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„Wir haben den absoluten Höchststand erreicht“

Pädagogische Hochschule hat jetzt 2619 Studierende - 475 Erstsemester 

 

Weingarten „Wir haben den absoluten Höchststand erreicht“, sagte Professor Dr. Jakob Ossner, Rektor der Pädagogischen Hochschule Weingarten (PH), bei der Begrüßung der Erstsemester im Kultur- und Kongresszentrum. Mit den 475 Studienanfängern zählt die PH  jetzt 2619 Studierende. „So viele waren es noch nie zuvor an unserer Hochschule“, so der Rektor.

 

Bereits in den vergangenen Jahren habe die PH einen kontinuierlichen Anstieg der Studentenzahlen verzeichnet. Rektor Ossner bedauerte in diesem Zusammenhang, dass dieser Anstieg fast ausschließlich dem Lehramt an Grundschulen zugute komme. Auch von den 475 Erstsemestern hat sich der überwiegende Teil, nämlich 344, für  ein  Grundschulstudium entschieden. Lediglich 99 wählten die Hauptschule, 100 die Realschule und 32 den letztmals angebotenen Schwerpunkt Sonderschule.  59 Studierende entschieden sich für andere Studiengänge. „Sie haben für sich das Richtige gewählt, wenn Sie selbst von Ihrer Wahl überzeugt sind“, so der Rektor weiter. „Wenn Sie Ihre Wahl allerdings nur getroffen haben, weil andere Studiengänge nicht für Sie in Frage kommen, dann sollten Sie Ihre Wahl noch einmal überdenken“, appellierte er an die PH-Neulinge angesichts eines gewaltigen Mangels  an Hauptschullehrern. Einen Grund für das geringe Studieninteresse für das Lehramt  an Hauptschulen sieht Professor Ossner darin, dass die jungen Menschen zwar alle eine Grundschul-, aber keine Hauptschul-Erfahrung hätten. „Bitte  prüfen Sie trotzdem noch einmal, ob Sie wirklich Grundschule studieren möchten, um dann schließlich doch als Hauptschullehrer eingesetzt zu werden“, appellierte er an die Studienjunioren. An den Grundschulen in Baden-Württemberg bestehe lediglich in den Fächern Mathematik, Musik, Chemie und Physik Lehrerbedarf. An den Realschulen fehlten Lehrer für Geschichte, Mathematik, Biologie, Kunst und Sport. „An der Hauptschule besteht Bedarf in allen Fächern“, so Rektor Ossner.

 

Die Pädagogische Hochschule Weingarten habe einen guten Ruf, sagte Oberstudienrat Alfred Schick, Rektor des Gymnasiums Weingarten, der die Erstsemester im Namen der Stadt begrüßte. Und Weingarten empfehle sich als Studienort. „Schon die Fahrt hierher war wunderschön“, schwärmte eine Studentin. Stadt und PH gefallen mir auch.“ 43 Professoren, 56 Lehrkräfte im Mittelbau und 54 Beamte und Angestellte in der Verwaltung kümmerten sich an der Hochschule um Wissen und Wohl der Studierenden, berichtete Rektor Ossner. Eine Bibliothek mit 300.000 Büchern, 88 Laborplätze und 100 Computerplätze stünden zur Verfügung. Bei einer Evaluation habe die PH überdurchschnittlich gut abgeschnitten. „Die Studierenden fühlen sich bei uns gut aufgehoben“, betonte Ossner und verwies darauf, dass es bei einem Lehrer nicht nur auf das Wissen ankomme. „Er muss sein Handwerk schon beherrschen, wenn er Erfolg haben möchte.“ Aus diesem Grund habe die PH ein Pilotprojekt gestartet, das besonderen Wert auf die praktische Ausbildung lege. „Schon nach zwei Semestern gehen die Studierenden ein ganzes Jahr an eine Grund-, Haupt- oder Realschule“, berichtete der Rektor. „Nutzen Sie Ihre Chancen“, ermunterte er die Studienanfänger.

 

Pressemitteilung vom 18.10.2006

 

 
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