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Pressemitteilung vom 08.09.2006

Kunstankäufe aus der Jahresausstellung des Künstlerbundes Baden-Württemberg „Vier im Kreis“ am oberen Neckar

Kunststaatssekretär Dr. Birk: Breit gefächertes künstlerisches Schaffen im Land

„Die Ankäufe spiegeln in hervorragender Weise das breit gefächerte Schaffen der bildenden Künstlerinnen und Künstler im Land wieder“, teilte Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk am 7. September in Stuttgart mit. „Mit den Erwerbungen aus der Ausstellungsreihe „Vier im Kreis“ des Künstlerbundes Baden-Württemberg unter-stützen wir gezielt den künstlerischen Nachwuchs“, erläuterte Dr. Birk. Denn ein Schwerpunkt der Kulturpolitik Baden-Württembergs bilde die Förderung der zeit-genössischen bildenden Kunst. Trotz zurückgehender finanzieller Ressourcen im Landeshaushalt konnten die Mittel für Kunstankäufe aus Toto-Lotto-Geldern ge-sichert werden.

Die Bedeutung der Ankäufe liege darin, dass „jenseits von Aspekten der Wirt-schaftlichkeit Raum für wechselnde Strömungen, zeitbedingte Prägungen und durch junge Künstler eingeleitete Bewegungen entstehen kann“, erläuterte Dr. Birk. Soweit die Kunstwerke nicht für die staatlichen Museen erworben wurden und dort in die Sammlungen integriert werden, findet eine Präsentation in öffentli-chen Gebäuden statt. Kunststaatssekretär Dr. Birk: „Ziel der Kulturpolitik des Landes ist es, möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern einen nachhaltigen Zu-gang zu zeitgenössischer Kunst zu ermöglichen und so zur Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen einzuladen.“


Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur hat im Juli 25 Exponate von 13 Künstlern und Künstlerinnen erworben. „Die zusätzlichen Mittel in Höhe von 20.000 Euro kommen jungen talentierten Künstlern, die am Beginn ihrer Ent-wicklung stehen, zu gute“, betonte der Kunststaatssekretär. Baden-Württemberg fördert Nachwuchskünstlerinnen und -künstler auf vielfältige Weise, nicht zuletzt auch durch umfangreiche Auslandsstipendien.

In Paris besitzt das Land vier eigene Ateliers in der Cité Internationale des Arts in Paris. Hinzu kommen Belegungsvorschläge für die Ateliers des Bundes sowie Künstleraustauschprogramme. Jährlich vergibt Baden-Württemberg für bildende Künstlerinnen und Künstler einen dreimonatigen Studienaufenthalt in der Partner-region Rhône-Alpes, im zweijährigen Rhythmus einen dreimonatigen Studienauf-enthalt im Elsass.

 

Pressemitteilung vom 08.09.2006 als PDF

 
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