass (25), der seit knapp einem Jahr einmal wöchentlich an einem Sportprojekt der Pädagogischen Hochschule in der JVA Ravensburg teilnimmt. Artem Uljanov (19) berichtete, er sei überraschend von der im Vergleich zu russischen Gefängnissen angenehmen Atmosphäre und von den Angeboten des Behandlungsvollzugs. Uljanov stammt aus der russischen Millionenstadt Nishnij Nowgorod und ist derzeit als Gaststudent an der PH Weingarten. Er hatte die Möglichkeit zu einem längeren Gespräch mit jungen russlanddeutschen Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Ravensburg. „Die Situation russlanddeutscher Jugendlicher in Russland und in Deutschland ist ein wichtiges Thema an unserer Hochschule und in der Zusammenarbeit mit unserer Partneruni in Nishnij Nowgorod. Wir planen dazu gemeinsame Forschungen“, so PH-Dozent Michael C. Hermann, der das Sportprojekt der PH in Hinzistobel betreut. Hermann will demnächst eine russische Jugendstrafanstalt in der Nähe Moskaus besuchen, in der es ein vergleichbares, von der deutschen Gemeinde Moskau verantwortetes Sportprojekt gibt.

 

Pressemitteilung vom 20.11.2006

 

 

 
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